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29.08.2010 | 10:02 Uhr
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Für das Williams-Team verläuft die aktuelle Formel-1-Saison nicht so erfolgreich wie gewünscht. Mit 40 WM-Punkten liegt man in der Gesamtwertung sieben Rennen vor dem Ende der Saison lediglich auf der siebten Position. Eigentlich hatte man es sich zum Ziel gesetzt, das eine oder andere Mal auf dem Podium zu stehen.
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Doch wie schon so oft in der Vergangenheit muss man sich bereits jetzt hoffnungsvoll auf das kommende Jahr konzentrieren. Und deswegen hat man bereits alle Ressourcen in der Aerodynamik-Abteilung auf den Boliden für die kommende Saison konzentriert.
"Wir haben noch ein Upgrade, für Singapur, aber das ist schon durch den Windkanal", erklärt Sam Michael, Technischer Direktor des Teams, der von einem "großen Paket" spricht. "Das aerodynamische Design ist abgeschlossen, aber noch nicht das mechanische Design und die Produktion. Was den Designfokus angeht, arbeiten wir auf Aeroseite nur noch für nächstes Jahr."
Die Frage, ob man eine Evolution auf die Räder stellt oder einen revolutionären Ansatz wagt, stellt sich in diesem Jahr nicht: "Aufgrund der vielen Neuerungen mussten wir mit einem weißen Blatt Papier beginnen. Es ist also überhaupt keine Evolution."
Kommendes Jahr wird es den verstellbaren Frontflügel nicht mehr geben, stattdessen soll der Heckflügel verstellbar werden. Hinzu kommt, dass der Doppel-Diffusor ebenso verboten sein wird wie der F-Schacht. Stattdessen kehrt KERS zurück und Pirelli wird der neue alleinige Reifenlieferant der Formel 1.
Insgeheim träumt man im britischen Rennstall noch von einem Sprung in der Konstrukteurswertung nach vorn: "Es wäre nett, Platz fünf zu schaffen, aber dafür müsste unser Singapur-Paket voll anschlagen und sonst dürfte niemand einen großen Sprung machen."
"Das kann unter Umständen passieren. Wir müssen bei möglichst jedem Rennen mit beiden Autos punkten. Wenn wir Spa und Monza gut überstehen, rechnen wir damit, auf Strecken wie Singapur oder Suzuka sehr stark zu sein."
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