Liberty Media: Grand Prix in New York "hat Priorität"

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Liberty Media: Grand Prix in New York "hat Priorität"

Beitragvon Redaktion » 21.04.2017, 09:09

Der neue Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey möchte die Formel 1 gerne nach New York holen und unterstreicht die Wichtigkeit, die das Projekt hat
Formel E in New York

Die Formel E hat New York schon erreicht, zieht die Formel 1 nach?

Es war stets der Traum von Bernie Ecclestone, die Formel 1 nach New York zu führen. Der Brite war mit einem geplanten Grand Prix in New Jersey vor der Skyline des "Big Apple" einmal nah dran, doch durchgeführt wurde das Rennen letzten Endes nie. Der neue Formel-1-Eigentümer Liberty Media schickt sich nun an, Ecclestones Traum doch noch in die Tat umsetzen zu wollen. Die Amerikaner wollen einen zweiten US-Grand-Prix und blicken dabei vor allem auf die Metropole an der Ostküste.

Zwar hat man mit Austin schon ein Rennen im Kalender, doch der neue Geschäftsführer Chase Carey hätte gerne ein weiteres in einer "Destination City", wie er es nennt: "Ich rede dabei von Städten wie New York, Miami, Los Angeles oder Las Vegas", sagt Carey gegenüber 'dpa'. Diese eigenen sich laut ihm am besten dazu, eine einwöchige Veranstaltung auf die Beine zu stellen und viele Leute anzuziehen.

Liberty Media plant schon länger, die Formel 1 wieder zu einem großen Event zu machen. Immer wieder wird der Super Bowl als Vergleich herangezogen, bei dem es zwar zentral um den Gewinn des amerikanischen Football-Titels geht, der aber im Grunde eine einzige Festwoche ist - so soll es auch bei der Formel 1 werden: "Das Rennen soll zwar der Mittelpunkt der Veranstaltung werden, doch das Ganze soll mehr als nur ein Formel-1-Rennwochenende sein", so Carey.


Fotostrecke: Triumphe & Tragödien in den USA

1959, als das Indy 500 zum vorletzten Mal zur Formel-1-WM zählt, betritt man parallel erstmals neuen US-Boden: Auf dem Flugplatzkurs in Sebring im Bundesstaat Florida wird am 12. Oktober der erste Grand Prix der USA ausgetragen. Das Rennen ist das Saisonfinale 1959. Sieger: Der Neuseeländer Bruce McLaren, der mit seinem Cooper mit der Startnummer 9 von Startplatz zehn ins Rennen ging.

1959, als das Indy 500 zum vorletzten Mal zur Formel-1-WM zählt, betritt man parallel erstmals neuen US-Boden: Auf dem Flugplatzkurs in Sebring im Bundesstaat Florida wird am 12. Oktober der erste Grand Prix der USA ausgetragen. Das Rennen ist das Saisonfinale 1959. Sieger: Der Neuseeländer Bruce McLaren, der mit seinem Cooper mit der Startnummer 9 von Startplatz zehn ins Rennen ging.

New York habe für ihn dabei Priorität, wie er meint. In der US-Metropole fand noch nie ein Formel-1-Lauf statt, im Sommer wird aber zumindest die Elektrorennserie Formel E für ein Wochenende ihre Zelte aufschlagen. Derzeit soll es Diskussionen und Verhandlungen mit mehreren Optionen in den USA geben, etwas Konkretes gibt es aber noch nicht. Doch Carey stellt klar: "Die USA haben höchste Priorität."

Damit widerspricht er dem ursprünglich proklamierten Plan, das Kernland Europa stärken zu wollen und sich erst danach um die Heimat von Liberty Media kümmern zu wollen. Doch Carey betont, dass Europa im kommenden Jahr schon stärker aufgestellt sein wird, denn zum einen wird Frankreich wieder einen Grand Prix bekommen, zum anderen kehrt auch Deutschland in den Kalender zurück. "Wir haben zwei europäische Rennen mehr im Kalender als in diesem Jahr", nickt Carey.

