Robert Kubica: Zu langsam für ein Formel-1-Comeback?

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Robert Kubica: Zu langsam für ein Formel-1-Comeback?

Beitragvon Redaktion » 29.11.2017, 07:44

Die detaillierte Analyse seiner Testzeiten zeigt: Robert Kubica muss noch eine Menge Speed finden - "Bin nicht mehr der Gleiche wie vor sieben Jahren"
Robert Kubica

Robert Kubica darf am Mittwoch nochmal einen Halbtag im Williams testen

Robert Kubicas Rückkehr in die Formel 1 ist am ersten Tag der Pirelli-Tests in Abu Dhabi nicht wahrscheinlicher geworden. Die Analyse seiner Rundenzeiten bestätigen das, was Renault-Ingenieure hinter vorgehaltener Hand schon seit Wochen erzählen: Der 32-jährige Pole ist nicht mehr so schnell wie vor sieben Jahren, als er noch als zukünftiger Ferrari-Star galt, ehe ihn ein schwerer Rallye-Unfall aus allen Karriere-Träumen riss.

Kubica fuhr am Vormittag acht Runs. Die ersten vier mit wenig Benzin an Bord, die letzten vier als Rennsimulation. Zwar ist es schwierig, die Daten mit dem Rennen zwei Tage zuvor zu vergleichen, weil die Teams am Dienstag gar nicht wussten, welche Pirelli-Reifen sie gerade drauf hatten. Aber im Schnitt waren Kubicas Longrun-Zeiten doch um ein bis eineinhalb Sekunden langsamer als das Tempo von Felipe Massa im Rennen.

Auch auf die schnelle Qualifying-Runde scheinen noch Defizite vorhanden zu sein. Während Lance Stroll, in den Augen vieler Experten nicht gerade eine Bank als kommender Weltmeister, am Nachmittag zweimal unter 1:40 und fünf weitere Mal unter 1:41 Minuten blieb, erzielte Kubica am Vormittag eine persönliche Bestzeit von 1:41.296 Minuten.

Weil Strolls Zeit praktisch gleich schnell war wie im Qualifying am Samstag, ist der Rückschluss zulässig, dass die Bedingungen am Dienstag jenen am Samstag nicht komplett unähnlich waren. Doch Kubica hätte mit seiner Zeit im Qualifying nur den 20. und letzten Platz belegt, mehr als acht Zehntelsekunden hinter dem Vorletzten (Brendon Hartley auf Toro Rosso).

Noch Luft nach oben?

Der einmalige Grand-Prix-Sieger macht sich Mut, wenn er sagt: "Ich rechne damit, dass es mit jedem Testtag besser wird. Tage wie heute stimmen mich zuversichtlich, dass es ganz gut funktionieren kann. Wenn ich zurückkehre, dann nur auf dem höchsten Niveau. Ich werde sicher nicht hinten mitfahren. Auch wenn ich sieben Jahre weg war und beeinträchtigt bin, werde ich alles daran setzen, den besten Robert Kubica zu zeigen, den es je gegeben hat."

Robert Kubica über F1-Test: "Ich war überrascht!"

Robert Kubica stieg nach sechs Jahren im Juni 2017 wieder in ein Formel-1-Auto ein. Der Pole testete den Renault E20 in Valencia - und war überrascht Weitere Formel-1-Videos

Der Abu-Dhabi-Test sei nicht nur für Williams-Technikchef Paddy Lowe da, offene Fragen zu beantworten, "sondern für mich selbst auch", sagt Kubica und ergänzt: "Heute habe ich große Verbesserungen gesehen. Die sehe ich jeden Tag." Indes lobt Lowe: "Robert hat sich großartig geschlagen. Wir sind sehr zufrieden mit der Anzahl der Runden (100; Anm. d. Red.) und seinem Test insgesamt."Dabei gibt Kubica selbst zu "nicht mehr der Gleiche wie vor sieben Jahren" zu sein: "Ich musste meinen Körper nach dem Unfall kennenlernen und mich umstellen. Aber eine sehr positive Erkenntnis dieses Tests ist, wie mein Körper beisammen ist und wie es mir von Tag zu Tag leichter fällt, ein Formel-1-Auto zu fahren. Das stimmt mich zuversichtlich."

