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27.07.  14:00

Clear: "Reifen passten nicht zu Michaels Fahrstil"

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News: Clear: "Reifen passten nicht zu Michaels Fahrstil"

Beitragvon Redaktion » 23.12.2012, 09:44

Mercedes-Renningenieur Jock Clear macht die Pirelli-Reifen für Michael Schumachers schwache Leistungen in der Saison 2012 mitverantwortlich

Michael Schumachers zweite Formel-1-Karriere fand vor gut einem Monat in Brasilien ihr Ende. Zum Abschluss belegte der Mercedes-Pilot den siebten Platz und erzielte damit bei seinem letzten Grand Prix zumindest noch einmal sechs WM-Punkte. Es waren die einzigen für ihn und sein Team in den letzten sechs Saisonrennen, insgesamt verlief die dritte Saison nach dem Comeback von Schumacher und Mercedes mehr als enttäuschend.

Abgesehen von aerodynamischen Faktoren spielten auch die Reifen bei der missglückten Saison - in der man sich mit jeder Menge Fortune vor der Konkurrenz von Sauber halten konnte - eine entscheidende Rolle, vor allem was die Leistungen von Schumacher betraf.

Denn der Deutsche, der in diesem Jahr nur WM-13. wurde und damit den Leistungen seines Teamkollegen Nico Rosberg hinterherhinkte - Rosberg kam vor allem zu Saisonbeginn deutlich besser mit den Pirellis zurecht und fuhr in China den ersten Sieg für die Silberpfeile seit 1955 ein -, bevorzugt eine Fahrweise, die nicht gerade reifenschonend ist und sich vor allem 2012 als Nachteil entpuppte.

Clear: "Fahrer wie Michael hatten mehr zu leiden"

Schumacher favorisiert ein nervöses Heck am Kurveneingang, wodurch die Reifen deutlich stärker rutschen als bei anderen Piloten. Speziell zum Jahresanfang beklagte sich Schumacher, wie übrigens einige andere Kollegen auch, über die Reifen-Problematik, die sein Fahrstil mit sich brachte: Die Hinterreifen bauten durch das Rutschen sehr stark ab, die Rundenzeiten stiegen dramatisch. Heiße Temperaturen wie in Bahrain verschlimmerten den Reifenabbau noch.

"Generell kann man sagen, dass sich Michaels Fahrstil und der vieler Kollegen nicht mit dem vereinbaren ließ, was die Reifen erforderten", sagt sein Ingenieur Jock Clear gegenüber 'Autosport'. "Piloten wie Michael, die das Auto schnell in die Kurve bewegen, indem sie das Heck ausbrechen lassen, haben unter diesen Reifen mehr zu leiden als andere." Fahrer wie Lewis Hamilton, Fernando Alonso, Sergio Perez, aber auch Teamkollege Rosberg hätten einen anderen Fahrstil und seien deshalb dieses Jahr auch besser mit den Reifen zurechtgekommen.

Reifen sollten möglichst allen Fahrern liegen

Clear kritisiert in diesem Zusammenhang, dass Pirelli offenbar dieses Jahr nicht in der Lage war, Reifenmischungen herzustellen, die möglichst allen Fahrstilen entgegen kommen: "Sie hätten einen Reifen konzipieren sollen, der die meiste Zeit der Saison allen Fahrern liegt. Ich glaube aber nicht, dass sie das je vorhatten." Der Reifen habe zu empfindlich reagiert und für zahlreiche Anpassungsschwierigkeiten gesorgt.

Neben den unterschiedlichen Fahrweisen hatten laut Clear auch die Temperaturen großen Einfluss auf die Leistung der Gummis: "Ein Unterschied von fünf Grad stellte häufig die ganze Startaufstellung auf den Kopf", weist Clear auf die teils chaotischen Verhältnisse in der ersten Saisonhälfte hin, als für gewöhnlich starke Teams weit hinten und schwache Teams weit vorne im Feld zu finden waren. Das Fehlen von Testfahrten habe dann noch seinen Teil zur Problematik beigetragen: "Dadurch wird das Entwicklungstempo zusätzlich eingebremst und mein Beitrag verliert an Effizienz", erklärt Clear.


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Redaktion
 
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Re: News: Clear:

Beitragvon Staind » 23.12.2012, 10:32

Dieses ganze Schumi-"Hätte/Wäre/Wenn" wird langsam nervig.
Ja - er konnte sich nicht in dem Glanze verabschieden indem ihn viele gern gesehen hätten.

Dass Schumi kein Pirellifan ist/war - ist auch nichts neues.