Chase Carey

Chase Carey möchte die Formel 1 in den USA wieder stärken

Apropos Deutschland: Liberty Media ist bemüht, auch in Zukunft weiter in Deutschland fahren zu können, nachdem das Rennen 2015 und 2017 ausfallen musste. Dazu habe man sich bereits mit einigen Vertretern getroffen. Der Hockenheimring und der Nürburgring seien dabei die ersten Ansprechpartner gewesen, allerdings schaue man sich dabei auch nach anderen Optionen um, wie der Geschäftsführer betont.

Tradition respektieren, global denken, lautet das Credo des neuen Formel-1-Eigentümers, der die Serie wieder stärken und profitabel machen möchte. Auch die Veranstalter sollen davon etwas haben. Man möchte zwar nicht unbedingt Verträge neu verhandeln, doch man möchte sicherstellen, dass die zahlenden Rennstrecken ein Produkt bekommen, für das es sich lohnt, viel Geld auszugeben - unabhängig davon, ob das Rennen in Europa stattfindet oder vielleicht bald in New York.


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Re: Liberty Media: Grand Prix in New York "hat Priorität"

Beitragvon G.E. » 21.04.2017, 11:32

Ja und?
Was soll besonderes an New York sein?
Dass die Autos wieder über einen Stadtkurs knallen?
Wieder auf vorgegeben Strassen deren Verlauf sich nicht ändern lässt?
Wieder ein Retortenkurs, der langweilig wird?
Wieder was neues blödes?
Es gibt so viele tolle Strecken.
Laguna Seca wäre ja ein Traum, nur als Beispiel.

Aber nein, da muss wieder so ein Mist irgendwo aus dem Boden gestampft werden.
Nur wegen einer vermeintlich tollen Kulisse, die man am Fernseher nur für ein paar Sekunden eingeblendet bekommt.

Nein Dank.
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Re: Liberty Media: Grand Prix in New York "hat Priorität"

Beitragvon LoK-hellscream » 21.04.2017, 11:38

G.E. hat geschrieben:Ja und?
Was soll besonderes an New York sein?
Dass die Autos wieder über einen Stadtkurs knallen?
Wieder auf vorgegeben Strassen deren Verlauf sich nicht ändern lässt?
Wieder ein Retortenkurs, der langweilig wird?
Wieder was neues blödes?
Es gibt so viele tolle Strecken.
Laguna Seca wäre ja ein Traum, nur als Beispiel.

Aber nein, da muss wieder so ein Mist irgendwo aus dem Boden gestampft werden.
Nur wegen einer vermeintlich tollen Kulisse, die man am Fernseher nur für ein paar Sekunden eingeblendet bekommt.

Nein Dank.
Überflüssig wie ein Kropf.


Oder man denkt nicht so engstirnig, dann sollte einem vielleicht der Gedanke kommen, wie viele Leute in diesem großen Ballungsraum plötzlich was von der Formel 1 mitbekommen, die zuvor noch nie von ihr gehört haben. In Laguna Seca jedoch ist die Formel 1 nur eine weitere von vielen Rennveranstaltungen. :wink:

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Re: Liberty Media: Grand Prix in New York "hat Priorität"

Beitragvon Ryder755 » 21.04.2017, 12:11

LoK-hellscream hat geschrieben:
G.E. hat geschrieben:Ja und?
Was soll besonderes an New York sein?
Dass die Autos wieder über einen Stadtkurs knallen?
Wieder auf vorgegeben Strassen deren Verlauf sich nicht ändern lässt?
Wieder ein Retortenkurs, der langweilig wird?
Wieder was neues blödes?
Es gibt so viele tolle Strecken.
Laguna Seca wäre ja ein Traum, nur als Beispiel.

Aber nein, da muss wieder so ein Mist irgendwo aus dem Boden gestampft werden.
Nur wegen einer vermeintlich tollen Kulisse, die man am Fernseher nur für ein paar Sekunden eingeblendet bekommt.

Nein Dank.
Überflüssig wie ein Kropf.


