Formel 1 in Rotterdam? Architekt Tilke "enthusiastisch"

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Formel 1 in Rotterdam? Architekt Tilke "enthusiastisch"

Beitragvon Redaktion » 26.10.2017, 09:30

Die Niederlande bemühen sich um ein Formel-1-Comeback: Wie Streckenarchitekt Hermann Tilke bei seinem Rotterdam-Besuch reagiert und es um Zandvoort steht
Hermann Tilke

Die Idee, in Rotterdam einen Grand Prix zu machen, scheint auch Tilke zu gefallen

Durch die enorme Popularität von Senkrechtstarter Max Verstappen denkt man in den Niederlanden über eine Rückkehr des Grand Prix statt. Obwohl man nach außen wenig Interesse zeigt, könnte nun doch die Stadt Rotterdam im Zentrum eines Comebacks stehen. Am vergangenen Freitag stattete Rennstreckendesigner Hermann Tilke der 600.000-Einwohnerstadt einen Besuch ab und scheint von der Idee angetan zu sein. "Er hat ein paar Fragen gestellt, hat sich die Pläne angeschaut und wurde zunehmend enthusiastisch", bestätigt der Rotterdamer Sport-Promoter Herman Vaanholt gegenüber 'formule1.nl'.

Die Idee steckt allerdings noch in den Kinderschuhen, denn bislang wurde nicht einmal eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. "Die Stadtverwaltung müsste die Initiative ergreifen", meint Vaanholt. "Es würde etwas Geld kosten, aber wer weiß, was sich dadurch entwickeln könnte."

Das Interesse an einer Rückkehr des Grand Prix der Niederlande, der zuletzt im Jahr 1985 auf dem Dünenkurs in Zandvoort ausgetragen wurde, ist enorm. Mit dem erst 20-jährigen Verstappen hat man nun endlich einen Rennfahrer, der - wenn alles nach Plan läuft - im kommenden Jahrtzehnt für einen Formel-Boom sorgen wird.

Das bekommt derzeit vor allem der Grand Prix von Belgien zu spüren: In Spa-Francorchamps haben sich die mäßigen Zuschauerzahlen seit dem Debüt des Niederländers deutlich verbessert. Wem es also nun zuerst gelingt, die Formel 1 zurück in die Niederlande zu holen, könnte davon über viele Jahre hinweg Profit schlagen.

Prinz Bernhard von Oranje, der selbst Hobbyrennfahrer ist, hat unter anderem deswegen im Vorjahr mit einigen Partnern den Kurs in Zandvoort gekauft. "Wir müssten dafür einige Dinge beim Kurs anpassen, aber ich denke, dass die Kosten bei einem Stadtrennen viel höher wären", spricht er sich gegenüber der Zeit 'Algemeen Dagblad' für eine Rückkehr nach Zandvoort aus. Von einem Stadtrennen in der Hauptstadt Amsterdam hält er nichts.


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Zuletzt geändert von Redaktion am 26.10.2017, 11:24, insgesamt 7-mal geändert.
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Re: Formel 1 in Rotterdam? Architekt Tilke "enthusiastisch"

Beitragvon ..::Borni::.. » 26.10.2017, 10:28

Auch wenn viele das neue Hockenheim nicht mehr mögen gefällt mir die Strecke jetzt besser als vorher. Baku ist ihm auch gelungen. Austin ist auch eine schöne Strecke geworden, leider aber zu viel Asphalt neben der Strecke. Bei den anderen Kursen muss Tilke sich die Kritik aber meiner Meinung nach gefallen lassen. Zu generisch sind sie all zu oft. Große asphaltierte Parkplätze mit aufgemalten 90° Kurven und langen DRS Geraden. Natürlich kann er auch nur im Rahmen der Auflagen ooooops die er bekommt. Darum ist es um so wichtiger das uns Traditionskurse erhalten bleiben. Es gibt auch noch so viele tolle "alte" Rennstrecken die man in den Kalender aufnehmen kann. Sebring, Road Amerika, Mount Panorama oder Laguna Seca. Was ist mit alten Kursen? Imola, Nürnburgrin GP, Magny-Cours oder Fuji. Bevor man weiter Millionen ausgibt überall in der Welt generische Rennstrecken zu bauen sollte man vielleicht mal prüfen was nötig ist um diese Kurse in den Rennkalender aufnehmen zu können.