Zum Schluss hat Schumi für mich nur eins bewiesen: dass er wesentlich menschlicher und reifer geworen ist durch die Leidensjahre bei MGP.

Medial hat er nie wirkliche Rundumschläge gegen diesen Gurkenverein verteilt... ein siebenmaliger Champ hätte das Recht dazu gehabt. Ein Auto kann man auch auf einen Reifentyp anpassen. Spätestens Ende 2011 hätte man den "Ach-Du-Scheisse"-Effekt mit den schwarzen Gummis viel ernster nehmen müssen!

Aber: er hat sich immer schützend vor dieses Team gestellt. Nur gewinnt man mit menschlicher Größe allein keine Grand Prix mehr :(...

Jetzt wo Darth Lauda diesen medialen Druck aufbaut, nicht zuletzt durch die Verpflichtung von HAM und die Budgetaufstockung, wird sich zeigen, ob MGP endlich etwas erfolgreicher wird, oder ob sich die Gurkentruppe auflöst...
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Re: News: Clear:

Beitragvon Schumi1991 » 23.12.2012, 11:38

Ganz ehrlich, dieser Artikel gehört einfach nur auf den Müll. Augenscheinlich hat der Autor wohl kein einziges Rennen 2012 geschaut. Wenn ich von schwacher Leistung lese dreht sich mir der Magen um.

1. Hatten wir diese Diskussion schon mehr als nur einmal, dass es nicht Schumacher war der dieses Jahr versagt hat
2. Soll der Redakteur sich mal lieber besser mit der Materie befassen. Von einem, der Artikel für Formel1.de schreibt erwarte ich eine bessere Recherche anstatt Fehlinterpretationen.

Sorry, aber wenn es dann auch noch so dargestellt wird als sei Clear der Auffassung, Schumachers Leistungen waren schwach dann ist das nicht nur falsch, sondern auch asozial seine Aussagen so zu interpretieren.
Er sagt lediglich, dass Schumacher nicht mit den Reifen zurecht kam und warum das so war. Das ist der Grund warum Schumacher nicht mehr alle in Grund und Boden fuhr. Nichts desto trotz ist er doch starke Rennen gefahren, zwar nicht auf dem Niveau des früheren Schumis, aber dennoch weit schneller zum Teil als Rosberg. Dass er soweit hinter ihm liegt in der Wertung liegt eindeutig am Versagen des Teams und nicht an den "schwachen Leistungen".

An alle die jetzt meinen ich sei der typische Schumi Fan der sich alles schön reden will: NEIN, ich sage nicht dass er Rosberg um die Ohren gefahren ist, aber Fakt ist, dass er ohne die Fehler des Teams zumindest wesentlich besser dastehen würde als jetzt! Ob weit vor oder gleichauf oder knapp hinter Rosberg entschließt sich meiner Kenntnis.
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Re: News: Clear:

Beitragvon caveman » 23.12.2012, 12:11

Find ich irgendwie witzig....dem "Reifenfresse" Hamilton kamen die Pirellis entgegen. Täusch ich mich oder hat Hamilton in den letzten beiden Jahren seinen Fahrstil auf dir Pirellis umgestellt. Hat er nicht vorher auch das Auto irgendwie mehr rutschend als Fahrend um die Kurven geprügelt?

Nach 2 Jahren sollte man meinen dass sich jeder Fahrer halbwegs umgestellt hat
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Re: News: Clear:

Beitragvon Only_Formel1 » 23.12.2012, 12:15

Bekommt der gute Mann Geld vom Schumi, damit er versucht um Nachhinein sein Ruf zumindest ein wenig aufzubessern?

Edit: Man muss halt auch mal sagen, dass es auch andere Piloten gab, die ihren Fahrstil ändern mussten. Vettel z.B. Der bevorzugt eigentlkch nämlich auch ein nervöses Heck um in die Kurve zu rutschen - wie Schumacher auch.
Zuletzt geändert von Only_Formel1 am 23.12.2012, 12:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: News: Clear:

Beitragvon Only_Formel1 » 23.12.2012, 12:22

Staind hat geschrieben:Dieses ganze Schumi-"Hätte/Wäre/Wenn" wird langsam nervig.
Ja - er konnte sich nicht in dem Glanze verabschieden indem ihn viele gern gesehen hätten.

Dass Schumi kein Pirellifan ist/war - ist auch nichts neues.

Zum Schluss hat Schumi für mich nur eins bewiesen: dass er wesentlich menschlicher und reifer geworen ist durch die Leidensjahre bei MGP.