Oder man denkt nicht so engstirnig, dann sollte einem vielleicht der Gedanke kommen, wie viele Leute in diesem großen Ballungsraum plötzlich was von der Formel 1 mitbekommen, die zuvor noch nie von ihr gehört haben. In Laguna Seca jedoch ist die Formel 1 nur eine weitere von vielen Rennveranstaltungen. :wink:


Stimmt, aber dann sollte der Grand Prix aber nach spätestens 5 Jahren umziehen.
Den es tut mir leid, einen guten Kurs in einer Ami Großstadt zu kreieren, ist völlig unmöglich.
Bis dahin wird auch die letzte 13 Jährige da drüben kapieren wer Fernando Alonso ist.* :winky:








*Sollte dieser bis dahin noch Fahren
Die Kontext Fähigkeit des Menschen, ist im Zeitalter der Political Correctness auf 0 gesunken

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Re: Liberty Media: Grand Prix in New York "hat Priorität"

Beitragvon LoK-hellscream » 21.04.2017, 12:48

Ryder755 hat geschrieben:
Stimmt, aber dann sollte der Grand Prix aber nach spätestens 5 Jahren umziehen.
Den es tut mir leid, einen guten Kurs in einer Ami Großstadt zu kreieren, ist völlig unmöglich.


Da stimme ich dir zu, dafür ist in den meisten Städten die Infrastruktur einfach zu "Block-Artig", da kommt selten mehr raus als eine Gerade und eine 90 Grad Kurve.

Aber vielleicht integrieren Sie ja eine Strecke in den Central Park. :lol: :mrgreen:

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Re: Liberty Media: Grand Prix in New York "hat Priorität"

Beitragvon terraPole » 21.04.2017, 13:20

Ich bin auch absolut kein Freund von Stadtrennen aber der Kurs in New Jersey sieht eigentlich nicht schlecht aus und bietet wohl auch Überholmöglichkeiten.

ist zwar nur aus rFactor aber man kann sich vorstellen wie die Strecke verläuft (nicht nur 90° Kurven).


Für Laguna Seca ist die F1 wohl zu schnell..ich denke die Rundenzeit ist unter 1 Minute..da wäre man ja schon bei 100 Runden im Rennen.
Wäre vlt für ein Showrennen zum Testen nich schlecht da bei kurzen Strecken permanent Action auf der strecke ist

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Re: Liberty Media: Grand Prix in New York "hat Priorität"

Beitragvon theCraptain » 21.04.2017, 14:16

Redet er von NY City oder vom Staat NY? Es ist kaum vorstellbar dass tatsächlich in den Wolkenkratzerschluchten von NY City die F1 fahren soll, vielleicht noch am besten um das neue WTC?

Könnten die überhaupt einen Stadtteil oder so für den Verkehr für einige Wochen sperren? Wäre das nicht der Verkehrs-Gau für NY?

Und irgendwo anders auf der Wiese innerhalb des Staat NY wäre es längst nicht so spektakulär und reissend wie in der City.

Dann lieber zur Traditionsstrecke "Road America" die hat aber leider wie Laguna Seca nix mit Schickimicki zu tun, ist eher was für Puristen
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Re: Liberty Media: Grand Prix in New York "hat Priorität"

Beitragvon Sportsmann » 21.04.2017, 14:17

terraPole hat geschrieben:Ich bin auch absolut kein Freund von Stadtrennen aber der Kurs in New Jersey sieht eigentlich nicht schlecht aus und bietet wohl auch Überholmöglichkeiten.

ist zwar nur aus rFactor aber man kann sich vorstellen wie die Strecke verläuft (nicht nur 90° Kurven).


Für Laguna Seca ist die F1 wohl zu schnell..ich denke die Rundenzeit ist unter 1 Minute..da wäre man ja schon bei 100 Runden im Rennen.
Wäre vlt für ein Showrennen zum Testen nich schlecht da bei kurzen Strecken permanent Action auf der strecke ist


unter 1 Minute ist nicht ganz drin denke ich. 2012? Waren es 1:05 im Ferrari (Marc Gene)
Siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=w7BR0gwt46E
Nur ich würde mir wünschen das die F1 nie auf den Kurs wechselt, denn wo soll man dort überholen?
Da habe ich lieber sehr breite Strecken wo man A) Platz zum Überholen hat und B) ggf. künstliche runde Kurven aus TecPro-Basteln könnte. Monaco zeigt ab und an Überholmanöver, aber Laguna Seca ist einfach dauerhaft schnell und recht schmal - das wäre wohl langweilig - zumal es wohl zu wenig Möglichkeiten für DRS gäbe um irgendetwas grade zu rücken. Monaco nur in schnell brauche ich zumindest nicht. Und wenn die Kameraführung die Stadtkulisse wenigstens schön einfängt, dann wäre New York vielleicht interessant - vielleicht.

