Hamilton: Vettel war 2017 nervenschwächer als früher

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Hamilton: Vettel war 2017 nervenschwächer als früher

Beitragvon Redaktion » 07.12.2017, 10:02

Warum der Mercedes-Star seine Saison mit einem 100-Meter-Lauf Usain Bolts vergleicht - Er lässt in der Baku-Affäre Nachsicht anklingen: "Keiner ist Superman"
Sebastian Vettel, Lewis Hamilton

Sebastian Vettel und Lewis Hamilton: Ist der eine nervenstärker als der andere?

Mercedes-Star Lewis Hamilton ist überzeugt, dass sich sein WM-Rivale Sebastian Vettel in der Formel-1-Saison 2017 psychisch fragiler präsentiert hätte als in der Vergangenheit. Auf den Rammstoß beim Aserbaidschan-Grand-Prix angesprochen, sagt der Brite in einem Interview mit den 'Stuttgarter Nachrichten': "Seb hat in dieser Saison häufiger Nerven gezeigt als früher." Einen Vorwurf formuliert er ein halbes Jahr nach dem Vorfall nicht mehr, sondern äußert den Anflug von Verständnis.

Hamilton lässt Nachsicht anklingen: "Keiner von uns ist ein Superman, jeder kann unter extremem Druck versagen - bei manchen ist dieser Punkt früher, bei anderen später erreicht." Heißt im Subtext, dass er der abgebrühtere der beiden Spitzenfahrer gewesen wäre. "Sie haben es doch gesehen gegen Ende der Saison, da habe ich keinen Druck mehr gehabt und war wirklich nicht gut", so Hamilton lachend. "Je größer der Druck ist, je kritischer die Situation, umso besser - ich brauche das."

Die These des neuen Weltmeisters ist offenbar, dass Vettels Schwäche in seinem Umgang mit der Erwartungshaltung liegt. Er wisse, wie Menschen, die er lange Zeit kennt, unter Druck reagieren würden, sagt Hamilton, ohne zu behaupten, dass der Deutsche unter seinem eingebrochen wäre: "Das wäre nur Spekulation", winkt er gegenüber 'auto motor und sport' ab. Vielmehr hätte er gehofft, im Zweikampf mit dem Ferrari-Rivalen irgendwann von einer Nachlässigkeit zu profitieren.


Fotostrecke: Lewis Hamiltons steiniger Weg zur vierten WM

Er hat es geschafft! Lewis Hamilton hat sich seinen vierten WM-Titel gesichert und mit Sebastian Vettel und Alain Prost gleichgezogen. Obwohl der Brite den Titel am Ende vorzeitig gewinnen konnte, hatte Sebastian Vettel im WM-Kampf 2017 die Nase lange Zeit vorne. Wir blicken noch einmal zurück ...

Er hat es geschafft! Lewis Hamilton hat sich seinen vierten WM-Titel gesichert und mit Sebastian Vettel und Alain Prost gleichgezogen. Obwohl der Brite den Titel am Ende vorzeitig gewinnen konnte, hatte Sebastian Vettel im WM-Kampf 2017 die Nase lange Zeit vorne. Wir blicken noch einmal zurück ...

"Das ist wie im Tennis", zieht Hamilton Parallelen. "Wenn Federer gegen Nadal spielt, wartet der eine auf eine kleine Schwäche des anderen. Ein halbes Prozent reicht da schon aus." Auf der Rennstrecke hätte die Konstanz den Ausschlag gegeben: "Ich vergleiche diese Saison mit einem 100-Meter-Lauf von Usain Bolt. Er kommt ja auch oft schlecht aus den Startblöcken. Doch dann schlägt er zurück." Tatsache: Hamilton gewann vor der WM-Entscheidung sechs von sieben Grands Prix.

Was ihm nicht verborgen geblieben ist, muss Vettel auch aufgefallen sein - so mutmaßt wohl Hamilton. Er wittert, dass der Heppenheimer verbessert aus der Winterpause kommen würde, wie es vor Jahresfrist das Ferrari-Team tat: "Ich gehe davon, dass er nächstes Jahr gestärkt zurückschlägt. Aber ich habe keine Angst davor. Wenn ich alles gebe, kann ich gegen jeden dagegenhalten."


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Re: Hamilton: Vettel war 2017 nervenschwächer als früher

Beitragvon Elektrotechnik » 07.12.2017, 10:08

Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass Hamilton in den McLaren-Jahren häufiger weit hinter Vettel fuhr und es so nicht mitbekommen hat, aber: Dass Vettel immer wieder mal Probleme mit der Selbstbeherrschung hat, das hat man doch auch schon zu Red Bull-Zeiten immer wieder gesehen. Da ist also nichts anders als früher.

