Ron Dennis: 13 legendäre McLaren-Boliden als Auszahlung?

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Ron Dennis: 13 legendäre McLaren-Boliden als Auszahlung?

Beitragvon Redaktion » 10.08.2017, 19:07

Ex-Boss Ron Dennis hat seine McLaren-Anteile abgegeben: Wieso er dafür unter anderem in Boliden ausbezahlt werden könnte und wie McLaren umgebaut wird

Ex-McLaren-Boss Ron Dennis hat seine Anteile an der McLaren-Gruppe verkauft. Wird er dafür unter anderem mit legendären Formel-1-Boliden aus seiner großen Zeit als Teamchef belohnt? Das ist keineswegs unmöglich, denn laut einem offiziellen Dokument wurden als Sicherheit für eine ausstehende Zahlung von 37,5 Millionen Pfund (umgerechnet 41,4 Millionen Euro) tatsächlich 13 Rennwägen festgelegt.

Darunter befinden sich die geschichtsträchtigsten Boliden der Ära Dennis, angefangen bei John Barnards erstem Kohlefaser-Chassis der Formel-1-Historie, dem MP4-1. Sonst im Programm: die tatsächlichen Weltmeisterautos von Niki Lauda (1984), Alain Prost (1989), Ayrton Senna (1990 und 1991), Mika Häkkinen (1998 und 1999) und Lewis Hamilton (2008) sowie Sennas letztes Siegerauto vom Grand Prix von Australien 1993 und das Testauto mit dem Lamborghini-Motor, das nie zu Rennehren kam.

Dennoch deutet alles daraufhin, dass McLaren in der Lage war, das Geld aufzubringen. "Die Sache ist erledigt", meint Dennis' Nachfolger Zak Brown auf Anfrage von 'Motorsport-Total.com'. Die besagten 37,5 Millionen Pfund sind nur ein Anteil der Summe, die Dennis nach dem Ausscheiden bei McLaren zusteht. Insgesamt sind es 275 Millionen Pfund (umgerechnet 304 Millionen Euro), die er für seine 25 Prozent an der McLaren-Gruppe erhält. Die Auszahlung soll mit Fremdkapital finanziert worden sein.


Fotostrecke: Die McLaren-Masterminds

Ronald "Ron" Dennis (geschieden, hier mit neuer Freundin) hat zwar das Amt des Teamchefs am 1. März 2009 an Martin Whitmarsh übergeben, gilt aber immer noch als die "graue Eminenz" im Hauptquartier in Woking. Der Brite begann 1966 als Jochen Rindts Mechaniker bei Cooper, wechselte zwei Jahre später mit dem österreichischen Fahrer zu Brabham und gründete 1971 gemeinsam mit Partner Neil Trundle sein eigenes Motorsport-Rennteam. Aus diesem entstand, gesponsert von Marlboro, zunächst Project Three, dann Project Four. Marlboro war mit den Leistungen von McLaren in den späten 1970er-Jahren unzufrieden, sodass ein Übernahme-Deal mit Dennis eingefädelt wurde. Ab 1980 war Dennis die "Nummer 1" des Traditionsteams. Das "P4" in den Typenbezeichnungen der Formel-1-Autos (2013: MP4-28) steht heute noch für "Project Four".

Ronald "Ron" Dennis (geschieden, hier mit neuer Freundin) hat zwar das Amt des Teamchefs am 1. März 2009 an Martin Whitmarsh übergeben, gilt aber immer noch als die "graue Eminenz" im Hauptquartier in Woking. Der Brite begann 1966 als Jochen Rindts Mechaniker bei Cooper, wechselte zwei Jahre später mit dem österreichischen Fahrer zu Brabham und gründete 1971 gemeinsam mit Partner Neil Trundle sein eigenes Motorsport-Rennteam. Aus diesem entstand, gesponsert von Marlboro, zunächst Project Three, dann Project Four. Marlboro war mit den Leistungen von McLaren in den späten 1970er-Jahren unzufrieden, sodass ein Übernahme-Deal mit Dennis eingefädelt wurde. Ab 1980 war Dennis die "Nummer 1" des Traditionsteams. Das "P4" in den Typenbezeichnungen der Formel-1-Autos (2013: MP4-28) steht heute noch für "Project Four".

