Nach dem Auftakt zum Großen Preis von China bei wechselhaften Bedingungen am Vormittag präsentierte sich der Kurs während des 2. Freien Trainings am Freitag zwar mit diesigen Bedingungen und Temperaturen um die 15 Grad - der Kurs blieb aber trocken. Neben der Strecke wartete jedoch stellenweise noch nasser Kunstrasen, der zu dem einen oder anderen Dreher führte.
Die Bestzeit sicherte sich am Ende Michael Schumacher in 1:35.973 Minuten. Mercedes präsentiert sich dank der langen Geraden in Kombination mit dem F-Schacht erwartungsgemäß im Qualifying-Trim stark. Die Longruns deuten jedoch darauf hin, dass es Schumacher und sein Teamkollege Nico Rosberg, der mit 0,644 Sekunden Rückstand den fünften Rang belegte, im Rennen gegen Red Bull und vor allem McLaren sehr schwer haben dürften.
Die zweitbeste Zeit sicherte sich Lewis Hamilton, der im McLaren 0,172 Sekunden Rückstand hatte. Teamkollege Jenson Button wurde mit 0,738 Sekunden Abstand auf der sechsten Position geführt. Auf dem dritten Rang folgte Sebastian Vettel im Red Bull, der 0,187 Sekunden Rückstand zu verzeichnen hatte und sich damit vor Teamkollege Mark Webber (+0,460 Sekunden) platzierte.
Sauber-Pilot Kamui Kobayashi schaffte als Siebter mit 0,983 Sekunden Rückstand den Sprung in die Top 10 vor den beiden Force India von Paul di Resta (+0,993) und Nico Hülkenberg (+1,218). Teamkollege Sergio Perez wurde mit 1,444 Sekunden Abstand auf Rang elf geführt.
Gerade soeben eine Position in den Top 10 erzielte Fernando Alonso. Der Spanier und Sieger des vergangenen Grand-Prix hatte 1,343 Sekunden Abstand zu verzeichnen. Teamkollege Felipe Massa kam mit 2,320 Sekunden Rückstand auf Position 17. Wie erwartet holt die Italiener auf trockenem Kurs wieder die Realität ein.
Kimi Räikkönen im Lotus belegte mit 1,863 Sekunden Abstand den 13. Rang und schob sich damit zwischen die beiden Toro-Rosso-Fahrer Daniel Ricciardo (+1,643) und Jean-Eric Vergne (+1,957). Timo Glock belegte im Marussia mit 3,678 Sekunden Abstand Position 21.
Der Deutsche hatte 45 Minuten vor Trainingsende einen Schreckmoment, als er plötzlich die Nase seines Autos verlor und sich in das Kiesbett drehte. Bis auf einen geprellten Handknöchel kam der Deutsche mit dem Schrecken davon.
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