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Re: Hamilton: Vettel war 2017 nervenschwächer als früher

Beitragvon ..::Borni::.. » 07.12.2017, 11:27

Elektrotechnik hat geschrieben:Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass Hamilton in den McLaren-Jahren häufiger weit hinter Vettel fuhr und es so nicht mitbekommen hat, aber: Dass Vettel immer wieder mal Probleme mit der Selbstbeherrschung hat, das hat man doch auch schon zu Red Bull-Zeiten immer wieder gesehen. Da ist also nichts anders als früher.


Das ist ja auch nicht wirklich wichtig. Wir wollen ja Menschen gegeneinander antreten sehen und keine Maschinen. Hoffen wir das dieses Duell zwischen Hamilton und Vettel uns noch ein paar Jahre Spannung in die Formel 1 bringt. Wenn dann vielleicht sogar ein Verstappen oder gar Alonso noch ein bisschen mitmischen können, was könnte uns Motorsport Fans schöneres passieren? Hauptsache wir bekommen die nächsten Jahre nicht wieder so ein Dominanz zu sehen wo schon vorher klar ist wer Weltmeister wird. Ganz gleich welches Team oder welcher Fahrer.

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Re: Hamilton: Vettel war 2017 nervenschwächer als früher

Beitragvon plastikschaufel » 07.12.2017, 11:56

Oh, wenn ich das mit Abstand schnellste und zuverlässigste Auto im Feld hätte, wäre ich auch ziemlich gelassen.

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Re: Hamilton: Vettel war 2017 nervenschwächer als früher

Beitragvon afa1515 » 07.12.2017, 11:59

plastikschaufel hat geschrieben:Oh, wenn ich das mit Abstand schnellste und zuverlässigste Auto im Feld hätte, wäre ich auch ziemlich gelassen.


Das selbe könnte man über Seb's Red Bull Jahre auch erzählen - nur hat er da trotzdem einige sinnlose Böcke geschossen.
Bei Hamilton würde mir jetzt auf die schnelle nur Barcelona einfallen. :think:

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Re: Hamilton: Vettel war 2017 nervenschwächer als früher

Beitragvon FU Racing Team » 07.12.2017, 12:06

plastikschaufel hat geschrieben:Oh, wenn ich das mit Abstand schnellste und zuverlässigste Auto im Feld hätte, wäre ich auch ziemlich gelassen.


Mercedes hatte 2017 immerhin drei Getriebeschäden und einen kapitalen Motorschaden während eines Rennens. Dazu noch den Zündkerzendefekt von Hamilton in Japan, der jedoch rechtzeitig entdeckt und repariert wurde. Soo viel besser war die Zuverlässigkeit bei Mercedes deshalb nicht. Die Defekte wirkten sich nur nicht so dramatisch wie bei Ferrari aus.

Und wer das mit Abstand schnellste und zuverlässigste Auto hat, benötigt nicht 13 Rennen, um erstmals die WM-Führung zu übernehmen ;-)
"Okay Lewis, it`s Hammertime!" :domokun:

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Re: Hamilton: Vettel war 2017 nervenschwächer als früher

Beitragvon Plauze » 07.12.2017, 12:17

plastikschaufel hat geschrieben:Oh, wenn ich das mit Abstand schnellste und zuverlässigste Auto im Feld hätte, wäre ich auch ziemlich gelassen.

Das mit Abstand schnellste? Welche Saison hast du gesehen?

Ansonsten hat Hamilton absolut recht: Neben der Zuverlässigkeit war es die mentale Stärke, die ihm den notwendigen Schub und den Vorteil vor dem "blinzelnden" Vettel gegeben hat, um Weltmeister zu werden.
Fahrerisch war das genau der entscheidende Wimpernschlag, den er besser war als sein ansonsten fast gleich starker Rivale.
Alles kann passieren. Und das ist auch gut so.

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Re: Hamilton: Vettel war 2017 nervenschwächer als früher

Beitragvon iceman2411 » 07.12.2017, 12:30

Plauze hat geschrieben:
plastikschaufel hat geschrieben:Oh, wenn ich das mit Abstand schnellste und zuverlässigste Auto im Feld hätte, wäre ich auch ziemlich gelassen.

Das mit Abstand schnellste? Welche Saison hast du gesehen?

Ansonsten hat Hamilton absolut recht: Neben der Zuverlässigkeit war es die mentale Stärke, die ihm den notwendigen Schub und den Vorteil vor dem "blinzelnden" Vettel gegeben hat, um Weltmeister zu werden.
Fahrerisch war das genau der entscheidende Wimpernschlag, den er besser war als sein ansonsten fast gleich starker Rivale.


Also das Team was in roundabout 15 von 21 Qualifiyings auf Platz 1 steht hat das schnellste Auto. Sry aber da gibt es nun wirklich nichts zu diskutieren. Was man im Rennen daraus macht ist nun wieder eine andere Sache aber die Behauptung das Mercedes nicht das schnellste und zuverlässigste Auto hatte ist nahezu grotesk.
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Re: Hamilton: Vettel war 2017 nervenschwächer als früher

Beitragvon Kiju » 07.12.2017, 12:38

afa1515 hat geschrieben:
plastikschaufel hat geschrieben:Oh, wenn ich das mit Abstand schnellste und zuverlässigste Auto im Feld hätte, wäre ich auch ziemlich gelassen.


Das selbe könnte man über Seb's Red Bull Jahre auch erzählen - nur hat er da trotzdem einige sinnlose Böcke geschossen.
Bei Hamilton würde mir jetzt auf die schnelle nur Barcelona einfallen. :think:


Naja, die Fakten wurden schon oft genug durchgekaut. Der Red Bull damals war nie so dominant wie der Mercedes 2015/16/17. Dazu war die Weltmeisterschaft "nur" zwei mal nicht knapp.

Das HAM auch anders kann sah man 2016 und neben Button und Alonso. Auch er hat Probleme mit druck, was ja menschlich ist.

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Re: Hamilton: Vettel war 2017 nervenschwächer als früher

Beitragvon Plauze » 07.12.2017, 12:41

iceman2411 hat geschrieben:Also das Team was in roundabout 15 von 21 Qualifiyings auf Platz 1 steht hat das schnellste Auto. Sry aber da gibt es nun wirklich nichts zu diskutieren. Was man im Rennen daraus macht ist nun wieder eine andere Sache...

Es ist nicht nur eine andere, sondern DIE entscheidende Sache. Denn im Rennen gibt's die Punkte. Wen interessiert's, ob Mercedes in der Quali die Leistungsschraube aufdreht, wenn sie im Rennen "nur" gleichauf mit Ferrari sind? Oder maximal knapp besser (hier wurde ja "mit Abstand" geschrieben)? Für mich gibt es da in der Tat nichts zu diskutieren. Konstrukteursweltmeister wird nicht automatisch das Auto mit den meisten Poles.
Alles kann passieren. Und das ist auch gut so.

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Re: Hamilton: Vettel war 2017 nervenschwächer als früher

Beitragvon EffEll » 07.12.2017, 12:47

Elektrotechnik hat geschrieben:Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass Hamilton in den McLaren-Jahren häufiger weit hinter Vettel fuhr und es so nicht mitbekommen hat, aber: Dass Vettel immer wieder mal Probleme mit der Selbstbeherrschung hat, das hat man doch auch schon zu Red Bull-Zeiten immer wieder gesehen. Da ist also nichts anders als früher.

Nun ja, er ist halt ziemlich emotional.
Bisher bewies er aber gerade zum Saisonende und zur WM-Entscheidung hin extreme Nervenstärke und Schnelligkeit.
Unvergessen das Saisonfinale 2012 in Brasilien. Das hätte sonst kaum einer so durchgezogen, in solch aussichtsloser Position.
Und das ging ihm m.M.n. dieses Jahr schon ein bisschen ab.
Da war ich ebenfalls etwas verwundert.

Ich glaube, er ist nicht mehr ganz so unbeschwert wie damals und es liegt wohl ein wenig an seinem Kindheitstraum und der Tatsache, dass er unbedingt im Ferrari Weltmeister werden will. Das machte ihn zumindest in dieser Saison noch fehleranfälliger. Aber er wird daraus sicher auch schon seine Rückschlüsse gezogen haben.
Im Sinne einer spannenden Saison würde ich ihm einen gleichwertig schnellen Ferrari gönnen.
Das gleiche wünsche für mir aber auch für Red Bull und Verstappen.
Wie gern würde ich 2018 einen Dreikampf um die WM von mindestens den drei Protagonisten sehen. Das wäre ein Traum.

iceman2411 hat geschrieben:
Plauze hat geschrieben:
plastikschaufel hat geschrieben:Oh, wenn ich das mit Abstand schnellste und zuverlässigste Auto im Feld hätte, wäre ich auch ziemlich gelassen.

Das mit Abstand schnellste? Welche Saison hast du gesehen?

Ansonsten hat Hamilton absolut recht: Neben der Zuverlässigkeit war es die mentale Stärke, die ihm den notwendigen Schub und den Vorteil vor dem "blinzelnden" Vettel gegeben hat, um Weltmeister zu werden.
Fahrerisch war das genau der entscheidende Wimpernschlag, den er besser war als sein ansonsten fast gleich starker Rivale.


Also das Team was in roundabout 15 von 21 Qualifiyings auf Platz 1 steht hat das schnellste Auto. Sry aber da gibt es nun wirklich nichts zu diskutieren. Was man im Rennen daraus macht ist nun wieder eine andere Sache aber die Behauptung das Mercedes nicht das schnellste und zuverlässigste Auto hatte ist nahezu grotesk.