Nun soll das Geschäftsmodell der McLaren-Gruppe, die aus den Bereichen McLaren Automotive und der McLaren Technology Group besteht, vereinfacht werden. "Die Anteile aus den unterschiedlichen Gruppen wurden nun zusammengeführt", erklärt Brown. "Es gibt jetzt eine Gruppe von Anteilseignern, die zusammengeführt wurde. Die Anteilseigner der McLaren Technology Group wandern jetzt auch in die Automotive-Gruppe." Zur McLaren Technology Group zählt übrigens auch das Formel-1-Team.

Die neue Struktur hält der McLaren-Boss für den richtigen Weg. "Es ist sehr gut für das Geschäft, wenn die Gruppen zusammengeführt werden. Das macht uns nur stärker, gibt uns mehrere Bereiche, in die wir investieren können, in denen wir enger zusammenarbeiten können. Durch diese Zusammenführung entsteht etwas Gutes. Wir können es uns dadurch auch leisten, entscheidenden Investitionen in unser Team zu tätigen."

Und auch Jonathan Neale, Geschäftsführer der McLaren Technology Group, freut sich, dass "die Dinge nun vereinfacht werden". Eine grundlegende Umstrukturierung hält das McLaren-Urgestein aber nicht für notwendig. "Es geht nur darum, wieder klarzustellen, wofür die Marke steht und wofür sie nicht steht. Und wir haben eine aufregende Strategie, die sowohl den Sportwagenbereich als auch die Gebrauchstechnologie umfasst, außerdem haben wir viel Arbeit vor uns, um in der Formel 1 wieder konkurrenzfähig zu werden."


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Re: Ron Dennis: 13 legendäre McLaren-Boliden als Auszahlung?

Beitragvon theCraptain » 10.08.2017, 21:20

Dennoch deutet alles daraufhin, dass McLaren in der Lage war, das Geld aufzubringen. "Die Sache ist erledigt", meint Dennis' Nachfolger Zak Brown auf Anfrage von 'Motorsport-Total.com'. Die besagten 37,5 Millionen Pfund sind nur ein Anteil der Summe, die Dennis nach dem Ausscheiden bei McLaren zusteht. Insgesamt sind es 275 Millionen Pfund (umgerechnet 304 Millionen Euro), die er für seine 25 Prozent an der McLaren-Gruppe erhält. Die Auszahlung soll mit Fremdkapital finanziert worden sein.

Nicht schlecht und RD war bis dahin sicher mindestens genauso "schwer". Somit kann der Deal als Dankesgeste gesehen werden, zumindest sowas wie ein versöhnlicher Abschied. Da ging es RD sicher nicht ums Geld sondern um diese "Schätzchen" zu bekommen, nachvollziehbar.
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Re: Ron Dennis: 13 legendäre McLaren-Boliden als Auszahlung?

Beitragvon EffEll » 10.08.2017, 21:46

theCraptain hat geschrieben:
Dennoch deutet alles daraufhin, dass McLaren in der Lage war, das Geld aufzubringen. "Die Sache ist erledigt", meint Dennis' Nachfolger Zak Brown auf Anfrage von 'Motorsport-Total.com'. Die besagten 37,5 Millionen Pfund sind nur ein Anteil der Summe, die Dennis nach dem Ausscheiden bei McLaren zusteht. Insgesamt sind es 275 Millionen Pfund (umgerechnet 304 Millionen Euro), die er für seine 25 Prozent an der McLaren-Gruppe erhält. Die Auszahlung soll mit Fremdkapital finanziert worden sein.

Nicht schlecht und RD war bis dahin sicher mindestens genauso "schwer". Somit kann der Deal als Dankesgeste gesehen werden, zumindest sowas wie ein versöhnlicher Abschied. Da ging es RD sicher nicht ums Geld sondern um diese "Schätzchen" zu bekommen, nachvollziehbar.

...und bekommen hat er sie dennoch nicht. Die Wagen galten doch nur als Sicherheit, falls sie die Summe nicht hätten aufbringen können.
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Re: Ron Dennis: 13 legendäre McLaren-Boliden als Auszahlung?

Beitragvon Dr_Witzlos » 11.08.2017, 09:54

EffEll hat geschrieben:
theCraptain hat geschrieben:
Dennoch deutet alles daraufhin, dass McLaren in der Lage war, das Geld aufzubringen. "Die Sache ist erledigt", meint Dennis' Nachfolger Zak Brown auf Anfrage von 'Motorsport-Total.com'. Die besagten 37,5 Millionen Pfund sind nur ein Anteil der Summe, die Dennis nach dem Ausscheiden bei McLaren zusteht. Insgesamt sind es 275 Millionen Pfund (umgerechnet 304 Millionen Euro), die er für seine 25 Prozent an der McLaren-Gruppe erhält. Die Auszahlung soll mit Fremdkapital finanziert worden sein.

