Jörg Zander: Sauber will für "größere Überraschungen" sorgen

Kommentiere hier Interviews rund um die Formel 1

Moderatoren: News&Rennen, News & Rennen Moderatoren, Mods, Redaktion

Redaktion
Rennsportlegende
Rennsportlegende
Beiträge: 5945
Registriert: 12.09.2007, 17:33

Jörg Zander: Sauber will für "größere Überraschungen" sorgen

Beitragvon Redaktion » 06.02.2017, 17:35

Jörg Zander kehrt nach fast zehn Jahren als Technischer Direktor zum Sauber-Team zurück und spricht im Interview über seine Ziele und Erwartungen
Jörg Zander

Jörg Zander soll Sauber als Technischer Direktor wieder in Form bringen

Frage: "Nochmals herzlich Willkommen zurück bei Sauber! Die ersten Wochen in Hinwil sind vorüber. Was sind Ihre bisherigen Eindrücke von den Möglichkeiten und Voraussetzungen, die sich hier bieten. Und können Sie bereits einen Vergleich zu 2006/07, ihrer früheren Zeit bei Sauber, ziehen?"
Jörg Zander: "Zuerst einmal sind die Eindrücke durchwegs positiv! Ich bin hier sehr warmherzig empfangen worden und fühlte mich gleich vom ersten Tag an wieder wohl und vertraut im altbekannten Umfeld."

"Ich bin begeistert von der Einstellung meines Teams. Nach den Frustrationen und Ängsten der zuletzt durchlebten Turbulenzen ist nun deutlich die Motivation bei jedem Einzelnen zu erkennen. Man hat natürlich Erwartungen, man möchte Veränderung, Stabilisierung und die Richtung spüren, in die es geht - und genau darum werden wir uns nun gemeinsam bemühen."

"Die technischen Voraussetzungen sind optimal, wir sind hier entwicklungs- und produktionsseitig autark aufgestellt. Das ermöglicht kurze Entwicklungszyklen und Flexibilität. Der Sauber-Windkanal gehört zu den besten Aerodynamik-Entwicklungsstätten im professionellen Motorsport."

"Die Modell-Bauteile für die Windkanaltests werden in unserem eigenen Rapid-Prototyping mittels SLS- und SLA-Systemen schnell realisiert. Dies ermöglicht eine effiziente Aerodynamik-Entwicklung. Im Bereich Chassis können wir sämtliche Carbon-Composite-Strukturen selber herstellen. Hier ist in den letzten Jahren sehr viel passiert."

Technischer Leithammel in Hinwil

Frage: "Erzählen Sie uns, was Ihre Aufgaben als Technischer Direktor sind!"Zander: "Meine Aufgaben werden zu Beginn die Definition und Optimierung der Technik-Organisationsstruktur sein. Wir haben hier ganz hervorragende Ingenieure und Techniker. Nun müssen wir schauen, dass wir die Kompetenzen und Ressourcen gemäß den Anforderungen sinnvoll arrangieren. Wichtig ist dabei, dass wir unsere Kommunikations- und Entscheidungsprozesse optimieren, um noch effizienter arbeiten zu können.""Des Weiteren liegt mein Aufgabenschwerpunkt in der Technik, vornehmlich in der Führung und Richtungsvorgabe für die Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen. Das Konzept unseres Rennfahrzeugs wird im Wesentlichen durch die Elemente Fahrdynamik, Aerodynamik und Fahrzeug-Konstruktion definiert. Im Teamwork erarbeiten wir hier - auf Fakten basierend - die Richtung."

Sauber: Das Jahr in Schlagzeilen

Sauber hat zum Abschluss des Jahres ein kleines Video produziert, das man allerdings nicht zu ernst nehmen sollte... Weitere Formel-1-Videos

"Neben den empirischen Ermittlungen im Windkanal werden heutzutage die Fahrzeug- Funktionalitäten und -Fahrdynamik mithilfe von Simulationen analysiert und vorbestimmt. Ich möchte sicherstellen, dass wir diese Analyseprozesse zur Definition des Fahrzeug-Konzeptes miteinander vernetzen und somit auf effiziente Weise Ergebnisse produzieren, die die Grundlage des Fahrzeug-Konzeptentscheids sind.""Darüber hinaus möchte ich dazu beitragen, dass unsere Mannschaft noch enger zusammenwächst und den Austausch und das Verständnis füreinander fördern. Formel 1 ist ein Teamsport!"