Ja, das sehe ich auch so und das kann man auch kaum übersehen.
Der einzige Grund, warum die Saison bis zur Mitte völlig offen war, ist der, dass Mercedes die Performance des Autos (im Rennen) nicht auf die Straße brachten, da sie das Auto in Verbindung mit den Reifen nicht richtig einzusetzen wussten.
Nach mehreren Rückschlägen und Nachforschungen gelang das immer besser, bis sie zum Saisonende hin das Auto aus dem Effeff kannten...
Klar, der lange Radstand hatte auch Defizite auf manchen Strecken. Aber mit dem Wissen des Teams jetzt zum Saisonende, hätte man den Titel schon viel eher in der Tasche gehabt.
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Re: Hamilton: Vettel war 2017 nervenschwächer als früher

Beitragvon fluffin_muffin » 07.12.2017, 13:00

afa1515 hat geschrieben:
plastikschaufel hat geschrieben:Oh, wenn ich das mit Abstand schnellste und zuverlässigste Auto im Feld hätte, wäre ich auch ziemlich gelassen.


Das selbe könnte man über Seb's Red Bull Jahre auch erzählen - nur hat er da trotzdem einige sinnlose Böcke geschossen.
Bei Hamilton würde mir jetzt auf die schnelle nur Barcelona einfallen. :think:

Na komm, Baku 2016 fällt mir da sofort ein ohne groß nachzudenken. Das war hochgradig peinlich, sowohl Quali als auch Rennen. Das bleibt doch hängen wie er's da vermasselt hat.
Oder Monaco dieses Jahr, wo er nichts auf die Reihe bekommen hat, daran musst du dich doch erinnern.

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Re: Hamilton: Vettel war 2017 nervenschwächer als früher

Beitragvon Staind » 07.12.2017, 13:07

afa1515 hat geschrieben:
plastikschaufel hat geschrieben:Oh, wenn ich das mit Abstand schnellste und zuverlässigste Auto im Feld hätte, wäre ich auch ziemlich gelassen.


Das selbe könnte man über Seb's Red Bull Jahre auch erzählen - nur hat er da trotzdem einige sinnlose Böcke geschossen.
Bei Hamilton würde mir jetzt auf die schnelle nur Barcelona einfallen. :think:


Bis auf 2011 und 2013 (ab Mitte der Saison)... von welchen entspannten Red Bull Jahren des Herrn Vettel redest du?

2010 und 2012 als die WM im letzten Rennen entschieden wurde?
"Auf Michaels Kappe wäre noch Platz für zwei weitere Sterne." (Willi Weber / Sep. 2004)

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Re: Hamilton: Vettel war 2017 nervenschwächer als früher

Beitragvon EffEll » 07.12.2017, 13:28

fluffin_muffin hat geschrieben:
afa1515 hat geschrieben:
plastikschaufel hat geschrieben:Oh, wenn ich das mit Abstand schnellste und zuverlässigste Auto im Feld hätte, wäre ich auch ziemlich gelassen.


Das selbe könnte man über Seb's Red Bull Jahre auch erzählen - nur hat er da trotzdem einige sinnlose Böcke geschossen.
Bei Hamilton würde mir jetzt auf die schnelle nur Barcelona einfallen. :think:

Na komm, Baku 2016 fällt mir da sofort ein ohne groß nachzudenken. Das war hochgradig peinlich, sowohl Quali als auch Rennen. Das bleibt doch hängen wie er's da vermasselt hat.
Oder Monaco dieses Jahr, wo er nichts auf die Reihe bekommen hat, daran musst du dich doch erinnern.

"Simulatorfahrten bringen mir nichts", "Ich brauche nicht alle Knöpfe am Lenkrad kennen, um schnell(er) zu sein"...
"Ich drücke jetzt solange alle Knöpfe, bis gar nichts mehr geht. Was haltet ihr davon?"
Das war schon ein riesiger Bock und an Überheblichkeit kaum zu überbieten. Aber das war auch ein Punkt, wo er gemerkt hat, dass er sich wirklich mal anstrengen sollte, um einen Titel einzufahren. Gereicht hat es zwar trotzdem nicht, es hat ihn aber stärker gemacht. So wie auch Vettel seine Rückschlüsse aus seinem Baku-Bock ziehen wird...

Baku wird langsam mein Lieblings-GP - da ist jedes Jahr was los.
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Re: Hamilton: Vettel war 2017 nervenschwächer als früher

Beitragvon rik_groove » 07.12.2017, 13:47

Naja der eine sitzt in dem schnellsten Auto und der andere fährt am absoluten Limit... wer da als erster die Nerven wegschmeisst kann man sich denken. :wall:

Schliesslich hatte Hamilton auch schon seine Aussetzer wenn er mal richtig kämpfen muss.


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