• 24. November 2017 · 07:55 Uhr

Neuer Williams-Fahrer: Felipe Massa weiß es schon!

Ist zwischen Robert Kubica und dem Williams-Team längst alles unter Dach und Fach? Felipe Massa behauptet jedenfalls, bereits Bescheid zu wissen ...

(Motorsport-Total.com) - Das Williams-Team hat noch nicht bekannt gegeben, wer in der Formel-1-Saison 2018 Teamkollege von Lance Stroll wird. Aber der scheidende Felipe Massa scheint bereits eine sehr konkrete Idee davon zu haben, wer nächstes Jahr in seinem Auto sitzen könnte.

Felipe Massa, Robert Kubica

Felipe Massa glaubt offenbar, dass Robert Kubica sein Williams-Nachfolger wird Zoom Download

"Ich glaube, ich weiß schon, wer es wird", sagt er vor seinem allerletzten Formel-1-Rennen in Abu Dhabi. Auf das Angebot einer 100-Euro-Wette eines Journalisten, es vielleicht doch zu verraten, geht Massa nicht ein: "Da muss ich nicht mehr wetten. Aber ich werde es nicht sagen!"

Wer den Zuschlag erhält, "ist mir letztendlich egal", sagt der 36-Jährige: "Ich höre auf. Ich hoffe nur das Beste für das Team."

Vor dem Saisonfinale 2017 pfeifen die Spatzen von den Dächern, dass Robert Kubica klarer Favorit auf das Cockpit ist. Beim Abu-Dhabi-Test nächste Woche darf neben Kubica (zwei halbe Tage) und Stroll (halber Tag) nur der Russe Sergei Sirotkin (halber Tag) fahren - und dessen Chancen auf ein Stammcockpit sind gering.

Ursprünglich hatten Experten auch Kandidaten wie Daniil Kwjat, Paul di Resta und Pascal Wehrlein Chancen eingeräumt. Dass jedoch keiner aus dem Trio in Abu Dhabi testen darf, könnte man als Signal interpretieren, dass die Entscheidung gegen sie gefallen ist.

Zwischen Brasilien und Abu Dhabi haben mehrere Medien vermeldet, dass es zwischen Williams und Kubica bereits eine Einigung gibt, unter anderem 'Canal+' in Frankreich und 'RTL' in den Niederlanden. Williams dementierte dies jedoch.

Gleichzeitig sickerte durch, dass es Kubicas Management (dem seit einigen Wochen auch Nico Rosberg angehört) gelungen ist, ein Sponsorenpaket in Millionenhöhe zu schnüren. Das könnte beim finanziell nicht in Rosen gebetteten Williams-Team die letzten Zweifel beseitigt haben.


Fotostrecke: FIA-Fast-Facts Abu Dhabi

Aber im Gegensatz zu Massa (der das Team verlässt und nicht mehr diplomatisch sein muss) scheint Stroll (der bei Williams bleibt und es sich somit nicht mit dem Management verscherzen darf) noch nichts von einer Entscheidung zu wissen.

"Ich weiß nicht, was Williams entscheiden wird", behauptet der Kanadier. Kubica habe er "noch nie getroffen. Zu seiner Zeit, vor dem Unfall, war er ein großes Talent. Da gehörte er zu den Besten. Sonst weiß ich nichts über ihn, seine Gesundheit oder seine Fitness."

Was das Profil seines künftigen Teamkollegen angeht, wünscht er sich vor allem eins: "Es sollte ein Teamplayer sein. Das Auto fährst du letztendlich eh selbst, da konzentrierst du dich auf deine Seite der Garage. Aber es war schön, eine gute Beziehung zu Felipe zu haben, und es wäre fatal, Grabenkämpfe im eigenen Team zu haben."

Angst vor einem schnellen Teamkollegen hat Stroll nicht: "Wenn dich jemand antreibt und herausfordert, dann kann das nur gut sein, um selbst ein besserer Fahrer zu werden." Zuletzt hatte bekanntlich Jacques Villeneuve süffisant erklärt, das Einzige, was Stroll helfen könne, sei ein langsamerer Teamkollege ...

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