Hamilton: Schwache Regeln, wenige Überholmanöver

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Hamilton: Schwache Regeln, wenige Überholmanöver

Beitragvon Redaktion » 14.11.2017, 10:54

Nach Ansicht von Weltmeister Lewis Hamilton deckt die Schwierigkeit, in der Formel 1 zu überholen, die Schwächen des aktuellen Reglements auf
Lewis Hamilton, Sergio Perez

Im Grand Prix von Brasilien 2017 musste Lewis Hamilton sehr viel überholen

Lewis Hamilton findet es in der Formel 1 schwierig, Rivalen auf der Strecke zu überholen. Das würde die Schwächen des aktuellen Reglements in der Königsklasse aufdecken. Er hofft, dass sich die Regelhüter in der Zukunft um das Problem kümmern. In Brasilien war der Brite aus der Boxengasse gestartet und musste sich anschließend durchs komplette Feld kämpfen. Der Weltmeister landete letztendlich auf Platz vier.

"In der GP2 hat es mehr Spaß gemacht, weil es einfacher war, zu überholen", erklärt Hamilton. "Aufgrund der Unterböden war es einfacher, hinter einem Konkurrenten herzufahren und dicht an ihm dran zu bleiben. Daher war es nicht so schwierig, von hinten durchs Feld zu pflügen." In Sao Paulo sei es aber generell eine Herausforderung, an den anderen Piloten vorbeizukommen, so der Brite. Das nötige Delta sei jedoch kleiner als auf anderen Strecken.

Auf anderen Kursen muss man laut Hamilton rund 1,5 Sekunden schneller sein als sein Vordermann, um ihn zu überholen. Ein komplett neuer Reifensatz würde manchmal nicht ausreichen, um solch einen Vorteil zu generieren. Diese Situation decke die "Schwächen" der aktuellen Formel-1-Boliden auf, so der Weltmeister. "Auch wenn die Fahrzeuge in diesem Jahr fantastisch sind, können wir sie in der Zukunft in diesem Bereich weiter verbessern."

Auf die Frage, ob eine umgekehrte Startaufstellung die Formel-1-Rennen interessanter machen würde, antwortet Hamilton: "Man hat in den Top 4 keinerlei Bewegung gesehen, oder? Bei der umgekehrten Startaufstellung würde sich dann auch nichts ändern. Nur die Rollen der Toppiloten würden vertauscht werden."


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Re: Hamilton: Schwache Regeln, wenige Überholmanöver

Beitragvon theCraptain » 14.11.2017, 11:40

Auf anderen Kursen muss man laut Hamilton rund 1,5 Sekunden schneller sein als sein Vordermann, um ihn zu überholen. Ein komplett neuer Reifensatz würde manchmal nicht ausreichen, um solch einen Vorteil zu generieren. Diese Situation decke die "Schwächen" der aktuellen Formel-1-Boliden auf, so der Weltmeister. "Auch wenn die Fahrzeuge in diesem Jahr fantastisch sind, können wir sie in der Zukunft in diesem Bereich weiter verbessern."

Viel zu dünn für diese Überschrift und einen eigenen Bericht. Was bitte am Reglement meint er genau? Er nennt ja nicht mal "dirty air" und die Ursachen dafür.

Da hätten mindestens 50% der User hier eine bessere Analyse machen können.
Rass Brawn zur aktuellen PU: "Der Motor ist in vielerlei Hinsicht kein guter Rennmotor. Er mag eine unglaubliche Demonstration von Ingenieursfähigkeiten sein, aber er ist kein großartiger Rennmotor."

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Re: Hamilton: Schwache Regeln, wenige Überholmanöver

Beitragvon Dr_Witzlos » 14.11.2017, 12:56

theCraptain hat geschrieben:
Auf anderen Kursen muss man laut Hamilton rund 1,5 Sekunden schneller sein als sein Vordermann, um ihn zu überholen. Ein komplett neuer Reifensatz würde manchmal nicht ausreichen, um solch einen Vorteil zu generieren. Diese Situation decke die "Schwächen" der aktuellen Formel-1-Boliden auf, so der Weltmeister. "Auch wenn die Fahrzeuge in diesem Jahr fantastisch sind, können wir sie in der Zukunft in diesem Bereich weiter verbessern."

