Esteban Ocon: Ayrton Senna ist mein großes Vorbild

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Esteban Ocon: Ayrton Senna ist mein großes Vorbild

Beitragvon Redaktion » 14.11.2016, 13:47

Manor-Pilot Esteban Ocon erklärt, warum Ayrton Senna sein persönlicher Held ist, obwohl der Franzose erst zwei Jahre nach dessen Unfalltod geboren wurde
Esteban Ocon

Für Esteban Ocon steht fest: Ayrton Senna war der beste Rennfahrer aller Zeiten

Manor-Pilot Esteban Ocon hat einen raschen Aufstieg vollzogen. Der Franzose erkämpfte sich nach dem Formel-3-Europameistertitel 2014 und der GP3-Meisterschaft 2015 das Formel-1-Cockpit bei Manor ab der Saisonmitte. Mit Unterstützung von Mercedes wird er 2017 bei Force India einsteigen, womit ihm ein weiterer wichtiger Karriereschritt gelungen ist. Immer im Hinterkopf hat er sein großes Vorbild: Ayrton Senna.

Zwar ist Ocon als Jahrgang 1996 erst zwei Jahre nach Sennas tragischem Unfalltod in Imola geboren, trotzdem steht für den zielstrebigen Rookie fest: "Er ist einfach eine Legende und hat den Sport verändert." Im Heimatland seines Idols erklärt der 20-Jährige außerdem: "Er war immer an der Spitze - in allen Bereichen, auch außerhalb des Autos. Er war eine wahre Persönlichkeit, das sieht man ziemlich selten."

Überraschend klingen diese Worte vor allem deshalb, weil Ocon auch deutlich macht, dass Senna für ihn höher einzuschätzen ist als sein französischer Landsmann und ewiger Senna-Rivale Alain Prost. Auch wenn Senna zu Lebzeiten weniger Titel (4:3) und Siege (51:41) einfahren konnte, ist er für den als hochtalentiert gehandelten Manor-Piloten sein Held. (Die Karriere von Ayrton Senna in unserer Datenbank!)


Fotostrecke: Formel-1-Strecken 2016: Interlagos

Wer über Brasilien spricht, der spricht über Ayrton Senna. 41 Siege holte der dreimalige Weltmeister in seiner Karriere, und wohl kaum ein anderer ist so berühmt wie sein erster Triumph vor seinen heimischen Fans im Jahr 1991. Wir schauen uns den Ort seines vielleicht größten Sieges einmal ganz genau an.

Wer über Brasilien spricht, der spricht über Ayrton Senna. 41 Siege holte der dreimalige Weltmeister in seiner Karriere, und wohl kaum ein anderer ist so berühmt wie sein erster Triumph vor seinen heimischen Fans im Jahr 1991. Wir schauen uns den Ort seines vielleicht größten Sieges einmal ganz genau an.

"Ich habe mir viele Rennen auf YouTube angesehen und sah auch den Film über ihn. Ich habe mir alles angeschaut, was es gibt", verrät der Ex-DTM-Pilot angesprochen auf sein junges Alter. Sennas Glanzzeit bei McLaren (1988 bis 1993) konnte er nicht live vor dem Fernsehapparat miterleben, was er bedauert. Nachdem Ocon bereits in Imola an der Gedenkstätte des dreimaligen Weltmeisters war, möchte er nun auch das Grab des "Magischen" auf dem Morumbi-Friedhof in Sao Paulo besuchen.

Fans in Brasilien

Brasilien 2016: Ayrton Senna ist bei den patriotischen Fans allgegenwärtig

Inspiriert von Senna konnte Lewis Hamilton bereits drei Weltmeistertitel gewinnen und auch Max Verstappens Fahrweise in Brasilien am Sonntag erinnerte nicht wenige Experten an die Fahrkünste des brasilianischen Ausnahmetalents. Ocon hat nun zwei Jahre bei Force India vor sich, die ihn womöglich zum nächsten Toppiloten formen. Derzeit fehlen ihm auf sein Vorbild noch 153 Rennstarts, drei WM-Titel, 41 Siege, 65 Pole-Positionen, 80 Podestplätze und 19 schnellste Rennrunden. Mit seinem zwölften Platz in Interlagos schrammte Ocon nur knapp an seinen ersten Formel-1-Punkten vorbei.


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Re: Esteban Ocon: Ayrton Senna ist mein großes Vorbild

Beitragvon ..::Borni::.. » 14.11.2016, 14:41

"Beliebiger Fahrername": "Senna ist mein Idol!"

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Re: Esteban Ocon: Ayrton Senna ist mein großes Vorbild

Beitragvon Shogun » 14.11.2016, 14:50

Sehr starke Leistung war das gestern :thumbs_up:

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Re: Esteban Ocon: Ayrton Senna ist mein großes Vorbild

Beitragvon Shogun » 14.11.2016, 14:52

..::Borni::.. hat geschrieben:"Beliebiger Fahrername": "Senna ist mein Idol!"


Was sollen sie denn sonst sagen? Es gibt quasi nur 3 große die man heute nennen kann: Senna,Schumi u. Prost. In paar Jahren gesellen sich vllt. Alonso, Vettel und Hamilton. dazu

Nur die besten stechen heraus mMn.

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Re: Esteban Ocon: Ayrton Senna ist mein großes Vorbild

Beitragvon ..::Borni::.. » 14.11.2016, 17:09

Shogun hat geschrieben:
..::Borni::.. hat geschrieben:"Beliebiger Fahrername": "Senna ist mein Idol!"