Zuletzt bei Audi in der WEC engagiert

Frage: "In Ihrer letzten Position arbeiteten Sie im Top-Level-Langstrecken-Motorsport. Was sind die technischen Unterschiede zwischen Langstrecken- und Formel-1-Autos?"
Zander: "Im professionellen Langstrecken-Motorsport werden verschiedene Sportwagen-Typen mit verschiedenen Antriebstechnologien eingesetzt. Diese reichen von offenen und geschlossenen Prototypen mit Hybridtechnologie bis hin zu straßenzugelassenen, ähnlichen GT-Sportwagen - ein bunt gemischtes Feld."

"In der WEC sind im Bereich der von den Fahrzeugherstellern betriebenen LMP1-H, auf Basis der Equivalence of Technology, unterschiedliche Antriebskonzepte möglich. Das bedeutet, dass verschiedene Verbrennungsmotor-Konzepte, Diesel oder Benziner, und Hybridsysteme mit Energie-Übertragungen von bis zu acht Megajoule pro Runde in Le Mans zulässig sind."

"Das ist dann vergleichbar mit der Formel 1 auf einer durchschnittlichen Grand-Prix-Strecke mit vier Megajoule. Der Hybrid-Energiegehalt ist in der Formel 1 somit in etwa vergleichbar mit den vier Megajoule zurückgewonnener Energie pro Runde. Die MGU-K ist bei einem LMP1-H Sportwagen an der Vorderachse installiert. Im Boost-Modus beschleunigen diese mit Allradantrieb, was bei einem Formel-1-Fahrzeug nicht der Fall ist."

"In der Formel 1 wird die Leistung über die Maximierung des Kraftstoff-Volumenstroms limitiert. Die Autos LMP1-H sind ebenfalls leistungslimitiert, darüber hinaus aber etwa 100 Kilogramm schwerer und haben nur eine definierte maximale Menge an Energie (Kraftstoff) pro Runde zur Verfügung."

Vergleich zwischen Le Mans und Formel 1

"Die WEC-Fahrzeuge sind in ihrer Entwicklung stark auf das Rennen in Le Mans fokussiert, deswegen werden die Fahrzeuge auch speziell für dieses Rennen aerodynamisch ausgelegt und erreichen damit höhere Effizienzwerte als ein Formel-1-Auto. Der Abtrieb der Formel-1-Fahrzeuge ist aber deutlich größer.""Die Fahrzeuge unterscheiden sich in ihrer globalen Machart nur geringfügig, allesamt sind auf Leichtbau getrimmt. Es kommen in beiden Serien Kohlefaser-Chassis, Doppeldreieckslenker-Fahrwerkssysteme mit komplexen Feder-Dämpferelementen und Carbon-Hochleistungsbremsen zum Einsatz. Mit bis zu 1.000 PS und Allradantrieb sind die WEC-Boliden trotz des höheren Gewichts auch richtig schnell, aber im direkten Vergleich zur Formel 1 auf den Grand-Prix-Strecken um rund zehn Sekunden langsamer."
"Das bedeutet mehr Abtrieb, mehr Grip und damit schnellere Rundenzeiten."Jörg Zander
Frage: "Die Saison 2017 ist nicht nur für Sie ein Neustart, sondern auch für die Formel 1 beginnt wieder eine neue Ära, mit vielen Neuerungen und Regeländerungen."Zander: "Ja, das trifft sich prima. Die Fahrzeuge werden wieder breiter, von 1,80 auf zwei Meter, es gibt um 25 Prozent breitere Reifen, die Front- und Heckflügel werden ebenfalls breiter und dazu wird der Diffusor vergrößert. Insgesamt bedeutet das mehr Abtrieb, mehr Grip und damit schnellere Rundenzeiten.""Die Kurvengeschwindigkeiten werden höher sein, aber auch der Luftwiderstand. Damit ergeben sich etwa für die Regelung der Energierückgewinnung andere Bedingungen. Die Höchstgeschwindigkeit des Autos ist zwar geringer, das Auto kann aber aufgrund des höheren Abtriebs später bremsen. Daher verkürzt sich der Bremsweg und damit auch die Möglichkeit zur Energierückgewinnung. Man muss andere Fahrprofile und Strategien entwickeln, um die limitierte Energie von zwei Megajoule mit der MGU-K aufzusammeln."