Ein Rennen in New York halte ich für die Gesundheit der F1 jedoch für sinnvoll.
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Re: Liberty Media: Grand Prix in New York "hat Priorität"

Beitragvon theCraptain » 21.04.2017, 14:32

Korrektur: es weist darauf hin, dass sie NY City meinen. Dann sollten sie am besten den 04. Juli als Termin ansetzen *hrhr*


terraPole hat geschrieben:Ich bin auch absolut kein Freund von Stadtrennen aber der Kurs in New Jersey sieht eigentlich nicht schlecht aus und bietet wohl auch Überholmöglichkeiten.

ist zwar nur aus rFactor aber man kann sich vorstellen wie die Strecke verläuft (nicht nur 90° Kurven).


Für Laguna Seca ist die F1 wohl zu schnell..ich denke die Rundenzeit ist unter 1 Minute..da wäre man ja schon bei 100 Runden im Rennen.
Wäre vlt für ein Showrennen zum Testen nich schlecht da bei kurzen Strecken permanent Action auf der strecke ist

Danke für das Video, der Kurs ist besser als befürchtet, was mir aber am besten gefallen hat ist der geile Sound :mrgreen:

UInd ja,Laguna Seca ist prinzipiell geil, muss aber zugeben dass die aktuelle F1 da wohl besser nicht hin sollte.
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Re: Liberty Media: Grand Prix in New York "hat Priorität"

Beitragvon terraPole » 21.04.2017, 16:09

Sportsmann hat geschrieben:unter 1 Minute ist nicht ganz drin denke ich. 2012? Waren es 1:05 im Ferrari (Marc Gene).


Naja...der Ferrari von 2003 ist langsamer als die Autos von heute.

Pole Melbourne 2003: 1:27:173
Pole Melbourne 2017: 1:22:188

Hätte gerne Ungarn als Vergleich aber die Strecke kommt erst noch zum Vergleichen mit 2003.
Laguna Seca ist zwar kürzer und damit der Zeitunterschied geringer dafür ist Marc Gene weit davon entfernt ein Topfahrer zu sein und ich bezweifle dass Ferrari 2012 beim Setup für einen Show Run in Laguna Seca den Selben Finanziellen und Zeitlichen Aufwand betrieben hat wie bei einem Richtigen Rennen wo es um den Sieg geht.
Alleine die 3 GoPros und eine zusätzliche Actioncam neben der Airbox sind Aerodynamisch nicht das Optimum gewesen.
Von daher denke ich könnte 1 Minute schon drin sein für VET/HAM im aktuellen Auto.


Nur ich würde mir wünschen das die F1 nie auf den Kurs wechselt, denn wo soll man dort überholen?

Genau..zu Schmal und zu kurze Geraden zum Überholen.

zumal es wohl zu wenig Möglichkeiten für DRS gäbe um irgendetwas grade zu rücken.

Denke ich auch..Start/Ziel könnten sie nicht machen da es weit vor der Bremszone über einen Hügel geht und ohne Anpressdruck ist das wohl zu gefährlich.

Ein Rennen in New York halte ich für die Gesundheit der F1 jedoch für sinnvoll.

Besser kann man ein Hochwertiges Produkt in den USA nicht vermarkten..Die Leute nach Austin/Texas zu bewegen ist sicher nicht leicht und muss mit Konzerten von Beyonce, Rihanna, Taylor Swift, usw unterstützt werden.
Aber Vor den Toren von NYC hat man das Publikum/Promivolk ja schon vor Ort :)

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Re: Liberty Media: Grand Prix in New York "hat Priorität"

Beitragvon MSC2005 » 21.04.2017, 17:34

Hmm, also quasi ein Monaco 2.0 aus Marketinggründen? Naja wenn es im Sinne des Sports ist, dann muss es wohl sein :?