Also meine Meinung daher, lieber Zandvoort als ein Neubau. Ein Staadtkurs in Rotterdam oder Amsterdam wäre auch ne schöne Sache. Aber bitte nicht noch einen riesigen Parkplatz mit aufgemalten Tilke Layout!

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Re: Formel 1 in Rotterdam? Architekt Tilke "enthusiastisch"

Beitragvon reiskocher_gtr_specv » 26.10.2017, 10:37

Wie schon ein paar Mal gesagt, bitte keine weiteren Stadtkurse.
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Re: Formel 1 in Rotterdam? Architekt Tilke "enthusiastisch"

Beitragvon Spocki » 26.10.2017, 11:14

..::Borni::.. hat geschrieben:Sebring, Road Amerika, Mount Panorama oder Laguna Seca. Was ist mit alten Kursen? Imola, Nürnburgrin GP, Magny-Cours oder Fuji. Bevor man weiter Millionen ausgibt überall in der Welt generische Rennstrecken zu bauen sollte man vielleicht mal prüfen was nötig ist um diese Kurse in den Rennkalender aufnehmen zu können.

Das wurde doch aber schon mehrfach durchgesprochen.
Wer gibt denn weiter Millionen irgendwo aus?
Man kann ja schlecht einfach sagen "Jo, wir fahren jetzt in Imola oder Fuji. Warum sollte denn auf einmal ein Land zwei GP`s austragen, wenn sich nicht mal der eine wirklich rentiert?

Imola: Hat soweit ich weiß die Lizenz. Es wird aber in Monza gefahren, das ich Imola auch vorziehe.

Nürburgring GP: Klar, schöne Strecke. Leider finanziell alles andere als abgesichert. Sind die noch insolvent? Ich weiß es nicht...

Magny-Cours: Bitte nicht. Das lag irgendwo im nirgendwo und so toll war die Strecke auch nicht.

Fuji: Suzuka ist um einiges interessanter. Wenn nicht sogar eine der interessantesten Strecken überhaupt. Warum willst du Fuji wiederhaben? Suzuka ist auch traditionsreicher.

Zanvoort: Viel zu schmal. Viel zu schlecht zu erreichen.

Außerdem: Tilke hat schon mehrfach betont, wie sehr in die Vorgaben der FIA einschränken. Er kann da nichts für. Und bei Stadtkursen muss er sich ohnehin an Straßen orientieren, die bereits existieren, nicht wahr?

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Re: Formel 1 in Rotterdam? Architekt Tilke "enthusiastisch"

Beitragvon Dr_Witzlos » 26.10.2017, 12:10

Was passiert, wenn verstappen abgesägt wird? dann passiert dasselbe wie Zandvoort.

Wenn es in dem Stil wie Singapur ist, dann no problem.

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Re: Formel 1 in Rotterdam? Architekt Tilke "enthusiastisch"

Beitragvon draine » 26.10.2017, 12:17

Ich würde mich freuen wenn man Magny-Cours wieder in den Kalender aufnehmen würde. Legendär der langgezogene 1. Sektor zur Schikane hoch. Da geht mit den aktuellen Autos sicher einiges.

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Re: Formel 1 in Rotterdam? Architekt Tilke "enthusiastisch"

Beitragvon theCraptain » 26.10.2017, 12:22

Spocki hat geschrieben:
..::Borni::.. hat geschrieben:Sebring, Road Amerika, Mount Panorama oder Laguna Seca. Was ist mit alten Kursen? Imola, Nürnburgrin GP, Magny-Cours oder Fuji. Bevor man weiter Millionen ausgibt überall in der Welt generische Rennstrecken zu bauen sollte man vielleicht mal prüfen was nötig ist um diese Kurse in den Rennkalender aufnehmen zu können.

Das wurde doch aber schon mehrfach durchgesprochen.
Wer gibt denn weiter Millionen irgendwo aus?
Man kann ja schlecht einfach sagen "Jo, wir fahren jetzt in Imola oder Fuji. Warum sollte denn auf einmal ein Land zwei GP`s austragen, wenn sich nicht mal der eine wirklich rentiert?