Zander: Neue Autos sehen wieder "stark" aus

"Das Aero-Konzept wird für die Performance wieder entscheidend sein. Die Autos sehen mit den breiten Reifen und einer Gesamtbreite von zwei Metern wieder stark aus. So kann man die unvergleichliche fahrdynamische Power allein beim Anblick spüren. Sicherlich spielt der Antrieb beziehungsweise die Antriebsleistung eine große Rolle, aber zu Beginn der Saison werden sicher das Chassis und auch die Zuverlässigkeit erst einmal den Unterschied ausmachen."
"Ich möchte einen deutlichen Aufwärtstrend gegenüber dem letzten Jahr erkennen."Jörg Zander
Frage: "Was sind Ihre Erwartungen und Ziele für die Saison 2017?"Zander: "Ich möchte einen deutlichen Aufwärtstrend gegenüber dem letzten Jahr erkennen. Das möchten wir alle hier. Unsere Zielsetzung ist es, dass wir uns im Mittelfeld etablieren. Im Gegensatz zu 2016 werden wir unseren Entwicklungsplan über die gesamte Saison hinweg umsetzen.""Doch wir müssen realistisch sein, denn unsere Referenz ist auf einem niedrigeren Niveau als bei der Konkurrenz. Wir sind mit unserem C36-Auto im Plan und optimistisch, weil unsere Entwicklungsrichtung stimmt. Eine Einschätzung im Vergleich zur Konkurrenz ist allerdings aufgrund der neuen Regeln fast nicht zu machen.""Gesamt betrachtet wird 2017 für uns auch ein wichtiges Jahr werden. Es müssen die Struktur- und Prozessoptimierungen umgesetzt werden - und dann greifen. Das sind keine Vorgänge, die man nach Fachliteratur oder Anleitung umsetzt, das sind individuelle Anpassungen, wo der Mensch und die Kultur eine große Rolle spielen. Die Mannschaft muss diese Veränderungen annehmen und sich an neue Umstände gewöhnen, das benötigt Zeit. Ganz klar!"

Arbeit am 2018er-Auto soll bald beginnen

Frage: "Was sind Ihre langfristigen Ziele mit Sauber?"
Zander: "Ich werde mit meinem Technikteam bald das 2018er-Konzept angehen. Jedoch nicht zu früh, denn wir wollen erst einmal eine fundierte Standortbestimmung und Analyse der anfänglichen Saison 2017 durchführen."

Jörg Zander

Jörg Zander feierte bei Audi auf der Langstrecke große Erfolge

"Dazu möchte ich ein gut organisiertes Team mit zufriedenen, motivierten Mitarbeitern aufgestellt wissen, welches sich in der Formel-1-WM als Größe etabliert. So, dass man uns immer auf der Rechnung haben muss, hin und wieder auch für eine größere Überraschung gut zu sein. Im Sauber-Team möchte ich für Zuversicht und langfristige Stabilität sorgen. Nachdem, was ich bisher so wahrgenommen habe, bin ich sehr optimistisch, dass wir genau dies auch erreichen."

Frage: "Falls Sie neben dem Motorsport noch Zeit für andere Dinge finden, wofür können Sie sich noch begeistern?"
Zander: "Begeistern kann ich mich natürlich für meine Liebsten - die Familie und die Menschen, die mir nahe stehen. Meine Leidenschaft neben dem Motorsport ist Triathlon. Ob ich im Juni den 70.3-Ironman-Event in Rapperswil packe, hängt davon ab, ob ich genügend Zeit zum Trainieren finde. Für die Olympische Distanz in Zürich im Juli wird es aber sicher reichen."