Medial hat er nie wirkliche Rundumschläge gegen diesen Gurkenverein verteilt... ein siebenmaliger Champ hätte das Recht dazu gehabt. Ein Auto kann man auch auf einen Reifentyp anpassen. Spätestens Ende 2011 hätte man den "Ach-Du-Scheisse"-Effekt mit den schwarzen Gummis viel ernster nehmen müssen!

Aber: er hat sich immer schützend vor dieses Team gestellt. Nur gewinnt man mit menschlicher Größe allein keine Grand Prix mehr :(...

Jetzt wo Darth Lauda diesen medialen Druck aufbaut, nicht zuletzt durch die Verpflichtung von HAM und die Budgetaufstockung, wird sich zeigen, ob MGP endlich etwas erfolgreicher wird, oder ob sich die Gurkentruppe auflöst...


Im Großen und Ganzen gebe ich dir mit deinem Beitrag Recht. Schumacher war wir mit diesem Team wirklich gestraft. Und er hat sich immer loyal gegenüber Mercedes verhalten. Man muss aber im Umkehrschluss auch sagen, dass Mercedes immer den Michael geschützt - und nie kritisiert hat. Denn auch die Lesitungen vom Michael waren teilweise alles andere als berauschend. Dazu das ein oder andere fragwürdige Manöver wie gegen ´Barichello 2010. Oder der risen Fauxpas 2012 in Kanada. Und man muss halt auch sagen, dass Mercedes den Michael eigentlich als Nr.1-Piloten geholt hat. Beide, sowohl Mercedes als auch Schumacher konnten die eigens gestellten Erwartungen nicht erfüllen - insofern sitzen beide im selben Boot.
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Re: News: Clear:

Beitragvon stephan0571 » 23.12.2012, 12:23

Only_Formel1 hat geschrieben:Bekommt der gute Mann Geld vom Schumi, damit er versucht um Nachhinein sein Ruf zumindest ein wenig aufzubessern?

ich würde einfach mal vorschlagen, das du dich in deine Vettel-News verdrückst, und dort den Ganzen Vettelbashern entgegen trittst.
aber zum Topic. naja sehr viel wird er nicht geschaut haben, wenn man 2012 er Schwaches Jahr für MSC angesehen hat.
Rosberg im Qualyduell geschlagen.
und in der Phase, als der MAMG noch einigermassen Konkurrenzfähig war, hat man ihm dank der Technik mehr als die Hälfte der Rennen versaut. :thumbs_down: :thumbs_down:
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Re: News: Clear:

Beitragvon and1taper » 23.12.2012, 12:54

diese berichte von clear gehen mir langsam auf den senkel...sind wir im winterloch oda wie???? :gonk:
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Re: News: Clear:

Beitragvon RacingForEver » 23.12.2012, 13:08

Redaktion hat geschrieben:Mercedes-Renningenieur Jock Clear macht die Pirelli-Reifen für Michael Schumachers schwache Leistungen in der Saison 2012 mitverantwortlich

Schwach?! Meine Güte, sowohl Reporter als auch Renningenieur haben sich die Rennen wohl nicht allzu genau angesehen. Aber es geht weiter in den fröhlichen Fantasien des Reporters.
Wolkenkuckucksheim hat geschrieben: insgesamt verlief die dritte Saison nach dem Comeback von Schumacher und Mercedes mehr als enttäuschend.

Und das lag woran? Ich habe hier ja schon wirklich viel gelesen, aber das hier toppt alles.
Ich schreibe mit großer Freude ganz viel Blödsinn hat geschrieben:Abgesehen von aerodynamischen Faktoren spielten auch die Reifen bei der missglückten Saison - in der man sich mit jeder Menge Fortune vor der Konkurrenz von Sauber halten konnte - eine entscheidende Rolle, vor allem was die Leistungen von Schumacher betraf.

Verzeihung, dass mir gerade ob so viel gequirlten Quarks die Luft wegbleibt. Der Reporter zumindest hat a) keine Ahnung von Formel 1 und b) nicht ein einziges Rennen angesehen, so viel ist schon einmal sicher.
Und der nächste Steich folgt sogleich hat geschrieben:Denn der Deutsche, der in diesem Jahr nur WM-13. wurde und damit den Leistungen seines Teamkollegen Nico Rosberg hinterherhinkte - Rosberg kam vor allem zu Saisonbeginn deutlich besser mit den Pirellis zurecht und fuhr in China den ersten Sieg für die Silberpfeile seit 1955 ein

Wenn Dummheit wehtun würde, müsste dieser Reporter hier den ganzen Tag schreien. Unglaublich, wie viel Blödsinn man einem so kurzen Artikel entlocken kann. Warum hinkte er denn hinterher, du *******?! Gab es da eventuell ein paar Ausfälle? Ganz vielleicht? Wer war denn gerade zu Saisonbeginn dauernd vor Rosberg, bevor ihm die Karre kaputtging? Wo wäre Schumacher denn in China mit Radmutter gewesen? Wahrscheinlich nicht 1., aber doch auf jeden Fall besser als 0Pkt. So a Schmarrn!
Noch mehr gequirlter Quark hat geschrieben:-, bevorzugt eine Fahrweise, die nicht gerade reifenschonend ist und sich vor allem 2012 als Nachteil entpuppte.

Genau. Deshalb war Schumacher ja auch oft schneller. Jetzt kommt mir das erst...
Und der Renningenieur ist auch nicht besser hat geschrieben:Clear: "Fahrer wie Michael hatten mehr zu leiden"Schumacher favorisiert ein nervöses Heck am Kurveneingang, wodurch die Reifen deutlich stärker rutschen als bei anderen Piloten. Speziell zum Jahresanfang beklagte sich Schumacher, wie übrigens einige andere Kollegen auch, über die Reifen-Problematik, die sein Fahrstil mit sich brachte: Die Hinterreifen bauten durch das Rutschen sehr stark ab, die Rundenzeiten stiegen dramatisch. Heiße Temperaturen wie in Bahrain verschlimmerten den Reifenabbau noch."Generell kann man sagen, dass sich Michaels Fahrstil und der vieler Kollegen nicht mit dem vereinbaren ließ, was die Reifen erforderten", sagt sein Ingenieur Jock Clear gegenüber 'Autosport'. "Piloten wie Michael, die das Auto schnell in die Kurve bewegen, indem sie das Heck ausbrechen lassen, haben unter diesen Reifen mehr zu leiden als andere." Fahrer wie Lewis Hamilton, Fernando Alonso, Sergio Perez, aber auch Teamkollege Rosberg hätten einen anderen Fahrstil und seien deshalb dieses Jahr auch besser mit den Reifen zurechtgekommen.

Also, wenn solche Aussagen von seinem Renningenieur stammen, dann kann ich mir auch die teils katastrophalen Strategien gut erklären. Er_ist_doch_gar_nicht_schlechter_klargekommen_er_hat_nur_etwas_dagegen_gesagt_weil_er_schneller_fahren_wollte_ohne_Reifen_kaputtzumachen. Wie einige andere übrigens auch. Und damit habe ich mit diesem Artikel fertig, denn noch mehr Blödsinn will ich mir hier nicht antun.

Oder, wartet, eins noch:
OnlyFormel1 hat geschrieben:Bekommt der gute Mann Geld vom Schumi, damit er versucht um Nachhinein sein Ruf zumindest ein wenig aufzubessern?

Das. Tut. Einfach. Nur. Noch. Weh.
Sowas als Rufaufbesserung zu bezeichnen, ist echt schon mehr als vernagelt, da hier durch Nennung falscher Tatsachen der Ruf eher verschlechtert wird.
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Re: News: Clear:

Beitragvon GT-E-Andy » 23.12.2012, 14:04

Filetieren wir nun wieder ein einziges Interview in 20 Berichte?
Grüße aus dem Saarland

Andreas
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Re: News: Clear:

Beitragvon doc_joh » 23.12.2012, 14:29

GT-E-Andy hat geschrieben:Filetieren wir nun wieder ein einziges Interview in 20 Berichte?


dachte ich mir auch gerade. demnächst der vierte von 19 teilen des clear-interviews: "Clear: Schumacher hätte ohne Strafe in Monaco gewonnen".

Allerdings muss man sich hier tatsächlich fragen, ob man eine ganze Anhängerschaft kontrolliert abf.ucken wollte, als man das geschrieben hat ("Schumachers schwache Leistungen von 2012, blablablabla..."). :thumbs_down: :thumbs_down:
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Re: News: Clear:

Beitragvon ChainReactor » 23.12.2012, 14:39

Vielleicht will Clear ja sein Team etwas aus der Schusslinie nehmen, denn gerade bei Mercedes tönte es mit der Zeit immer verzweifelter. Der W01 hat die 2010er Bridgestone - Holzreifen gefressen, der W02 hat die gutmütigeren 2011er Pirellis gefressen und der W03 hat die anspruchsvollen 2012er Pirellis gefressen. Die Reifenprobleme ziehen sich wie ein roter Faden durch die 3 Jahre Teamgeschichte - unabhängig von der Charakteristik des Reifens. Zu Beginn der Saison hatten mehrere Teams Probleme und man fühlte sich wohl auf einmal, als wäre Pirelli in der Pflicht und nicht Mercedes selber, und nun, nachdem sich alle auf die Reifen eingestellt haben ( weil diese Teams eben wussten, dass man das Auto an die Reifen anpassen muss und nicht umgekehrt ) sucht man die Begründung in Schumachers Fahrstil.