Was sollen sie denn sonst sagen? Es gibt quasi nur 3 große die man heute nennen kann: Senna,Schumi u. Prost. In paar Jahren gesellen sich vllt. Alonso, Vettel und Hamilton. dazu

Nur die besten stechen heraus mMn.


Prost lese ich aber extrem selten. Obwohl er auch eine mega F1 Karriere hatte.
Ist doch irgendwie öde das Senna das Idol von 90 % aller Rennfahrer ist.

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Re: Esteban Ocon: Ayrton Senna ist mein großes Vorbild

Beitragvon Hoto » 14.11.2016, 20:19

Ich würde es nicht öde nennen, sondern schlicht und einfach vielsagend. Das zeigt nämlich wie Senna über seinen eigenen Tod hinaus noch immer die F1 Scene prägt. Wobei es ja genau genommen nicht nur die F1 Scene ist, weil viele Fahrer schaffen den Aufstieg ja auch nicht und dennoch ist Senna ihr Idol.

In dem Punkt bin ich echt froh Senna selbst von Anfang an miterlebt zu haben, wenn auch nur am TV, aber es war live und keine Aufzeichnung. ;) Leider war ich aber noch so Jung, dass ich mich an vieles nicht mehr erinnern kann. :/ An seinen tragischen Tod jedoch um so besser... als wäre es erst vor kurzem gewesen.
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Re: Esteban Ocon: Ayrton Senna ist mein großes Vorbild

Beitragvon chrisspeed » 17.11.2016, 07:38

Bas bild von Senna wäre warhscheinlich nicht so geprägt, wenn er nicht in der F1 ums Leben gekommen wäre.
Stellt euch vor, Schumacher wäre 2006 tödlich verunglückt, dann hätten wir alle ein ganz andere Wahrnehmung.

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Re: Esteban Ocon: Ayrton Senna ist mein großes Vorbild

Beitragvon meanmc » 17.11.2016, 10:15

chrisspeed hat geschrieben:Bas bild von Senna wäre warhscheinlich nicht so geprägt, wenn er nicht in der F1 ums Leben gekommen wäre.
Stellt euch vor, Schumacher wäre 2006 tödlich verunglückt, dann hätten wir alle ein ganz andere Wahrnehmung.


:D
Tja, mal deinen Ansatz aufgegriffen... und etwas weitergesponnen... um zu zeigen, dass auch hier durchaus ein Denkfehler enthalten sein könnte...

Nicht, dass diese Vermutung ohnehin nicht zutrifft...

1994 stellt Senna einen "etwas wunden" Williams trotz allem auf die Pole... hat wahrscheinlich "plus/minus" 15 Punkte Rückstand auf Schumacher bis Frankreich, ohne den Unfall...
Ab Frankreich funktionierte der Williams - was wahrscheinlich zu Seriensiegen von Senna geführt hätte...
In Suzuka blieb Schumacher im Regen blass - hätte Senna wohl spätestens dort die WM Führung übernommen, wahrscheinlich gar schon viel früher, da Siege damals "sehr viel Wert hatten"... (alles nur Spekulation)

Heisst, der Titelgewinn war möglich..

1995 ohnehin... 1996 wär ein Kinderspiel geworden... sofern Senna auch 1996 weiter bei Williams fährt!

:arrow: Weisst du also, was dann Ende 1996 gewesen wäre?
(und wir unterschlagen mal, dass Senna 1996 "erst" 36 Jahre alt gewesen wäre, und somit ein Jahr jünger als Schumacher 2006, und wahrscheinlich noch einen weiteren Angriff starten hätte können)

Nur ganz banal gerechnet, hätte dann Senna einen Titel mehr, als Schumacher am Ende seiner Karriere. Bei Schumacher wäre die "Ferrari-Dominanz" am Ende gestanden, und ein baldiges Karriereende, was ihn sicherlich nicht "noch höher in den Olymp versetzt hätte". Man hätte aber natürlich durchaus spekulieren können, ob er noch einen 6. Titel in 2007 einfährt, schaut man auf Räikkönen in 2007.

Grob gesagt, hätten beide dann in etwa "die gleichen Statistiken" am Ende ihrer Karrieren - mit dem Unterschied, dass Senna wohl "irgendwas über 100 Poles gehabt hätte"...

Es ist nur ein kleines Spielchen, mit dem ich lediglich aufzeigen will, dass DER TOD von Senna ja auch weitere Erfolge verhinderte, die ihn ja auch "unsterblich gemacht hätten".

Michael Schumacher war 2006 37 Jahre alt, stirbt er "Mitte der Saison" gar 37,5 ... Senna wurde kurz vor seinem Tod 34!

Das Argument, dass Senna von seinem eigenen Tod "profitierte" ist - gerade dann im Vergleich mit Schumacher - ist schon grenzwertig.

Man kann es Leute, die offensichtlich jene Zeit (Senna) nicht erlebten, immer wieder nur vor Augen führen - Senna galt schon zu Lebzeiten als "einmalig" und "der schnellste Pilot".
Ob er "der Beste aller Zeiten" war, kann eh niemand beantworten, aber DIESER wurde er für viele sicher nicht, weil er damals verstorben ist!

Senna war ganz anders als Schumacher, obwohl sie auch viele Parallelen hatten...
(auf die aktuelle Formel1-Situation bezogen)
Dave Mustaine : "If there's a new way, I'll be the first in line (But it better work this time)"


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