Link zum Newseintrag
Zuletzt geändert von Redaktion am 06.02.2017, 18:35, insgesamt 15-mal geändert.
Grund: EXT TRIGGER

Benutzeravatar
Michael-KR
Rennsportlegende
Rennsportlegende
Beiträge: 8066
Registriert: 13.02.2008, 18:24
Lieblingsfahrer: Keiner! max. Stefan Bellof
Lieblingsteam: Keins

Re: Jörg Zander: Sauber will für "größere Überraschungen" sorgen

Beitragvon Michael-KR » 06.02.2017, 18:16

Interessantes Interview! :thumbs_up: :thumbs_up:
"To finish first, you have to finish first" - O-Ton Heiko Wasser; Suzuka 2016 Rd. 25, in Mexiko 2016 Rd. 55 UND aktuell in Melbourne 2017 - der lernt es nie!

Benutzeravatar
daSilvaRC
Rennsportlegende
Rennsportlegende
Beiträge: 26780
Registriert: 06.02.2010, 22:04
Lieblingsfahrer: Sokadem, M.Button
Lieblingsteam: Team X-Ray
Wohnort: Niedersachsen

Re: Jörg Zander: Sauber will für "größere Überraschungen" sorgen

Beitragvon daSilvaRC » 06.02.2017, 18:30

Michael-KR hat geschrieben:Interessantes Interview! :thumbs_up: :thumbs_up:




kann ich unterschreiben, ein paar Sätzen waren klar- natürlich sind alle motiviert usw. Aber das meiste war wirklich informativ. Sauber ist für mich DAS grosse fragezeichen 2017. Noch vor Haas und Renault.
Das grösste Problem der F1 ist, das sie es versuchen den Fans recht zu machen.
Der Fan weiss aber nicht was er will.

Anderson for President!

Früher war alles besser... auch die Zukunft!

Benutzeravatar
El Toro
Renningenieur
Renningenieur
Beiträge: 675
Registriert: 10.05.2014, 15:56

Re: Jörg Zander: Sauber will für "größere Überraschungen" sorgen

Beitragvon El Toro » 06.02.2017, 19:28

für mich ist klar wo sauber stehen wird. mit 2016er PUs kann man nichts reißen. mein Tipp: letzter.

focuset
Safety-Car-Fahrer
Safety-Car-Fahrer
Beiträge: 787
Registriert: 13.07.2009, 14:48

Re: Jörg Zander: Sauber will für "größere Überraschungen" sorgen

Beitragvon focuset » 06.02.2017, 19:37

El Toro hat geschrieben:für mich ist klar wo sauber stehen wird. mit 2016er PUs kann man nichts reißen. mein Tipp: letzter.


Sehe ich genauso. Meine Vermutungen bestätigen sich immer mehr, dass man bei Sauber dieses Jahr nutzt, um das Team wieder auf Vordermann bringen will und früh mit der Entwicklung für 2018 beginnen wird. Darum kann ich mir gut vorstellen, dass Sauber 2018 wieder im vorderen Mittelfeld an zu treffen sein wird, aber dieses Jahr der letzte Platz für sie reserviert sein wird.

Benutzeravatar
Miavenga
F1-Pilot
F1-Pilot
Beiträge: 1343
Registriert: 01.01.2016, 20:16

Re: Jörg Zander: Sauber will für "größere Überraschungen" sorgen

Beitragvon Miavenga » 06.02.2017, 20:48

focuset hat geschrieben:
El Toro hat geschrieben:für mich ist klar wo sauber stehen wird. mit 2016er PUs kann man nichts reißen. mein Tipp: letzter.


Sehe ich genauso. Meine Vermutungen bestätigen sich immer mehr, dass man bei Sauber dieses Jahr nutzt, um das Team wieder auf Vordermann bringen will und früh mit der Entwicklung für 2018 beginnen wird. Darum kann ich mir gut vorstellen, dass Sauber 2018 wieder im vorderen Mittelfeld an zu treffen sein wird, aber dieses Jahr der letzte Platz für sie reserviert sein wird.