Nicht schlecht und RD war bis dahin sicher mindestens genauso "schwer". Somit kann der Deal als Dankesgeste gesehen werden, zumindest sowas wie ein versöhnlicher Abschied. Da ging es RD sicher nicht ums Geld sondern um diese "Schätzchen" zu bekommen, nachvollziehbar.

...und bekommen hat er sie dennoch nicht. Die Wagen galten doch nur als Sicherheit, falls sie die Summe nicht hätten aufbringen können.



Böse Zungen würden jetzt sagen: “Da hat Ron wenigstens ein paar Autos für ne Piratenserie“

Schmerz bei Seite

Ei.n typischer Ron Dennis Vertrag

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Re: Ron Dennis: 13 legendäre McLaren-Boliden als Auszahlung?

Beitragvon -Gast- » 12.08.2017, 16:08

Es sollte eine Obergrenze für Geld geben, das ein Mensch besitzen darf... 300Mio. Das ist doch nur noch pervers. Bei 20 nen Deckel drauf und verteilen.

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Re: Ron Dennis: 13 legendäre McLaren-Boliden als Auszahlung?

Beitragvon Spocki » 15.08.2017, 11:36

-Gast- hat geschrieben:Es sollte eine Obergrenze für Geld geben, das ein Mensch besitzen darf... 300Mio. Das ist doch nur noch pervers. Bei 20 nen Deckel drauf und verteilen.

Es sollte ne Obergrenze für Blödsinn geben, die jemand im Leben reden oder schreiben darf. :facepalm:

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Re: Ron Dennis: 13 legendäre McLaren-Boliden als Auszahlung?

Beitragvon RossoPerSempre » 16.08.2017, 09:17

-Gast- hat geschrieben:Es sollte eine Obergrenze für Geld geben, das ein Mensch besitzen darf... 300Mio. Das ist doch nur noch pervers. Bei 20 nen Deckel drauf und verteilen.

Im Prinzip vollkommen deiner Meinung. Die meisten, die mehr als 20 Mio. verdienen haben diese nicht rein durch eigene Leistung "verdient". Zudem, je mehr einer hat, desto weniger haben andere. Ziemlich kranke Verhältnisse derzeit.
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Re: Ron Dennis: 13 legendäre McLaren-Boliden als Auszahlung?

Beitragvon EffEll » 16.08.2017, 11:33

RossoPerSempre hat geschrieben:
-Gast- hat geschrieben:Es sollte eine Obergrenze für Geld geben, das ein Mensch besitzen darf... 300Mio. Das ist doch nur noch pervers. Bei 20 nen Deckel drauf und verteilen.

Im Prinzip vollkommen deiner Meinung. Die meisten, die mehr als 20 Mio. verdienen haben diese nicht rein durch eigene Leistung "verdient". Zudem, je mehr einer hat, desto weniger haben andere. Ziemlich kranke Verhältnisse derzeit.

Du weißt aber schon, dass Besitztümer nahezu keine Begrenzung haben?
Es ist nicht mit z.B. den Wasservorkommen auf der Erde vergleichbar, dessen Menge begrenzt ist.
Das ist schon ein ziemlich verquerer Gedanke.
Ach, wie schön war doch die Realsozialistische Parteidiktatur...

Spocki hat geschrieben:
-Gast- hat geschrieben:Es sollte eine Obergrenze für Geld geben, das ein Mensch besitzen darf... 300Mio. Das ist doch nur noch pervers. Bei 20 nen Deckel drauf und verteilen.

Es sollte ne Obergrenze für Blödsinn geben, die jemand im Leben reden oder schreiben darf. :facepalm:

:thumbs_up: :D
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Re: Ron Dennis: 13 legendäre McLaren-Boliden als Auszahlung?

Beitragvon RossoPerSempre » 16.08.2017, 12:02

EffEll hat geschrieben:Du weißt aber schon, dass Besitztümer nahezu keine Begrenzung haben?
Es ist nicht mit z.B. den Wasservorkommen auf der Erde vergleichbar, dessen Menge begrenzt ist.
Das ist schon ein ziemlich verquerer Gedanke.