Die Strecke in Austin TX gefällt mir da um einiges mehr und ich glaube auch, dass man dort mehr "echtes" Publikum hat als in einer Stadt wie NY. :thumbs_up:
Neutralität ist meine Spezialität :ninja:

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Re: Liberty Media: Grand Prix in New York "hat Priorität"

Beitragvon terraPole » 21.04.2017, 17:55

MSC2005 hat geschrieben:Die Strecke in Austin TX gefällt mir da um einiges mehr und ich glaube auch, dass man dort mehr "echtes" Publikum hat als in einer Stadt wie NY. :thumbs_up:


Mit dieser Begründung könnt man auch auf Korea stolz sein...die 5 Leute die sich da hin getraut haben waren sicher auch echtes Publikum.
Du scheinst nicht zu verstehen worum es Carey geht oder?
Die F1 ist in den USA eine Absolute Randerscheinung und das Potential dort ist riesig! Wenn man solche Märkte erschließen will kann man nicht darauf setzen nur ein paar Hardcore Fans in die Wüste (achtung Hyperbel) zu locken sondern man muss den Leuten das geschehen vor die Tür bringen.

Das Rennen wird nicht in Manhattan ausgetragen..ein Monaco 2.0 wird es bestimmt nicht. XP

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Re: Liberty Media: Grand Prix in New York "hat Priorität"

Beitragvon Dr_Witzlos » 21.04.2017, 18:57

Mich wundert es, das man nicht Indianapolis, wieder in den Blickpunkt rückt.

Ist ne Tradionsrennstrecke und müssen nur kleine Anpassungen vorgenommen werden um da F1 auszutragen. Wenn man vernünftig in Amerikanischen Fersehen und auf Bussen und Bahnen werbung macht, das ist wesentlich billiger bietet geanuso gut specktakel.

Indy-Car machts vor wie sowas funktioniert. Da haben wir ein Rennen in westen und eins in osten amerikas.

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Re: Liberty Media: Grand Prix in New York "hat Priorität"

Beitragvon reiskocher_gtr_specv » 21.04.2017, 19:07

Ein GP in NYC versprüht natürlich Glamour und wird, zumindest bei der Premiere, schon ziemlich sicher das Interesse von Zuschauern wecken. Wenn das Produkt nicht passt, hat sich das, Kulisse hin oder her, aber auch spätestens nach dem 3. Mal erledigt.

Wenn man aber schon in NY fährt, dann sollte man Start/Ziel vor dem Trump Tower anlegen und POTUS schwenkt die Zielflagge...hinter Panzerglas :mrgreen:
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Re: Liberty Media: Grand Prix in New York "hat Priorität"

Beitragvon Victory Count » 21.04.2017, 20:19

terraPole hat geschrieben:Ich bin auch absolut kein Freund von Stadtrennen aber der Kurs in New Jersey sieht eigentlich nicht schlecht aus und bietet wohl auch Überholmöglichkeiten.

ist zwar nur aus rFactor aber man kann sich vorstellen wie die Strecke verläuft (nicht nur 90° Kurven).


Für Laguna Seca ist die F1 wohl zu schnell..ich denke die Rundenzeit ist unter 1 Minute..da wäre man ja schon bei 100 Runden im Rennen.
Wäre vlt für ein Showrennen zum Testen nich schlecht da bei kurzen Strecken permanent Action auf der strecke ist

Sieht wirklich nicht so schlecht aus, so Halb-Stadtkurse wie damals Adelaide, und heute Melbourne und Montreal gefallen mir gar nicht mal so schlecht, wenn es nicht zu viele sind. Hingegen richtige Stadtkurse mag ich auch nicht, da reicht Monaco volkommen aus. Ist denn immernoch dieser Kurs in NewJersey gemeint? Wäre auf alle Fälle besser als der Formula E Kurs im Hafengelände von Brooklyn. :roll:
Und ich denke auch nicht dass dieser für ewig im Kalender bleiben würde, hat ja auch schon mehrere Stadkurse gegeben in den USA: Detroit, Phoenix, und der Parkplatzkurs von Las Vegas.


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