Mit diesem Jahr sehe ich es ähnlich, aber mit dem neuen Jahr (2018) müssten die erst noch einen Motorenpartner an Land ziehen bzw. die Sache mit Honda dingfest machen, bevor die Entwicklung so richtig vernünftig los gehen kann, von daher ist abwarten angesagt....
Wenn es ganz schlecht ausläuft, können die auch den Stecker ziehen und aus der F1 aussteigen notgedrungen....
Bild
Bild

Benutzeravatar
RedBull_Formula1
Rennsportlegende
Rennsportlegende
Beiträge: 5257
Registriert: 04.01.2010, 23:05
Wohnort: Deutschland

Re: Jörg Zander: Sauber will für "größere Überraschungen" sorgen

Beitragvon RedBull_Formula1 » 07.02.2017, 09:33

Sauber wird mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit Letzter sein. Wegen der alten PU. Zudem bezweifle ich es, dass das Chassis gut sein wird...
“Forgive me my nonsense, as I also forgive the nonsense of those that think they talk sense."
― Robert Frost

Benutzeravatar
EffEll
Vize-Weltmeister
Vize-Weltmeister
Beiträge: 2214
Registriert: 09.04.2014, 12:00

Re: Jörg Zander: Sauber will für "größere Überraschungen" sorgen

Beitragvon EffEll » 07.02.2017, 10:59

Jörg Zander ist kein Nasenbohrer und ich traue dem Team auch durch ihn einiges zu. Frage ist, wie lange es dauert, bis sie aufschließen. Die Motorenentscheidung ist dem sicher nicht zuträglich, aber wer weiß.

Der Artikel ist wirklich interessant. Ich freue mich auf 2017
Bild
Bild

Benutzeravatar
theCraptain
Weltmeister
Weltmeister
Beiträge: 2673
Registriert: 29.04.2016, 14:46
Lieblingsfahrer: Rex Racer, Speed Racer
Wohnort: HB

Re: Jörg Zander: Sauber will für "größere Überraschungen" sorgen

Beitragvon theCraptain » 07.02.2017, 11:59

Auch von mir ein Lob: Guter Bericht, interessant und flüssig zu lesen. :thumbs_up:

Das mit 2017/2018 sehe ich auch so, Saber wird 2017 in der KWM alleinig um Platz 10 "kämpfen", planen die wohl ein weil die schnell auf 2018 switchen wollen und 2018 werden die mit Honda oder Merc im Heck fahren.

Meine Prognose: Sobald publiziert wird dass die mit dem 2018er Auto anfangen steht der Deal mit Honda aoder Merc, wobei es aktuell noch nach 50/50 aussieht, wobei Honda sicher die kostengünstigere Alternative wäre
Rass Brawn zur aktuellen PU: "Der Motor ist in vielerlei Hinsicht kein guter Rennmotor. Er mag eine unglaubliche Demonstration von Ingenieursfähigkeiten sein, aber er ist kein großartiger Rennmotor."

Benutzeravatar
RacingForEver
Weltmeister
Weltmeister
Beiträge: 2655
Registriert: 23.04.2012, 14:32
Lieblingsfahrer: Daniel Ricciardo
Lieblingsteam: Force India
Wohnort: Niedersachsen

Re: Jörg Zander: Sauber will für "größere Überraschungen" sorgen

Beitragvon RacingForEver » 07.02.2017, 12:25

Sauber wird da irgendeine Kutsche zusammenzimmern, den zehnten Platz haben sie ja sicher. Wen interessiert es, zwei Sekunden hinter allen anderen zu sein, wenn man die Millionen trotzdem kriegt?

Benutzeravatar
daSilvaRC
Rennsportlegende
Rennsportlegende
Beiträge: 26780
Registriert: 06.02.2010, 22:04
Lieblingsfahrer: Sokadem, M.Button
Lieblingsteam: Team X-Ray
Wohnort: Niedersachsen

Re: Jörg Zander: Sauber will für "größere Überraschungen" sorgen

Beitragvon daSilvaRC » 07.02.2017, 14:28

RacingForEver hat geschrieben:Sauber wird da irgendeine Kutsche zusammenzimmern, den zehnten Platz haben sie ja sicher. Wen interessiert es, zwei Sekunden hinter allen anderen zu sein, wenn man die Millionen trotzdem kriegt?



richtig, und sie können sofort mit der Entwicklung für 2018 beginnen. Ich bin mir ziemlich sicher das man 2018 auch nicht mehr mit Ferrari Motoren arbeiten wird.
Das grösste Problem der F1 ist, das sie es versuchen den Fans recht zu machen.
Der Fan weiss aber nicht was er will.