Natürlich haben Besitztümer ihre Begrenzung. Zumindest hat die Erde keine unendlich große Fläche und keine unendlich großen Reserven. Wäre dies so, dann wäre das ja genial, weil man dann unendlich viel Besitztümer für (noch) Arme aufbauen könnte, und eine vollständige Gleichheit geschaffen würde. Da dies leider nicht möglich ist, so gilt noch immer der Spruch, dass Eigentum verpflichtet.

Ach, wie schön war doch die Realsozialistische Parteidiktatur...

Mal wieder jemand, der seine Informationen aus verzerrend berichtenden Medien bezieht. So lässt man sich von der derzeit stattfindenden Diktatur des Kapitals blenden, die hierzulande gar noch als demokratisch bezeichnet wird. Traurig.
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Re: Ron Dennis: 13 legendäre McLaren-Boliden als Auszahlung?

Beitragvon EffEll » 16.08.2017, 12:22

RossoPerSempre hat geschrieben:
EffEll hat geschrieben:Du weißt aber schon, dass Besitztümer nahezu keine Begrenzung haben?
Es ist nicht mit z.B. den Wasservorkommen auf der Erde vergleichbar, dessen Menge begrenzt ist.
Das ist schon ein ziemlich verquerer Gedanke.

Natürlich haben Besitztümer ihre Begrenzung. Zumindest hat die Erde keine unendlich große Fläche und keine unendlich großen Reserven. Wäre dies so, dann wäre das ja genial, weil man dann unendlich viel Besitztümer für (noch) Arme aufbauen könnte, und eine vollständige Gleichheit geschaffen würde. Da dies leider nicht möglich ist, so gilt noch immer der Spruch, dass Eigentum verpflichtet.

Ach, wie schön war doch die Realsozialistische Parteidiktatur...

Mal wieder jemand, der seine Informationen aus verzerrend berichtenden Medien bezieht. So lässt man sich von der derzeit stattfindenden Diktatur des Kapitals blenden, die hierzulande gar noch als demokratisch bezeichnet wird. Traurig.

Ich gehe da nicht drauf ein, denn das nimmt kein gutes Ende.
Du weißt, dass ich mein Wissen über eine sozialistische Gemeinschaftsordnung aus irgendwelchen (natürlich verzerrten) Medienberichten beziehe?

Neid ist immer gefährlich...
Es gibt sicherlich viele in deinem nahen Umfeld, denen es wesentlich schlechter als dir geht.
Also, fang damit an, Besitztümer für (noch) Ärmere aufzubauen, statt mit dem Finger auf die zu zeigen, die sich durch viel Arbeit noch größere Besitztümer angehäuft haben.

Bill Gates startete vor einer Weile eine Initiative. Er und fast 100 andere Milliardäre spendeten die Hälfte ihres Vermögens.

Wie gesagt, Neid ist gefährlich.

Edit: Ich glaube, du weißt gar nicht was ich mit Realsozialistische Parteidiktatur meinte und hast nur Diktatur verstanden.
Daher deine Anspielung auf Demokratie und die bösen Medien...
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Re: Ron Dennis: 13 legendäre McLaren-Boliden als Auszahlung?

Beitragvon unclebernie » 16.08.2017, 13:47

EffEll hat geschrieben:
RossoPerSempre hat geschrieben:
EffEll hat geschrieben:Du weißt aber schon, dass Besitztümer nahezu keine Begrenzung haben?
Es ist nicht mit z.B. den Wasservorkommen auf der Erde vergleichbar, dessen Menge begrenzt ist.
Das ist schon ein ziemlich verquerer Gedanke.

Natürlich haben Besitztümer ihre Begrenzung. Zumindest hat die Erde keine unendlich große Fläche und keine unendlich großen Reserven. Wäre dies so, dann wäre das ja genial, weil man dann unendlich viel Besitztümer für (noch) Arme aufbauen könnte, und eine vollständige Gleichheit geschaffen würde. Da dies leider nicht möglich ist, so gilt noch immer der Spruch, dass Eigentum verpflichtet.

Mal wieder jemand, der seine Informationen aus verzerrend berichtenden Medien bezieht. So lässt man sich von der derzeit stattfindenden Diktatur des Kapitals blenden, die hierzulande gar noch als demokratisch bezeichnet wird. Traurig.

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Re: Ron Dennis: 13 legendäre McLaren-Boliden als Auszahlung?