Lenkrad speziell für Kubica adaptiert

Kubica fährt mit einem speziell für ihn adaptierten Lenkrad. Während andere Fahrer meist zwei Schaltwippen am Lenkrad haben (eine fürs Hoch-, eine fürs Runterschalten), schaltet Kubica nur mit der linken Hand, indem er die Schaltwippe entweder nach vorne zieht oder nach hinten drückt. Das ist übrigens keine "Sonderausstattung", wie Lowe klarstellt: "Das Auto ist sowieso für Push/Pull ausgelegt."

Wer Kubicas rechten Arm einmal gesehen hat, kann verstehen, warum um die Art und Weise seines Fahrens eines Formel-1-Autos regelrechte Legendenbildung entsteht. Teilweise wird behauptet, in engen Kurven wie etwa der Haarnadel in Abu Dhabi reiche seine Beweglichkeit nicht aus, um beide Hände am Lenkrad zu halten. Aber das, behauptet zumindest Kubica selbst, ist ein Mythos.

Hände von Robert Kubica

Robert Kubicas rechter Arm sieht nicht gerade vertrauenerweckend aus ...

"Es ist unmöglich, ein Formel-1-Auto mit einer Hand zu fahren", stellt er klar. "Aber es stimmt, dass ich Beeinträchtigungen habe. Ich muss meinem Körper beibringen, die zu umschiffen. Das ist nichts Falsches. Wir sind Menschen und unser Gehirn ist auch dazu da, dem Körper dabei zu helfen, Lösungen für Probleme zu finden. Das ist ganz normal im Leben. Ich habe das Gefühl, dass ich das im Griff habe."

Laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' war Lowe einer derjenigen im Williams-Team, die vor dem Abu-Dhabi-Test die größten Zweifel an Kubicas Eignung für ein Fulltime-Comeback hatten. Das scheint zuzutreffen, was den Speed angeht. Aber rein körperlich wäre der Pole wohl dazu in der Lage, einen Grand Prix zu meistern: "Da sehe ich keine Probleme", bestätigt Lowe.

Hart trainiert und mehrere Kilogramm abgenommen

Kubica weiß warum: "Ich bin in den vergangenen sechs Monaten nicht auf der faulen Haut gelegen, sondern ich habe hart gearbeitet. Ich würde sogar sagen: Heute bin ich weitaus besser in Form als 2010, als ich noch Rennen gefahren bin!" Sogar seit er im Frühjahr 2017 zugesagt hat, die 24 Stunden von Le Mans für das ByKolles-Team zu fahren (was dann doch nicht passiert ist), hat er noch einmal ein paar Kilogramm abgenommen.

Robert Kubica

Riesiges Interesse: Die Journalisten scharen sich um Robert Kubica

"Die Motivation ist da", betont Kubica. Aber daran haben die Williams-Verantwortlichen ohnehin keine Zweifel: "Robert ist ein Fahrer, den wir alle bewundert haben, als er noch in der Formel 1 gefahren ist. Es spricht für seinen Charakter, dass er nach seinem Unfall überhaupt für eine Rückkehr in die Formel 1 in Betracht gezogen wird und er alles daran setzt, das zu schaffen."

Doch vieles deutet darauf hin, dass alle Anstrengungen letztendlich zu wenig sein werden. Kubica sei zwar "ziemlich schnell, aber nicht sofort" auf Tempo gekommen, analysiert Lowe den Test. "Robert", sagt er, "ist auch kein Übermensch. Er kennt das Auto nicht, er kennt die Reifen nicht. Nicht einmal die Strecke kennt er besonders gut. Es ist lange her, dass er hier Rennen gefahren ist, und so hat es ein bisschen gedauert, bis er auf Tempo kam."

Lowe findet: Kubica hat sich "gut geschlagen"