Anderson for President!

Früher war alles besser... auch die Zukunft!

Benutzeravatar
kombi745
Streckenposten
Beiträge: 176
Registriert: 07.09.2014, 12:05
Lieblingsfahrer: die Sympatischen
Lieblingsteam: Bugatti 32 Grand Prix Panzer
Wohnort: hoch oben im Norden

Re: Jörg Zander: Sauber will für "größere Überraschungen" sorgen

Beitragvon kombi745 » 07.02.2017, 18:06

Nachdem der VW Konzern ja jetzt auch den Einstieg überdenkt und Zander beste Beziehungen zur Motorsportabteilung hat könnte auch dieses eine Alternative für 2018 sein dann allerdings wieder um den entscheiden Platz 10 kämpfend
auch 10 Grad minus kann warm sein.
Die F1 gehört zurück nach Skandinavien

Benutzeravatar
Red Baron
F1-Pilot
F1-Pilot
Beiträge: 1319
Registriert: 02.08.2014, 19:11
Lieblingsfahrer: Ich selbst
Lieblingsteam: Formel 1
Wohnort: Mittelamerikanische Bananenrepublik

Re: Jörg Zander: Sauber will für "größere Überraschungen" sorgen

Beitragvon Red Baron » 07.02.2017, 19:21

kombi745 hat geschrieben:Nachdem der VW Konzern ja jetzt auch den Einstieg überdenkt und Zander beste Beziehungen zur Motorsportabteilung hat könnte auch dieses eine Alternative für 2018 sein dann allerdings wieder um den entscheiden Platz 10 kämpfend

Meinst Du damit, daß "der VW Konzern" (Volkswagen, Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche) innerhalb eines Jahres eine PU auf die Beine stellen kann, die besser ist als die aktuell benutzte (veraltete)?
Ich hege da meine Zweifel und falls man (der VW Konzern) sich 2017 entscheidet. dann sehe ich es erst frühestens 2019, vielleicht sogar 2020, als eine Alternative
Aus politischer Korrektheit keine Signatur! :shh: :silent:

Smeagel
Testfahrer
Testfahrer
Beiträge: 371
Registriert: 12.11.2008, 13:46

Re: Jörg Zander: Sauber will für "größere Überraschungen" sorgen

Beitragvon Smeagel » 14.02.2017, 14:43

kombi745 hat geschrieben:Nachdem der VW Konzern ja jetzt auch den Einstieg überdenkt und Zander beste Beziehungen zur Motorsportabteilung hat könnte auch dieses eine Alternative für 2018 sein dann allerdings wieder um den entscheiden Platz 10 kämpfend


Bei sowieso nur 10 Teams gibts da nix zu kämpfen. Da würde ein Fred Feuerstein-Antrieb reichen um 10. zu werden ;-)
Speed has never killed anyone. Suddenly becoming stationary is what gets you.
J. Clarkson

Benutzeravatar
Miavenga
F1-Pilot
F1-Pilot
Beiträge: 1343
Registriert: 01.01.2016, 20:16

Re: Jörg Zander: Sauber will für "größere Überraschungen" sorgen

Beitragvon Miavenga » 14.02.2017, 14:52

Smeagel hat geschrieben:
kombi745 hat geschrieben:Nachdem der VW Konzern ja jetzt auch den Einstieg überdenkt und Zander beste Beziehungen zur Motorsportabteilung hat könnte auch dieses eine Alternative für 2018 sein dann allerdings wieder um den entscheiden Platz 10 kämpfend


Bei sowieso nur 10 Teams gibts da nix zu kämpfen. Da würde ein Fred Feuerstein-Antrieb reichen um 10. zu werden ;-)


Er meint damit Platz 10 bei einem Rennen und somit einen WM Punkt und nicht den 10. Platz bei den Konstrukteuren.... :wink2:
Bild
Bild


Zurück zu „Interviews-Kommentare“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast