Keine F1-Kultur: Brown vergleicht Honda-Debakel mit Jaguar

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Keine F1-Kultur: Brown vergleicht Honda-Debakel mit Jaguar

Beitragvon Redaktion » 11.01.2018, 15:16

Laut McLaren-Boss Zak Brown mangelte es Honda an der nötigen Formel-1-Kultur: Er vergleicht es mit dem gescheiterten Jaguar-Projekt
Zak Brown

Zak Brown zweifelt an der Formel-1-Kultur von Honda

McLaren-Boss Zak Brown hat die Schwierigkeiten von Honda mit dem gescheiterten Formel-1-Projekt von Jaguar verglichen. Jaguar hatte zur Saison 2000 das damalige Stewart-Team übernommen, jedoch stellte sich bei den Raubkatzen nie der große Erfolg ein, sodass man das Team für 2005 an Red Bull verkaufte. Ein Fehler sei es gewesen, die Formel 1 von der Heimat USA aus führen zu wollen.

"Sie haben es auf ihre Weise gemacht", sagt Brown. In der Formel 1 gebe es jedoch eine eigene Kultur, die man für die bestmöglichen Ergebnisse adaptieren müsse. "Und das ist etwas, das sie (Honda; Anm. d. Red.) jetzt gemerkt haben", betont der Amerikaner im Rahmen der Autosport-International-Show.

Brown verweist auf Mercedes, die sowohl das Rennteam wie auch die Motorenfabrik in England stationiert haben - und nicht in der Heimat Deutschland. Auch Renault operiert vom britischen Enstone aus, auch wenn man die Motorenwerke im französischen Viry gelagert hat.

Honda arbeitet hingegen von der heimischen Fabrik in Sakura aus. Zwar sind die Anlagen laut dem McLaren-Boss top, und an Ressourcen mangelt es dem Hersteller auch nicht, jedoch schien die Kommunikation zwischen Woking und Sakura nicht optimal zu laufen - Honda schien der Konkurrenz immer einen Schritt hinterher zu sein. "Es geht um die Arbeitsweise", sagt Brown. "So langsam geht es in die richtige Richtung, aber mehr als drei Jahre können wir nicht warten."


Fotostrecke: Neue Formel-1-Teams seit der Saison 1990

Die Formel 1 ist ein sich immer weiter drehendes Karussell: In den vergangenen Jahrzehnten gab es zahlreiche Teamübernahmen und Umbenennungen, doch nur zwölf Mannschaften gründeten sich - so wie die US-amerikanische Haas-Mannschaft - seit dem Jahre 1990 neu. Unter den Pionieren befanden sich massenhaft Traumtänzer, viele Superreiche und ein Weltkonzern, aber auch zwei echte Motorsport-Enthusiasten. Nur fünf der oft chronisch klammen Mannschaften schafften es, WM-Punkte zu holen. Drei Teams gewannen sogar Grands Prix. Überlebt haben nur vier Projekte, davon lediglich eines in der ursprünglichen Form. Wir erzählen die Storys hinter dem verrückten Dutzend.

Die Formel 1 ist ein sich immer weiter drehendes Karussell: In den vergangenen Jahrzehnten gab es zahlreiche Teamübernahmen und Umbenennungen, doch nur zwölf Mannschaften gründeten sich - so wie die US-amerikanische Haas-Mannschaft - seit dem Jahre 1990 neu. Unter den Pionieren befanden sich massenhaft Traumtänzer, viele Superreiche und ein Weltkonzern, aber auch zwei echte Motorsport-Enthusiasten. Nur fünf der oft chronisch klammen Mannschaften schafften es, WM-Punkte zu holen. Drei Teams gewannen sogar Grands Prix. Überlebt haben nur vier Projekte, davon lediglich eines in der ursprünglichen Form. Wir erzählen die Storys hinter dem verrückten Dutzend.

Aus diesem Grund hat sich McLaren nach drei enttäuschenden Saisons auch von Honda getrennt und für 2018 mit Renault angebandelt. Bei den Briten ist man überzeugt davon, dass es der richtige Schritt war und man in der anstehenden Saison wieder nach vorne kommen wird. "Die fehlende Leistung war das Hauptmanko. Mit Renault sollten wir also in Australien gleich einen signifikanten Unterschied sehen", kündigt Brown an.

"Wir sind glücklich über unsere Arbeitsbeziehung mit Renault und sollten hoffentlich wieder dort sein, wo die Leute einen McLaren normalerweise sehen: an der Spitze des Feldes", legt er nach.


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Re: Keine F1- Kultur: Brown vergleicht Honda-Debakel mit Jaguar

Beitragvon Zitterbacke » 11.01.2018, 16:35

Sehe die , trotz Renault Motor, maximal auf Platz 4, wenn nicht sogar hinter Force India.

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Re: Keine F1- Kultur: Brown vergleicht Honda-Debakel mit Jaguar

Beitragvon F60 » 11.01.2018, 16:45

Wird man sehen - Potential für Top 3 ist mmn vorhanden. Platz 4 als Ziel halte ich für den Anfang für realistisch.

Jede Saison aufs neue liest man im Forum "Die Top3 ist sowieso schon zementiert" - dabei war das in den letzten Jahren keineswegs der Fall.
Wenn Mclaren bestätigt, dass sie im Chassisbereich eines der Besten haben, dann könnte ich mir vorstellen dass Mercedes - Red Bull/Mclaren - Ferrari in austauschbarer Form die Topplätze ausmachen könnten. Bzw wenigstens Plätze 2 - 4 mit Mercedes als Primus

Ferrari greift auch gerne mal daneben, gerade bei den hohen Erwartungen der Fans/Medien und der Chefetage.

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Re: Keine F1- Kultur: Brown vergleicht Honda-Debakel mit Jaguar

Beitragvon Alonso und Kimi Fan » 12.01.2018, 00:46

F60 hat geschrieben:Wird man sehen - Potential für Top 3 ist mmn vorhanden. Platz 4 als Ziel halte ich für den Anfang für realistisch.

Jede Saison aufs neue liest man im Forum "Die Top3 ist sowieso schon zementiert" - dabei war das in den letzten Jahren keineswegs der Fall.
Wenn Mclaren bestätigt, dass sie im Chassisbereich eines der Besten haben, dann könnte ich mir vorstellen dass Mercedes - Red Bull/Mclaren - Ferrari in austauschbarer Form die Topplätze ausmachen könnten. Bzw wenigstens Plätze 2 - 4 mit Mercedes als Primus

Ferrari greift auch gerne mal daneben, gerade bei den hohen Erwartungen der Fans/Medien und der Chefetage.


Selbst wenn mclaren nur ein mittelmäßiges chassis hat, platz 4 fast nicht zu erreichen mit Alonso ist fast unmöglich. Der ferrari von 2012 war auch nur ne gurke und wo ist er gelandet? Diesmal wirds zwar schwer für platz 3 ohne ein gutes chassis, aber platz 4? easy. Ist halt so. Das ist einfach alonso :mrgreen: Da kann force india noch soviel besser sein^^ vor alonso wird sich ein perez oder ocon ganz bestimmt nicht halten

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Re: Keine F1- Kultur: Brown vergleicht Honda-Debakel mit Jaguar

Beitragvon Black Box » 12.01.2018, 03:57

Zitterbacke hat geschrieben:Sehe die , trotz Renault Motor, maximal auf Platz 4, wenn nicht sogar hinter Force India.


4. McLaren

5. Renault

6. Force India

Ganz davon abgesehen, bin ich schon froh, wenn nach 3 Jahren, McLaren und auch Alonso endlich mal wieder richtige Rennwochenenden haben werden, gefühlt war McLaren und Alonso 3 Jahre weg von der F1 und nur am Entwicklungsfahrten machen gewesen.
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Re: Keine F1- Kultur: Brown vergleicht Honda-Debakel mit Jaguar

Beitragvon abloo » 12.01.2018, 10:22

Was unerwähnt bleibt... die Zeitverschiebung macht Kommunikation mit anderen schwierig...

Japan - England = Zeitunterschied 8 Stunden
Heisst wenn McLaren um 8 Uhr als erstes am Arbeitstag gleich Honda anruft, sind die schon fast um 16 Uhr am Nachhausegehn schon.
England - USA = Zeitunterschied (mind. 6 Stunden)
Hier mussten die Gespräche in England erst am Nachmittag geführt werden, weil sonst der Amerikaner noch gar nicht am Arbeitsplatz ist.

Wenn dann auch noch Sprachbarrieren dazukommen dann kann man sich gleich begraben lassen.

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Re: Keine F1-Kultur: Brown vergleicht Honda-Debakel mit Jaguar

Beitragvon evosenator » 12.01.2018, 21:46

Die Frage ist, ob Renault Mclaren mit dem genau gleichen Material beliefert, wie es das Werkteam bekommt.

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Re: Keine F1- Kultur: Brown vergleicht Honda-Debakel mit Jaguar

Beitragvon Dr_Witzlos » 13.01.2018, 22:18

abloo hat geschrieben:Was unerwähnt bleibt... die Zeitverschiebung macht Kommunikation mit anderen schwierig...

Japan - England = Zeitunterschied 8 Stunden
Heisst wenn McLaren um 8 Uhr als erstes am Arbeitstag gleich Honda anruft, sind die schon fast um 16 Uhr am Nachhausegehn schon.
England - USA = Zeitunterschied (mind. 6 Stunden)
Hier mussten die Gespräche in England erst am Nachmittag geführt werden, weil sonst der Amerikaner noch gar nicht am Arbeitsplatz ist.

Wenn dann auch noch Sprachbarrieren dazukommen dann kann man sich gleich begraben lassen.



die haben sich einfach dilletantisch auf die F1 vorbereitet.

Man wusste ja, dass die Werksteams alle in Europa sitzen, warum macht man da nicht die Motorenabteilung da auf, da hätte sich bestimmt was gefunden. Dann setzt man da lokale Ingeneure die Ahnung von der F1 haben und man hätte auf der schnelle easy peacy lösen können. Da war schon alleine der Konstruktionsfehler in der Orga. Da sollten sie sich mal Beratung bei Force India holen.

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Re: Keine F1- Kultur: Brown vergleicht Honda-Debakel mit Jaguar

Beitragvon Black Box » 13.01.2018, 23:23

Dr_Witzlos hat geschrieben:
abloo hat geschrieben:Was unerwähnt bleibt... die Zeitverschiebung macht Kommunikation mit anderen schwierig...

Japan - England = Zeitunterschied 8 Stunden
Heisst wenn McLaren um 8 Uhr als erstes am Arbeitstag gleich Honda anruft, sind die schon fast um 16 Uhr am Nachhausegehn schon.
England - USA = Zeitunterschied (mind. 6 Stunden)
Hier mussten die Gespräche in England erst am Nachmittag geführt werden, weil sonst der Amerikaner noch gar nicht am Arbeitsplatz ist.

Wenn dann auch noch Sprachbarrieren dazukommen dann kann man sich gleich begraben lassen.



die haben sich einfach dilletantisch auf die F1 vorbereitet.

Man wusste ja, dass die Werksteams alle in Europa sitzen, warum macht man da nicht die Motorenabteilung da auf, da hätte sich bestimmt was gefunden. Dann setzt man da lokale Ingeneure die Ahnung von der F1 haben und man hätte auf der schnelle easy peacy lösen können. Da war schon alleine der Konstruktionsfehler in der Orga. Da sollten sie sich mal Beratung bei Force India holen.


Dafür sind die doch zu stolz, alles muss in der Heimat von Japanern gemacht sein.
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Re: Keine F1- Kultur: Brown vergleicht Honda-Debakel mit Jaguar

Beitragvon Aldo » 14.01.2018, 01:05

abloo hat geschrieben:Was unerwähnt bleibt... die Zeitverschiebung macht Kommunikation mit anderen schwierig...

Japan - England = Zeitunterschied 8 Stunden
Heisst wenn McLaren um 8 Uhr als erstes am Arbeitstag gleich Honda anruft, sind die schon fast um 16 Uhr am Nachhausegehn schon.
England - USA = Zeitunterschied (mind. 6 Stunden)
Hier mussten die Gespräche in England erst am Nachmittag geführt werden, weil sonst der Amerikaner noch gar nicht am Arbeitsplatz ist.

Wenn dann auch noch Sprachbarrieren dazukommen dann kann man sich gleich begraben lassen.