Imola: Hat soweit ich weiß die Lizenz. Es wird aber in Monza gefahren, das ich Imola auch vorziehe.

Nürburgring GP: Klar, schöne Strecke. Leider finanziell alles andere als abgesichert. Sind die noch insolvent? Ich weiß es nicht...

Magny-Cours: Bitte nicht. Das lag irgendwo im nirgendwo und so toll war die Strecke auch nicht.

Fuji: Suzuka ist um einiges interessanter. Wenn nicht sogar eine der interessantesten Strecken überhaupt. Warum willst du Fuji wiederhaben? Suzuka ist auch traditionsreicher.

Zanvoort: Viel zu schmal. Viel zu schlecht zu erreichen.

Außerdem: Tilke hat schon mehrfach betont, wie sehr in die Vorgaben der FIA einschränken. Er kann da nichts für. Und bei Stadtkursen muss er sich ohnehin an Straßen orientieren, die bereits existieren, nicht wahr?

Die genannten Alternativkurse hast du nachvollziehbar dargestellt, einzig den Nürburgring würde ich mal ausklammern, da könnte was gehen wenn man will.

Borni hat zumindest prinzipiell schon recht wenn man z. B. auf die USA sieht. Wenn LM dort noch weitere GP haben will kann man durchaus fantastische Kurse wie Road America nehmen statt irgendeinen neuen Stadtkurs zu erzwingen.

Alledings muss man tatsächlich abwägen was das kleinere Übel ist denn die Traditionskurse, bleiben wir mal bei Road America, müssten sehr stark an die FIA-Buchhalter Vorgaben angepasst werden. Es ist die Frage ob Road America im F1-Format noch wirklich die Faszination hätte wie bisher oder ob es eine Art "Frankenstein-Kurs" wie Hockenheim wird.

Bei Zandvoort hatte ich auch den Gedankenfehler den Kurs vorzuziehen und F1-tauglich zu machen, einige User haben dann darauf hingewiesen, dass der umgebaute Kurs mit dem aktuellen Zandvoort nicht mehr viel zu tun haben wird, und da haben sie recht.;-)
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Re: Formel 1 in Rotterdam? Architekt Tilke "enthusiastisch"

Beitragvon ..::Borni::.. » 26.10.2017, 12:31

Spocki hat geschrieben:
..::Borni::.. hat geschrieben:Sebring, Road Amerika, Mount Panorama oder Laguna Seca. Was ist mit alten Kursen? Imola, Nürnburgrin GP, Magny-Cours oder Fuji. Bevor man weiter Millionen ausgibt überall in der Welt generische Rennstrecken zu bauen sollte man vielleicht mal prüfen was nötig ist um diese Kurse in den Rennkalender aufnehmen zu können.

Das wurde doch aber schon mehrfach durchgesprochen.
Wer gibt denn weiter Millionen irgendwo aus?
Man kann ja schlecht einfach sagen "Jo, wir fahren jetzt in Imola oder Fuji. Warum sollte denn auf einmal ein Land zwei GP`s austragen, wenn sich nicht mal der eine wirklich rentiert?

Imola: Hat soweit ich weiß die Lizenz. Es wird aber in Monza gefahren, das ich Imola auch vorziehe.

Nürburgring GP: Klar, schöne Strecke. Leider finanziell alles andere als abgesichert. Sind die noch insolvent? Ich weiß es nicht...

Magny-Cours: Bitte nicht. Das lag irgendwo im nirgendwo und so toll war die Strecke auch nicht.

Fuji: Suzuka ist um einiges interessanter. Wenn nicht sogar eine der interessantesten Strecken überhaupt. Warum willst du Fuji wiederhaben? Suzuka ist auch traditionsreicher.

Zanvoort: Viel zu schmal. Viel zu schlecht zu erreichen.

Außerdem: Tilke hat schon mehrfach betont, wie sehr in die Vorgaben der FIA einschränken. Er kann da nichts für. Und bei Stadtkursen muss er sich ohnehin an Straßen orientieren, die bereits existieren, nicht wahr?