"Wir wissen vom Rennwochenende, dass es sehr schwierig ist, die Reifen ins Temperaturfenster zu bringen. Vor allem die härteren Mischungen, mit denen wir das Programm begonnen haben", erklärt der Williams-Technikchef. "Es ist ein schwieriger Prozess, von der ersten Runde an auf Tempo zu sein und die erste Kurve gleich durchzuziehen. Aber angesichts all dieser Herausforderungen hat er sich gut geschlagen."
"Die Formel 1 hat sich in den vergangenen sieben Jahren dramatisch verändert."Robert Kubica
Gleichzeitig sieht Kubica ein, dass sich die Formel 1 "in den vergangenen sieben Jahren dramatisch verändert" hat. 2010, als er seine letzte Saison fuhr, steckte KERS noch in den Kinderschuhen, der F-Schacht und flexible Flügel waren die großen Innovationen und die technische Weiterentwicklung stand ganz im Zeichen des angeströmten Diffusors. Mit der heutigen Hybrid-Formel hatte das wenig zu tun.Insofern ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich Kubica in der Box "ein bisschen wie am ersten Schultag" fühlte. "Aber meine Erfahrung wird mir dabei helfen, schneller zu lernen als früher, als ich noch jung war", sagt er. "Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt. Aber wenn man schaut, wo ich vor zwölf Monaten war und wo ich heute bin, dann waren es gute letzte zwölf Monate."

Ahnt Kubica schon, dass es nichts wird?

Möglicherweise realisiert Kubica schon, dass es mit dem angestrebten Comeback nicht klappen wird. Zumindest kann man das zwischen den Zeilen heraushören, wenn er sagt: "Wenn es jetzt nicht weitergeht, wäre das einerseits natürlich eine Enttäuschung, weil ich ein sehr gutes Gefühl habe. Aber wenn ich andererseits dran denke, wo ich herkomme, dann sollte ich glücklich darauf und stolz darüber sein, was ich in den vergangenen zehn Monaten erreicht habe."

Und auch Lowe weicht aus, wenn man ihn darauf anspricht, wie es nun weitergehen soll: "Darüber sprechen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Wir werden uns später damit auseinandersetzen. Heute ging es nur um den Test und darum, die Informationen zu bekommen, die wir bekommen wollten." Nämlich über die neuen Pirelli-Reifen.

Fans von Robert Kubica

Polnische Fans haben Robert Kubica bis nach Abu Dhabi begleitet

Dass Williams wirklich nur Reifendaten sammeln wollte und Kubica eher zufällig im Auto saß, ohne dass dem besondere Bedeutung beigemessen wurde, ist nicht besonders glaubwürdig. Alleine dass Lowe noch nie zuvor bei einem Test des Williams-Teams anwesend war, unterstreicht die Besonderheit dieser beiden Testtage. Am Mittwoch darf Kubica ja nochmal einen Halbtag lang ran.

"Roberts Feedback", lobt Lowe, "ist sehr gut. Er hat enorm viel Erfahrung und weiß, was er tut. Er ist Profi-Rennfahrer und er ist selbstbewusst, und das spürt man, wenn man mit ihm in der Box ist. Alle sind happy mit Robert. Und dass gegenüber der Box ein Forza-Kubica-Transparent hing, zeigt, wie groß das Interesse an ihm ist. Auf diesem Transparent waren Fotos von hunderten Fans von ihm. So etwas ist schön zu sehen."

Auf den Spuren von Niki Lauda?

Aber während der eine oder andere Journalist schon darauf brennt, eine moderne Niki-Lauda-Story zu vertexten, bleibt Kubica auf dem Boden: "Viele wünschen sich, dass ich zurückkehre, einfach weil es so eine tolle Geschichte wäre. Ja, stimmt, es wäre eine tolle Geschichte - aber letztendlich kann ich mir für die Story nichts kaufen."

"Wenn ich die Chance bekomme, muss ich bereit und optimal vorbereitet sein. Ich freue mich über die viele Anteilnahme und das Mitfiebern, aber unterm Strich weiß ich, wie die Realität aussieht. Und die Realität ist, dass ich auf mich alleine gestellt bin, wenn ich im Auto sitze. Da muss ich den Job erledigen", weiß er.

Robert Kubica, Alessandro Alunni Bravi und Nico Rosberg

Robert Kubica mit Manager Alessandro Alunni Bravi und Nico Rosberg

"Wenn man mir ein Cockpit anbietet, ich mich dafür aber nicht bereit fühle, werde ich es nicht machen. Ich habe sehr hohe Ansprüche an mich selbst. Ich verstehe meine eigene Situation und versuche, die Ansprüche der Situation anzupassen. Aber letztendlich lege ich nur die höchsten Maßstäbe an mich selbst an", sagt Kubica und ergänzt: "Das Schlimmste, was passieren könnte, wäre, dass ich selbst nicht an mich glaube. Das würde mit Sicherheit zu Problemen führen."

Er macht keinen Hehl daraus, dass er "enttäuscht" wäre, wenn es nicht mit einem Start in Melbourne klappe sollte. "Weil ich mich so angestrengt habe und weil ich große Chancen sehe, die Herausforderung zu meistern." Aber selbst wenn der Traum letztendlich platzen sollte, wird sich in einer anderen Rennserie etwas finden. "Es gibt immer einen Plan B", lächelt Kubica.


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Re: Robert Kubica: Zu langsam für ein Formel-1-Comeback?

Beitragvon G.E. » 29.11.2017, 07:59

Das wird nichts.
Bin ich froh. :thumbs_up:

Kubica ist als Rennfahrer in der Formel 1 nicht tragbar.
Zu lange aus dem Geschäft, zu alt, und behindert auch noch.

Jeder Rookie wäre besser, auf die Dauer.
Wer einen Schreibfehler findet, darf ihn gerne behalten.

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Re: Robert Kubica: Zu langsam für ein Formel-1-Comeback?

Beitragvon Logi » 29.11.2017, 09:10

G.E. hat geschrieben:Das wird nichts.
Bin ich froh. :thumbs_up:

Kubica ist als Rennfahrer in der Formel 1 nicht tragbar.
Zu lange aus dem Geschäft, zu alt, und behindert auch noch.

Jeder Rookie wäre besser, auf die Dauer.


Zwar bisschen Hart geschrieben, aber gut auf den Punkt gebracht.

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Re: Robert Kubica: Zu langsam für ein Formel-1-Comeback?

Beitragvon Stiffmaster » 29.11.2017, 09:12

Hört sich echt so an, als wird das nichts. Und das, obwohl es viele gute Vorzeichen für ein Comeback gab.
Finde ich extrem schade, speziell als Behinderter (körperliche Behinderung) fiebert man noch mehr mit, denn man weiß aus eigener Erfahrung, dass man mit Einschränkungen Ziele noch mehr verfolgt und noch mehr daran setzt, sie trotz seiner Behinderung zu meistern!

Schade!

Aber lieber kein Comeback als am Ende des Feldes rumzudümpeln.

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Re: Robert Kubica: Zu langsam für ein Formel-1-Comeback?

Beitragvon Lichtrot » 29.11.2017, 09:17

Er ist schon ein sympathischer Kerl, aber wenn das Tempo nicht stimmt, dann hilft eben alles nichts. Ich sehe Paul di Resta im Auto.
Zuletzt geändert von Lichtrot am 29.11.2017, 09:19, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Robert Kubica: Zu langsam für ein Formel-1-Comeback?

Beitragvon onebox » 29.11.2017, 09:19

Klingt alles nach "wir haben es probiert"
Ich persönlich finde das nun auch die offizielle Ankündigung folgen kann das er nicht 2018 für williams fährt.

Schade für Kubica, denn er hat echt gekämpft. Aber es soll einfach nicht sein.
Ich bin wahrlich kein Pascal Fan. Sieht man auch an den Kommentaren in der Vergangenheit . Dennoch wäre er meine Wahl.
Seine Leistung im Sauber war gut. Und auch im letzten Rennen hat er gezeigt was er kann. Siehe Kampf gegen den Haas.

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Re: Robert Kubica: Zu langsam für ein Formel-1-Comeback?

Beitragvon relight » 29.11.2017, 09:26

onebox hat geschrieben:Klingt alles nach "wir haben es probiert"
....Ich bin wahrlich kein Pascal Fan. Sieht man auch an den Kommentaren in der Vergangenheit . Dennoch wäre er meine Wahl.
Seine Leistung im Sauber war gut. Und auch im letzten Rennen hat er gezeigt was er kann. Siehe Kampf gegen den Haas.


Ist auch meine Meinung. Pascal hat gezeigt das er berechtigt in der F1 ist. Aber ich glaube das Williams auf einen Paydriver angewiesen ist...
We will see. Am Ende kommt das nächste Comeback von Massa :D

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Re: Robert Kubica: Zu langsam für ein Formel-1-Comeback?

Beitragvon Manisch » 29.11.2017, 09:26

Tjaa, es gibt schon diverse Dinge, die seine Leistung etwas in Schutz nehmen (Ans Auto und an die Strecke gewöhnen).
Von daher finde ich es schwierig, den richtigen Vergleich zu ziehen.

Perfekt wäre es, wenn die ganzen anderen Kandidaten - auch Wehrlein - ebenfalls eine Runde im Williams drehen würden.
Aber auch ohne würde ich denken, dass einer der anderen die nachhaltigere Investition wären.

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Re: Robert Kubica: Zu langsam für ein Formel-1-Comeback?

Beitragvon phenO » 29.11.2017, 09:58

Der Vergleich der Zeiten ist schon lächerlich. Kubica durfte weder ein eigenes Setup fahren, noch hatte er die Reifen vom WE drauf. Noch dazu saß er das erste mal im Auto. Während man Sainz also für vergleichbare Zeiten wie Hülkenberg nach einem WE feiert, ist KUB also zu langsam. :shrug:

Heute kann man sich ein besseres Bild machen.
Keep fighting Michael ; RIP Jules!

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Re: Robert Kubica: Zu langsam für ein Formel-1-Comeback?

Beitragvon GenauDer » 29.11.2017, 10:02

G.E. hat geschrieben:Das wird nichts.
Bin ich froh. :thumbs_up:

Kubica ist als Rennfahrer in der Formel 1 nicht tragbar.
Zu lange aus dem Geschäft, zu alt, und behindert auch noch.

Jeder Rookie wäre besser, auf die Dauer.

1) zu lange nicht da - stimme zu. 7 Jahre sind viel, es hat sich viel getan
2)zu alt - nein. Zu alt für einen völligen Neueinstieg - ja. Aber wenn man sich manche ältere Fahrer (etwa Schumacher) ansieht nicht
3)behindert - wird/muss sich zeigen inwiefern das wirklich einschränkend ist
4) ob jeder Rookie besser ist wird sich zeigen- er wird ja, falls er kommt, mit Stroll verglichen.
Und ob ein Kvyat besser ist weiß auch niemand. Da kann man auch gleich Maldornado zurückholen
Stroll war auch Anfangs 1.5 Sekunden hinter Massa (der schon nicht mehr der schnellste war)

Kubica fährt mit einem speziell für ihn adaptierten Lenkrad....Das ist übrigens keine "Sonderausstattung", wie Lowe klarstellt:

na ist es nun speziell oder nicht?

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Re: Robert Kubica: Zu langsam für ein Formel-1-Comeback?

Beitragvon ..::Borni::.. » 29.11.2017, 10:06

G.E. hat geschrieben:Das wird nichts.
Bin ich froh. :thumbs_up:

Kubica ist als Rennfahrer in der Formel 1 nicht tragbar.
Zu lange aus dem Geschäft, zu alt, und behindert auch noch.

Jeder Rookie wäre besser, auf die Dauer.


Andererseits ist wenn er beinahe Stroll Niveau fahren kann schon besser als Paul Di Resta in Ungarn.

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Re: Robert Kubica: Zu langsam für ein Formel-1-Comeback?

Beitragvon reiskocher_gtr_specv » 29.11.2017, 10:29

Nun ja, das klingt eher "zurückhaltend", muss aber noch nichts heißen.

Sollte es aber wirklich so sein, dass er nicht schnell genug ist, dann sollte er es besser lassen.
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Re: Robert Kubica: Zu langsam für ein Formel-1-Comeback?

Beitragvon Plauze » 29.11.2017, 10:34

G.E. hat geschrieben:Das wird nichts.
Bin ich froh. :thumbs_up:

Kubica ist als Rennfahrer in der Formel 1 nicht tragbar.
Zu lange aus dem Geschäft, zu alt, und behindert auch noch.

Jeder Rookie wäre besser, auf die Dauer.

Der letzte Satz ist vielleicht nicht völlig falsch, allerdings sind deine Argumente gegen Kubica in keiner Weise schlüssig, sondern einfach nur Vorurteile.
Wenn ein Rookie es schaffen kann - warum dann nicht auch ein Kubica, der seinerzeit als einer der talentiertesten Fahrer galt?
Talent ist ja nicht plötzlich verschwunden, selbst wenn er "nicht mehr der ist, der er mal war". Talent hat man oder man hat es nicht.
Und dann ist dein Satz mit dem Rookie eben nur halb richtig, denn wenn ein Rookie ohne Talent gegen einen Kubica mit einer Menge Talent antritt, wird Kubica sich am Ende weiter entwickeln und schneller fahren. Auf die Dauer wäre in diesem Fall Kubica die bessere Wahl, da er ja außerdem mitnichten alt ist.
Du lässt völlig außer Acht, dass auch ein Kubica, Handicap hin oder her, Potenzial hat, schneller zu fahren als bei einem ersten Test.

Wie willst du sonst di Restas schwachen Auftritt in Ungarn erklären? Ist der auch zu alt und "behindert"?
Nein, aus einem einmaligen Einsatz lässt sich nur wenig ableiten.
Die Frage ist nur: Will man Kubica die Chance geben, sich zu entwickeln und vielleicht sein altes Können auch in den neuen Autos wieder zu entfalten (das Fahren ist ja komplett anders geworden seit 2010), oder will man diese Chance mit vergleichbaren äußeren Voraussetzungen einem di Resta oder einem anderen Fahrer geben, den wir jetzt noch nicht auf dem Schirm haben?
Auch nach einem Test, der vielleicht manchen Kubica-Enthusiasten ein Stück weit auf den Boden zurück geholt hat, sehe ich trotzdem noch den Polen als besten Anwärter aufs Stammcockpit - wenn ich bei Williams etwas zu sagen hätte.
Alles kann passieren. Und das ist auch gut so.

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Re: Robert Kubica: Zu langsam für ein Formel-1-Comeback?

Beitragvon EffEll » 29.11.2017, 10:35

relight hat geschrieben:
onebox hat geschrieben:Klingt alles nach "wir haben es probiert"
....Ich bin wahrlich kein Pascal Fan. Sieht man auch an den Kommentaren in der Vergangenheit . Dennoch wäre er meine Wahl.
Seine Leistung im Sauber war gut. Und auch im letzten Rennen hat er gezeigt was er kann. Siehe Kampf gegen den Haas.


Ist auch meine Meinung. Pascal hat gezeigt das er berechtigt in der F1 ist. Aber ich glaube das Williams auf einen Paydriver angewiesen ist...
We will see. Am Ende kommt das nächste Comeback von Massa :D

Das vielleicht gar nicht mal so, denn Stroll bringt schon eine ordentliche Mitgift mit.
Allerdings wollen, können und dürfen sie ihren Hauptsponsor nicht verprellen und suchen doch daher eher einen "gestandenen Mann". Martini möchte mit mindestens einem Fahrer werben und da fällt Stroll komplett raus.
Wehrlein wäre in vielen Ländern zwar nicht zu jung, aber hier würde auch kein 20 jähriger Werbung für Spirituosen machen. In vielen Ländern ist Alkohol erst ab 21 erlaubt, was beim 23 jährigen Wehrlein aufs gleiche rauskommen würde.

Also im Endeffekt diktiert auch hier das Geld den Fahrer, wenn auch nicht direkt.

Sportlich und leistungstechnisch gesehen wäre Wehrlein aber wohl wirklich der beste (verfügbare) Mann, der es auch verdient hätte, weil selbst erarbeitet.
Edit:(der letzte Teil des letzten Satzes bitte nicht auf Kubica beziehen. Natürlich hätte es sich der auch selbst und hart erarbeitet. War nicht auf ihn bezogen)
Zuletzt geändert von EffEll am 29.11.2017, 10:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Robert Kubica: Zu langsam für ein Formel-1-Comeback?

Beitragvon EffEll » 29.11.2017, 10:38

..::Borni::.. hat geschrieben:
G.E. hat geschrieben:Das wird nichts.
Bin ich froh. :thumbs_up:

Kubica ist als Rennfahrer in der Formel 1 nicht tragbar.
Zu lange aus dem Geschäft, zu alt, und behindert auch noch.

Jeder Rookie wäre besser, auf die Dauer.


Andererseits ist wenn er beinahe Stroll Niveau fahren kann schon besser als Paul Di Resta in Ungarn.

Wenn man sich aber die Kluft zwischen Stroll und Massa ansieht und dabei bedenkt, dass sich Massa in Vergangenheit eher selten ggü seinem Teamkollegen durchsetzen konnte und sich dann noch Massas Alter vor Augen hält, dann...

Ich weiß nicht, ob ein ähnliches Niveau eines Strolls für den zweiten Mann erstrebenswert ist.
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