Ob das wirklich daran liegt? Vergiss nicht, dass Honda auch in den späten 80ern von Japan aus operierte und da stampfte man alle anderen in den Boden. Selbst nach dem Umstieg von V6 Turbo auf V12 Sauger stellte man weiterhin den besten Motor. Und auch damals arbeitete man mit McLaren. Ich glaube es mangelt in Sakura einfach an Kompetenz - schlicht und ergreifend. Seit 2016 hat man ja auch ein größeres Motorenwerk in Milton Keynes - komplett aus Japan wird also nicht alles gesteuert.
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Re: Keine F1- Kultur: Brown vergleicht Honda-Debakel mit Jaguar

Beitragvon Dr_Witzlos » 14.01.2018, 07:23

Aldo hat geschrieben:
abloo hat geschrieben:Was unerwähnt bleibt... die Zeitverschiebung macht Kommunikation mit anderen schwierig...

Japan - England = Zeitunterschied 8 Stunden
Heisst wenn McLaren um 8 Uhr als erstes am Arbeitstag gleich Honda anruft, sind die schon fast um 16 Uhr am Nachhausegehn schon.
England - USA = Zeitunterschied (mind. 6 Stunden)
Hier mussten die Gespräche in England erst am Nachmittag geführt werden, weil sonst der Amerikaner noch gar nicht am Arbeitsplatz ist.

Wenn dann auch noch Sprachbarrieren dazukommen dann kann man sich gleich begraben lassen.

Ob das wirklich daran liegt? Vergiss nicht, dass Honda auch in den späten 80ern von Japan aus operierte und da stampfte man alle anderen in den Boden. Selbst nach dem Umstieg von V6 Turbo auf V12 Sauger stellte man weiterhin den besten Motor. Und auch damals arbeitete man mit McLaren. Ich glaube es mangelt in Sakura einfach an Kompetenz - schlicht und ergreifend. Seit 2016 hat man ja auch ein größeres Motorenwerk in Milton Keynes - komplett aus Japan wird also nicht alles gesteuert.


Deswegen sage ich ja, einfach dilettantisch auf die F1 vorbereitet und Honda ist eigentlich dafür bekannt, dass die gute Motoren bauen. Aber nicht in der F1. Da war und ist es eine Jammershow, wie man sie vom hohem Hause findet.

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Re: Keine F1- Kultur: Brown vergleicht Honda-Debakel mit Jaguar

Beitragvon EffEll » 16.01.2018, 12:58

Black Box hat geschrieben:
Dr_Witzlos hat geschrieben:
abloo hat geschrieben:Was unerwähnt bleibt... die Zeitverschiebung macht Kommunikation mit anderen schwierig...

Japan - England = Zeitunterschied 8 Stunden
Heisst wenn McLaren um 8 Uhr als erstes am Arbeitstag gleich Honda anruft, sind die schon fast um 16 Uhr am Nachhausegehn schon.
England - USA = Zeitunterschied (mind. 6 Stunden)
Hier mussten die Gespräche in England erst am Nachmittag geführt werden, weil sonst der Amerikaner noch gar nicht am Arbeitsplatz ist.

Wenn dann auch noch Sprachbarrieren dazukommen dann kann man sich gleich begraben lassen.



die haben sich einfach dilletantisch auf die F1 vorbereitet.

Man wusste ja, dass die Werksteams alle in Europa sitzen, warum macht man da nicht die Motorenabteilung da auf, da hätte sich bestimmt was gefunden. Dann setzt man da lokale Ingeneure die Ahnung von der F1 haben und man hätte auf der schnelle easy peacy lösen können. Da war schon alleine der Konstruktionsfehler in der Orga. Da sollten sie sich mal Beratung bei Force India holen.


Dafür sind die doch zu stolz, alles muss in der Heimat von Japanern gemacht sein.

Nicht alle.
Toyota ging und geht immer noch einen anderen Weg. Allerdings ist der auch nicht sonderlich von Erfolg gekrönt und sogar Nissan hatte ihr LMP1 Projekt u.a. auch in Europa geführt. Dieses war jedoch derartig blamabel, die treten dort sicher nicht mehr an.
Ich kann mich noch erinnern: "Wir schlagen unsere Gegner mit Innovationen!"
...und scheiterte in der Qualifikation krachend an der 110%-Hürde.
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Re: Keine F1- Kultur: Brown vergleicht Honda-Debakel mit Jaguar

Beitragvon Dr_Witzlos » 16.01.2018, 17:24

EffEll hat geschrieben:
Black Box hat geschrieben:
Dr_Witzlos hat geschrieben:

die haben sich einfach dilletantisch auf die F1 vorbereitet.