Viel zu dünn für diese Überschrift und einen eigenen Bericht. Was bitte am Reglement meint er genau? Er nennt ja nicht mal "dirty air" und die Ursachen dafür.

Da hätten mindestens 50% der User hier eine bessere Analyse machen können.


naja das problem ist im technischen Reglement zu finden.

man hat bei den Autos ne Aerodynamik, die es nicht wirklich möglich macht zu überholen. wenn man mehr zum ground-effekt zurückkehren würde und ins regelwerk gleich reinschreibt

allle teile Teile die dirty air verursachen= böse=verboten

dann wird sich nix ändern

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Re: Hamilton: Schwache Regeln, wenige Überholmanöver

Beitragvon theCraptain » 14.11.2017, 14:46

Du bestätigst ja was ich meinte: deinn Post bietet inhaltlich schon mal mehr als das was von einem vierfachen WM hier zitiert wird.

Nebenbei hätte ich gedacht du schreibst "pöse" statt "böse" :mrgreen: :wink:
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Re: Hamilton: Schwache Regeln, wenige Überholmanöver

Beitragvon Dr.owowitz » 14.11.2017, 15:07

Was Hamilton da äußert ergibt doch keinen Sinn - wie schwer er es hatte zu überholen hat man ja gesehen. Der einzige Fahrer, der versucht hat sich zu erwehren war Perez, alle anderen haben es nicht einmal versucht...

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Re: Hamilton: Schwache Regeln, wenige Überholmanöver

Beitragvon Calvin » 14.11.2017, 15:52

Dr.owowitz hat geschrieben:Was Hamilton da äußert ergibt doch keinen Sinn - wie schwer er es hatte zu überholen hat man ja gesehen. Der einzige Fahrer, der versucht hat sich zu erwehren war Perez, alle anderen haben es nicht einmal versucht...


Weil Hamilton das erste mal den Hybrid-Motor aufdrehen konnte und nicht wie sonst (und die anderen Fahrer im Rennen) den Motor schonen und managen musste.
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Re: Hamilton: Schwache Regeln, wenige Überholmanöver

Beitragvon motorsportfan88 » 14.11.2017, 16:37

Der original Bericht war gut, das hier ist kaputt gestückelt...

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Re: Hamilton: Schwache Regeln, wenige Überholmanöver

Beitragvon MSC2005 » 14.11.2017, 20:17

Calvin hat geschrieben:Weil Hamilton das erste mal den Hybrid-Motor aufdrehen konnte und nicht wie sonst (und die anderen Fahrer im Rennen) den Motor schonen und managen musste.


Oder einfach weil die anderen sich ihr eigenes Rennen nicht kaputt machen wollten. Wer hätte sich denn wehren sollen mit alten Supersofts? Bis vor zu VER hat das für keinen Sinn gemacht. Jeder schaut eben auf sich selbst und wenn man das macht, dann wehrt man sich nicht gegen einen HAM im Mercedes, denn sonst sind die Tage der eigenen Reifen schneller gezählt als einem Lieb ist.
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Re: Hamilton: Schwache Regeln, wenige Überholmanöver

Beitragvon Calvin » 14.11.2017, 20:21

Das bestimmt auch. Aber trotzdem muss man ja zuerst mal so nah an den Gegner drankommen dass dieser auch verteidigen muss. ;)
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Re: Hamilton: Schwache Regeln, wenige Überholmanöver

Beitragvon pilimen » 14.11.2017, 21:43

HAM hat absolut recht.
1. Die Boliden überholfreudiger machen
2. DRS abschaffen
3. Blaue Flaggen abschaffen (wenn der erste Punkt richtig gut umgesetzt wurde)
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Re: Hamilton: Schwache Regeln, wenige Überholmanöver

Beitragvon f1fan02 » 14.11.2017, 22:08

pilimen hat geschrieben:HAM hat absolut recht.
1. Die Boliden überholfreudiger machen
2. DRS abschaffen
3. Blaue Flaggen abschaffen (wenn der erste Punkt richtig gut umgesetzt wurde)


Nein, weil dann ein Team wie Toro Rosso bestimmt RB helfen würde und RB freiwillig vorbeilassen würde und alle anderen aufhielte.
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Re: Hamilton: Schwache Regeln, wenige Überholmanöver

Beitragvon FU Racing Team » 15.11.2017, 10:07

f1fan02 hat geschrieben:
pilimen hat geschrieben:HAM hat absolut recht.
1. Die Boliden überholfreudiger machen
2. DRS abschaffen
3. Blaue Flaggen abschaffen (wenn der erste Punkt richtig gut umgesetzt wurde)


Nein, weil dann ein Team wie Toro Rosso bestimmt RB helfen würde und RB freiwillig vorbeilassen würde und alle anderen aufhielte.



Das sehe ich auch so. Werden die blauen Flaggen abgeschafft, gibt es nach jedem Rennen "Gerechtigkeitsdebatten" und Beschwerden, weil die Situationen unterschiedlich von den Fahrern gelöst wurden. Ich finde die blauen Flaggen haben sich beim Erzeugen sportlicher Fairness bewährt.
"Okay Lewis, it`s Hammertime!" :domokun:

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Re: Hamilton: Schwache Regeln, wenige Überholmanöver

Beitragvon Dr_Witzlos » 15.11.2017, 10:25

FU Racing Team hat geschrieben:
f1fan02 hat geschrieben:
pilimen hat geschrieben:HAM hat absolut recht.
1. Die Boliden überholfreudiger machen
2. DRS abschaffen
3. Blaue Flaggen abschaffen (wenn der erste Punkt richtig gut umgesetzt wurde)


Nein, weil dann ein Team wie Toro Rosso bestimmt RB helfen würde und RB freiwillig vorbeilassen würde und alle anderen aufhielte.



Das sehe ich auch so. Werden die blauen Flaggen abgeschafft, gibt es nach jedem Rennen "Gerechtigkeitsdebatten" und Beschwerden, weil die Situationen unterschiedlich von den Fahrern gelöst wurden. Ich finde die blauen Flaggen haben sich beim Erzeugen sportlicher Fairness bewährt.


Die blauen Flaggen sind essenziell.

wir haben ja in Hockenheim 2012 gesehen, das sich Hamilton als überrundender sich im WM-Kampf zwischen Vettel und Alonso eingemischt hatte, trotz der blauen Flagge.

zudem kann die Abschaffung absurde Blüten in sachen Ergebnis schieben tragen.

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Re: Hamilton: Schwache Regeln, wenige Überholmanöver

Beitragvon HDF030 » 15.11.2017, 12:03

pilimen hat geschrieben:3. Blaue Flaggen abschaffen


Bild

Konnte nicht widerstehen :rotate:
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Re: Hamilton: Schwache Regeln, wenige Überholmanöver

Beitragvon Dr.owowitz » 16.11.2017, 00:11

MSC2005 hat geschrieben:
Calvin hat geschrieben:Weil Hamilton das erste mal den Hybrid-Motor aufdrehen konnte und nicht wie sonst (und die anderen Fahrer im Rennen) den Motor schonen und managen musste.


Oder einfach weil die anderen sich ihr eigenes Rennen nicht kaputt machen wollten. Wer hätte sich denn wehren sollen mit alten Supersofts? Bis vor zu VER hat das für keinen Sinn gemacht. Jeder schaut eben auf sich selbst und wenn man das macht, dann wehrt man sich nicht gegen einen HAM im Mercedes, denn sonst sind die Tage der eigenen Reifen schneller gezählt als einem Lieb ist.


Das ist das Problem, wenn die Leistungsstärke der Autos so gewaltig ist, dass es für Fahrer keinen Sinn macht sich zu verteidigen - dann ist ein Überholmanöver auch nur Formsache und absolut unspektakulär. Ist jedoch in der F1 kein neues Problem. Das ist der Vorteil von Einheitsserien bzw. Beinahe-Einheitsserien


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