Das weiß ich doch alles selber. Aber es spricht doch auch nichts dagegen alle paar Jahre (3-5 Jahre) mal Fuji zu fahren. Klar ist Suzuka die viel genialere Strecke. Aber es geht um die Abwechslumg und darum Traditionskurse zu erhalten. Alle paar Jahre mal Imola anstatt Monza. Oder Imola alle paar Jahre mal als Europa GP. Das gleiche mit dem Nürnburgring. Dann kommt man eben nur alle 3-4 Jahre mal vorbei. Wie man es finanziell stemmt muss halt Liberty Media mit den Streckenbetreiberm klären. Das Geld ist doch sowieso in Hülle und Fülle vorhanden. Man wird sich eben nur nicht einig wer es sich in die Taschen steckt. Am Ende leiden wir, die Fans darunter.

Der Rennkalender muss doch nicht jedes Jahr wie zementiert aus den gleichen Strecken bestehen. Vielleicht hätten wir dann auch mal wieder ein paar bessere Rennen weil die Teams nicht mehr Millionen von Daten aus den letzten Jahren haben und sich mal wieder mehr auf neue Situationen einstellen müssen. Und um die Brücke zum Thema zurück zu schlagen. Für mich macht es im Moment einfach Sinn einen GP in den Niederlanden zu aktivieren. Verstappen mobilisiert dort Fans die die ganze Welt bereisen und daraum ist jetzt der ideale Zeitpunkt dort mal ein Rennen zu realisieren.

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Re: Formel 1 in Rotterdam? Architekt Tilke "enthusiastisch"

Beitragvon SaintRaptor » 26.10.2017, 12:42

Und wenn Verstappen beim GP der Niederlande eine verdiente Strafe bekommt, ruft er die Niederländer dazu auf zu Hause zu bleiben...

:winky: :winky:

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Re: Formel 1 in Rotterdam? Architekt Tilke "enthusiastisch"

Beitragvon Spocki » 26.10.2017, 12:59

..::Borni::.. hat geschrieben:Das weiß ich doch alles selber. Aber es spricht doch auch nichts dagegen alle paar Jahre (3-5 Jahre) mal Fuji zu fahren. Klar ist Suzuka die viel genialere Strecke. Aber es geht um die Abwechslumg und darum Traditionskurse zu erhalten. Alle paar Jahre mal Imola anstatt Monza. Oder Imola alle paar Jahre mal als Europa GP. Das gleiche mit dem Nürnburgring. Dann kommt man eben nur alle 3-4 Jahre mal vorbei. Wie man es finanziell stemmt muss halt Liberty Media mit den Streckenbetreiberm klären. Das Geld ist doch sowieso in Hülle und Fülle vorhanden. Man wird sich eben nur nicht einig wer es sich in die Taschen steckt. Am Ende leiden wir, die Fans darunter.

Der Rennkalender muss doch nicht jedes Jahr wie zementiert aus den gleichen Strecken bestehen. Vielleicht hätten wir dann auch mal wieder ein paar bessere Rennen weil die Teams nicht mehr Millionen von Daten aus den letzten Jahren haben und sich mal wieder mehr auf neue Situationen einstellen müssen. Und um die Brücke zum Thema zurück zu schlagen. Für mich macht es im Moment einfach Sinn einen GP in den Niederlanden zu aktivieren. Verstappen mobilisiert dort Fans die die ganze Welt bereisen und daraum ist jetzt der ideale Zeitpunkt dort mal ein Rennen zu realisieren.

Nein, das scheinst du nicht selber zu wissen, denn:
- Erinnerst du dich noch, dass der Deutschland GP zwar im Kalender war, dann aber doch nicht stattgefunden hat?
- Es spricht natürlich was dagegen. Die Strecken brauchen doch Planungssicherheit. Wie willst du wissen, ob du in 5 Jahren einen einzigen GP ausrichten kannst? Es ist ja nicht so, dass dort jemand sitzt, dem beide Strecken gehören. In dem Moment konkurrieren der Nürburgring und der Hockenheimring. Wenn sich die F1 lohnt, wollen sie beide austragen. Und aktuell zahlt der Streckenbetreiber drauf.
- Es geht nicht darum Traditionskurse zu erhalten. In Fuji gab es ganze vier GP`s. Vier. Wieso ist das ein Traditionskurs?
- Das Geld ist in Hülle und Fülle vorhanden. Das sagt wer? Wieso sollte die FIA als Ausrichter draufzahlen? Würde ich auch nicht machen.
- Der Rennkalender ändert sich ANDAUERND...
- Die Teams hatten diese Saison überhaupt keine Daten, das weißt du, oder? (Neues Reglement)
- Ja es macht Sinn, aber es funktioniert eben aktuell nicht, weil sich noch keine Strecke gefunden hat, die es will. Da ist dein persönliches Empfinden leider total irrelevant.