Man wusste ja, dass die Werksteams alle in Europa sitzen, warum macht man da nicht die Motorenabteilung da auf, da hätte sich bestimmt was gefunden. Dann setzt man da lokale Ingeneure die Ahnung von der F1 haben und man hätte auf der schnelle easy peacy lösen können. Da war schon alleine der Konstruktionsfehler in der Orga. Da sollten sie sich mal Beratung bei Force India holen.


Dafür sind die doch zu stolz, alles muss in der Heimat von Japanern gemacht sein.

Nicht alle.
Toyota ging und geht immer noch einen anderen Weg. Allerdings ist der auch nicht sonderlich von Erfolg gekrönt und sogar Nissan hatte ihr LMP1 Projekt u.a. auch in Europa geführt. Dieses war jedoch derartig blamabel, die treten dort sicher nicht mehr an.
Ich kann mich noch erinnern: "Wir schlagen unsere Gegner mit Innovationen!"
...und scheiterte in der Qualifikation krachend an der 110%-Hürde.


Das ist dann aber Schlamperei in der Entwicklung, wenn man noch nicht mal das Qualifying schafft

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Re: Keine F1- Kultur: Brown vergleicht Honda-Debakel mit Jaguar

Beitragvon EffEll » 17.01.2018, 10:43

Dr_Witzlos hat geschrieben:
EffEll hat geschrieben:
Black Box hat geschrieben:
Dafür sind die doch zu stolz, alles muss in der Heimat von Japanern gemacht sein.

Nicht alle.
Toyota ging und geht immer noch einen anderen Weg. Allerdings ist der auch nicht sonderlich von Erfolg gekrönt und sogar Nissan hatte ihr LMP1 Projekt u.a. auch in Europa geführt. Dieses war jedoch derartig blamabel, die treten dort sicher nicht mehr an.
Ich kann mich noch erinnern: "Wir schlagen unsere Gegner mit Innovationen!"
...und scheiterte in der Qualifikation krachend an der 110%-Hürde.


Das ist dann aber Schlamperei in der Entwicklung, wenn man noch nicht mal das Qualifying schafft

Ne, eigentlich nicht. Kennst du das LMP1 Projekt von Nissan? Sie wollten alles anders machen und konstruierten das Auto im kompletten Gegensatz zu den Mitbewerbern. Und diese hatten sie offensichtlich maßlos unterschätzt.
Obwohl, Schlamperei trifft es vielleicht doch. Sie konnten nicht mal an der Meisterschaft teilnehmen, weil sie die Crashtests nicht bestanden haben und der Wagen war so unzuverlässig, dass sie aufgrund des großen Rückstandes nicht mal gewertet wurden in Le Mans. Das war einfach nur traurig anzusehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Nissan_GT-R_LM_Nismo
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Re: Keine F1- Kultur: Brown vergleicht Honda-Debakel mit Jaguar

Beitragvon Aldo » 17.01.2018, 12:31

EffEll hat geschrieben:Toyota ging und geht immer noch einen anderen Weg. Allerdings ist der auch nicht sonderlich von Erfolg gekrönt und sogar Nissan hatte ihr LMP1 Projekt u.a. auch in Europa geführt. Dieses war jedoch derartig blamabel, die treten dort sicher nicht mehr an.
Ich kann mich noch erinnern: "Wir schlagen unsere Gegner mit Innovationen!"
...und scheiterte in der Qualifikation krachend an der 110%-Hürde.


Das ist dann aber Schlamperei in der Entwicklung, wenn man noch nicht mal das Qualifying schafft[/quote]
Ne, eigentlich nicht. Kennst du das LMP1 Projekt von Nissan? Sie wollten alles anders machen und konstruierten das Auto im kompletten Gegensatz zu den Mitbewerbern. Und diese hatten sie offensichtlich maßlos unterschätzt.
Obwohl, Schlamperei trifft es vielleicht doch. Sie konnten nicht mal an der Meisterschaft teilnehmen, weil sie die Crashtests nicht bestanden haben und der Wagen war so unzuverlässig, dass sie aufgrund des großen Rückstandes nicht mal gewertet wurden in Le Mans. Das war einfach nur traurig anzusehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Nissan_GT-R_LM_Nismo[/quote]
Genau so ähnlich wie Honda. Die Paralellen sind zu ähnlich.
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