Beitragvon RossoPerSempre » 16.08.2017, 15:22

EffEll hat geschrieben:Ich gehe da nicht drauf ein, denn das nimmt kein gutes Ende.

Du hättest mir einfach gar nicht antworten brauchen, dann müsstest du gar nicht hier rumdiskutieren.

Du weißt, dass ich mein Wissen über eine sozialistische Gemeinschaftsordnung aus irgendwelchen (natürlich verzerrten) Medienberichten beziehe?

Weil du bei der Aufforderung nach mehr Gleichheit und Solidarität gleich an Sozialismus denkst, und dieses Denken ist leider (noch) viel zu sehr in unserer Gesellschaft verankert.

Neid ist immer gefährlich...
Es gibt sicherlich viele in deinem nahen Umfeld, denen es wesentlich schlechter als dir geht.
Also, fang damit an, Besitztümer für (noch) Ärmere aufzubauen, statt mit dem Finger auf die zu zeigen, die sich durch viel Arbeit noch größere Besitztümer angehäuft haben.

Ja das ist die allereinfachste Weise alle in eine Schublade zu zwängen... Neid. Ich bin keinem was neidig, mich kotzt nur Ungleichheit an, speziell wenn sie so einfach verhinderbar wäre. In meinem nähesten Umfeld gibt es zwar nicht so viele, die ich als ökonomisch arm bezeichnen würde, dennoch spende ich gerne was, sei es wenn jemand Geld für Zugtickets braucht, die Volkshilfe, aber auch Crowdfunding für wohltätige Zwecke und Organisationen. Natürlich leider alles nur in sehr geringen Geldmengen, da ich von meiner Bezahlung selbst auch noch leben muss.

Bill Gates startete vor einer Weile eine Initiative. Er und fast 100 andere Milliardäre spendeten die Hälfte ihres Vermögens.

Sehr schöne Geste von ihm (ohne Ironie). Noch besser wäre es aber gewesen, wenn er und die anderen Milliardäre gleich gar nicht so "groß" geworden wären, und den Markt nicht derart monopolisiert hätten, so dass andere am Markt kaum wirklich Chancen haben. Derzeit versuche ich eh schon den Umstieg auf Linux zu forcieren, um Windows nicht noch mehr zu fördern.

Edit: Ich glaube, du weißt gar nicht was ich mit Realsozialistische Parteidiktatur meinte und hast nur Diktatur verstanden.
Daher deine Anspielung auf Demokratie und die bösen Medien...

Den Vergleich hast du angefangen, und ging komplett an der von mir angesprochenen Thematik vorbei. Und Parteidiktaturen haben wir im Bezug auf realistische Regierungsbeteiligungen auch heute noch, nur die Farbe kannst du dir aussuchen, aber das war es auch schon.

Ansonsten noch schönen Tag. Schon faszinierend wieviele Antworten und Anschuldigungen man nur für die Äußerung der eigenen Meinung erhält, obwohl man es aufgrund von Offtopic eigentlich nicht weiter ausführen sollte (weswegen es das auch von meiner Seite zumindest in diesem Thread hier gewesen ist).
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Re: Ron Dennis: 13 legendäre McLaren-Boliden als Auszahlung?

Beitragvon EffEll » 16.08.2017, 17:54

Du hast mich prompt in eine Schublade gesteckt. Ohne meine politische Einstellung oder Wissen zu kennen, war für dich natürlich von vorneherein klar, dass mein Denken von den Medien beeinflusst ist.
Zumal es in deiner Schublade ziemlich voll zu sein scheint, da du ja weißt, dass
RossoPerSempre hat geschrieben:Die meisten, die mehr als 20 Mio. verdienen haben diese nicht rein durch eigene Leistung "verdient".
haben.

Unser Wohlstand basiert auf mittelständischen Unternehmen, die durch die Globalisierung profitiert haben und dadurch groß wurden. Oft oberhalb dieser 20 Millionen (anfangs oder noch immer) privat gesteuert. Das Standbein unseres Landes.
Viele von unseren 80 Mio sind da angestellt. Aber gut, bevor der Thread zugemacht wird, soll es das meinerseits gewesen sein.

P.s.: Bill Gates hat knapp 50 Mrd seines Privatvermögens für wohltätige Zwecke gespendet. U.A. für die Entwicklung Zentralafrikas, um Hunger und Leid zu bekämpfen. Gut, dass der so groß geworden ist. Diese Leute denen das zu gute kommt, müssen sich auch über Linux nicht den Kopf zerbrechen.
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