So kann man sich eben davor drücken, sich einzugestehen, dass das Auto wiedermal nicht mit den Reifen klar kam, zumindest kommt es in dem Artikel so rüber, als wäre man der Meinung ein anderer Fahrer hätte den W03 in ganz andere Sphären gehoben, was so allerdings nicht der Fall gewesen wäre, das Auto wurde schlichtweg nicht erfolgreich genug weiterentwickelt. Und da kann Schumacher nun nichts für.
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Re: News: Clear:

Beitragvon wheelychecker » 23.12.2012, 15:35

Only_Formel1 hat geschrieben:
Staind hat geschrieben:Dieses ganze Schumi-"Hätte/Wäre/Wenn" wird langsam nervig.
Ja - er konnte sich nicht in dem Glanze verabschieden indem ihn viele gern gesehen hätten.

Dass Schumi kein Pirellifan ist/war - ist auch nichts neues.

Zum Schluss hat Schumi für mich nur eins bewiesen: dass er wesentlich menschlicher und reifer geworen ist durch die Leidensjahre bei MGP.

Medial hat er nie wirkliche Rundumschläge gegen diesen Gurkenverein verteilt... ein siebenmaliger Champ hätte das Recht dazu gehabt. Ein Auto kann man auch auf einen Reifentyp anpassen. Spätestens Ende 2011 hätte man den "Ach-Du-Scheisse"-Effekt mit den schwarzen Gummis viel ernster nehmen müssen!

Aber: er hat sich immer schützend vor dieses Team gestellt. Nur gewinnt man mit menschlicher Größe allein keine Grand Prix mehr :(...

Jetzt wo Darth Lauda diesen medialen Druck aufbaut, nicht zuletzt durch die Verpflichtung von HAM und die Budgetaufstockung, wird sich zeigen, ob MGP endlich etwas erfolgreicher wird, oder ob sich die Gurkentruppe auflöst...


Im Großen und Ganzen gebe ich dir mit deinem Beitrag Recht. Schumacher war wir mit diesem Team wirklich gestraft. Und er hat sich immer loyal gegenüber Mercedes verhalten. Man muss aber im Umkehrschluss auch sagen, dass Mercedes immer den Michael geschützt - und nie kritisiert hat. Denn auch die Lesitungen vom Michael waren teilweise alles andere als berauschend. Dazu das ein oder andere fragwürdige Manöver wie gegen ´Barichello 2010. Oder der risen Fauxpas 2012 in Kanada. Und man muss halt auch sagen, dass Mercedes den Michael eigentlich als Nr.1-Piloten geholt hat. Beide, sowohl Mercedes als auch Schumacher konnten die eigens gestellten Erwartungen nicht erfüllen - insofern sitzen beide im selben Boot.

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Re: News: Clear:

Beitragvon Bonzi » 23.12.2012, 16:08

Nur weiter mit solchen "News", bald erreichen wir "Bild"- Niveau. :thumbs_down:
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Re: News: Clear:

Beitragvon Plauze » 23.12.2012, 17:18

Only_Formel1 hat geschrieben:Denn auch die Lesitungen vom Michael waren teilweise alles andere als berauschend. Dazu das ein oder andere fragwürdige Manöver wie gegen ´Barichello 2010. Oder der risen Fauxpas 2012 in Kanada. Und man muss halt auch sagen, dass Mercedes den Michael eigentlich als Nr.1-Piloten geholt hat. Beide, sowohl Mercedes als auch Schumacher konnten die eigens gestellten Erwartungen nicht erfüllen - insofern sitzen beide im selben Boot.

Was war denn 2012 in Kanada? Oder meintest du Ungarn?

Es ist sicherlich nicht falsch, dass Schumacher auch den einen oder anderen Bock geschossen hat. Allerdings gehoert zur Wahrheit auch, dass er sich im Gegensatz zu seinem Team kontinuierlich gesteigert hat und eine bessere Platzierung in der WM (obwohl ich nicht zu denjenigen gehoere, die ihn 2012 vor Rosberg reden wollen - ich fand ihn halt phasenweise besser) zuletzt wirklich zum groessten Teil von Defekten und einem schwachen Auto verhindert wurde. Die Steigerung seiner individuellen Leistung war in Anbetracht der allgemeinen Stagnation bei Mercedes leider nicht viel wert.
“In six days God created the heavens and the earth. On the seventh day, Stanley Kubrick sent everything back for modifications.”
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