Es ist nunmal nicht ganz so einfach, wie sich manche das immer vorstellen.

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Re: Formel 1 in Rotterdam? Architekt Tilke "enthusiastisch"

Beitragvon theCraptain » 26.10.2017, 13:30

Da die Nürburgring-Betreibergesellschaft immer kurz vor der Insolvenz steht, könnten die den Ring an die Niederlande verkaufen, mit diversen Auflagen.

Dann wäre der Nürburgring offiziell auf holländischem Boden, wir hätten die F1 auf dem Ring zurück und gleichzeitig die Holländer ihren eigenen GP :mrgreen:
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Re: Formel 1 in Rotterdam? Architekt Tilke "enthusiastisch"

Beitragvon Urising » 26.10.2017, 15:47

theCraptain hat geschrieben:Borni hat zumindest prinzipiell schon recht wenn man z. B. auf die USA sieht. Wenn LM dort noch weitere GP haben will kann man durchaus fantastische Kurse wie Road America nehmen statt irgendeinen neuen Stadtkurs zu erzwingen.


Wobei ich dir hier schon etwas widersprechen würde. Gerade in den USA tät der Formel 1 ein (Nacht)Stadtkurs glaube ich richtig gut um mehr Fuß zu fassen und die Amerikaner noch mehr für den Sport zu begeistern. Das wirkt doch gleich viel spektakulärerer.

Allerdings glaub ich noch nicht so recht, an einen GP in den Niederlanden. Gefühlt kommt alle zwei Wochen die Nachricht möchte in irgendeinem Land einen neuen GP auf neuer (Stadtkurs-)Strecke ausrichten. Was sowieso nur durch Rotation mehrerer GPs (was ich durchaus reizvoll finde) oder aber einen Rennkalender der fast jedes Wochenende ein Rennen vorsieht realisierbar ist. Also erstmal abwarten.

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Re: Formel 1 in Rotterdam? Architekt Tilke "enthusiastisch"

Beitragvon Urising » 26.10.2017, 15:49

theCraptain hat geschrieben:Da die Nürburgring-Betreibergesellschaft immer kurz vor der Insolvenz steht, könnten die den Ring an die Niederlande verkaufen, mit diversen Auflagen.

Dann wäre der Nürburgring offiziell auf holländischem Boden, wir hätten die F1 auf dem Ring zurück und gleichzeitig die Holländer ihren eigenen GP :mrgreen:


Warum verkaufen? Die Niederlande müssten doch nur Luxemburg annektieren, immerhin haben die doch da auch schon einen GP ausgetragen….

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Re: Formel 1 in Rotterdam? Architekt Tilke "enthusiastisch"

Beitragvon motorsportfan88 » 26.10.2017, 16:53

Hermann Tilke der Totengräber der F1, will er den nächsten Flugplatz mit Linien bauen lassen?
Oder zur Abwechslung eine bestehende Strecke hinrichten und ein Millionengrab mit Müllstrecke über lassen...
Hockenheim lässt grüßen!

Der Gedanke an diese Traumstrecke tut immer noch weh! Da bröchten wir heute kein DRS, da würden sie so überholen und einen Wunderschönen Kurs im grünen...

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Re: Formel 1 in Rotterdam? Architekt Tilke "enthusiastisch"

Beitragvon motorsportfan88 » 26.10.2017, 16:55

draine hat geschrieben:Ich würde mich freuen wenn man Magny-Cours wieder in den Kalender aufnehmen würde. Legendär der langgezogene 1. Sektor zur Schikane hoch. Da geht mit den aktuellen Autos sicher einiges.



Die Strecke hat was, aber Überholen war da doch auch nix.
Wir fahren nächstes Jahr doch aber auf diesen Flugplatz der idiotensicher gemacht wurde...


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