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27.05.  14:00

 

 09.12.2011 | 08:10 Uhr

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Wie geht es mit Petrow weiter?

Mit russischen Geldern könnte Witali Petrow beim britisch-russischen Marussia-Team unterkommen - In diesem Fall wäre Timo Glock auf dem Fahrermarkt

Mit der Verpflichtung von Romain Grosjean ist Witali Petrow sein Cockpit über Nacht losgeworden. Die Ereignisse bei Renault in der vergangenen Woche haben das Fahrerkarussell ordentlich in Schwung gebracht. Nach der letztlich enttäuschenden Saison 2011 musste Genii Capital handeln und das Team neu aufstellen. Da Robert Kubica in absehbarer Zeit nicht verfügbar ist, mussten sich Teamchef Eric Boullier und Geschäftsführer Gerard Lopez einen neuen Spitzenfahrer suchen. Fündig wurde man mit "Iceman" Kimi Räikkönen.

Der Russe Witali Petrow wird 2012 nicht für Lotus-Renault starten
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Als der Vertrag mit dem Finnen verkündet wurde, fing der Platz von Petrow erheblich an zu wackeln. Laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' schuldet Lada Renault noch Geld, angeblich weil Wladimir Putin in den letzten Wochen mit der Wahl in Russland beschäftigt war. Letztendlich haben die ausständigen Zahlungen Petrow das Cockpit bei Lotus-Renault gekostet. Wie geht es mit dem Russen nun weiter?

Fix ist, dass der 27-Jährige auch weiterhin einen Geldkoffer mitbringen wird. Fix ist auch, dass Bernie Ecclestone und Putin einen Russen in der Formel 1 sehen wollen. Es ist für die Formel 1 ein Wachstumsmarkt und im Jahr 2014 wird erstmals in Sotschi ein Grand Prix in Russland stattfinden. Mit Marussia-Virgin (das künftig nur noch Marussia heißen wird) ist bereits ein Team zu großen Teilen in russischem Besitz. Petrow als Zugpferd in einem russischen Team würde Sinn machen.

Sollte sich dieses Szenario ergeben, dann müsste einer der beiden Marussia-Fahrer das Team verlassen. Mit Charles Pic wurde bereits ein neuer Pilot verpflichtet. Dann müsste sich Timo Glock von Marussia verabschieden. Der Deutsche soll in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel besitzen, wenn die Möglichkeit besteht, in ein "besseres" Team zu wechseln. Glock könnte somit über Nacht auf dem Fahrermarkt auftauchen und wäre ein Kandidat für eines der offenen Cockpits.

Bei Williams gibt es neben Pastor Maldonado noch einen freien Platz, außerdem hat HRT bislang nur Pedro de la Rosa bestätigt. Dazu wackelt auch das Cockpit von Jarno Trulli bei Lotus (künftig Caterham). Glock wäre neben Adrian Sutil ein Kandidat bei Williams. Daniel Ricciardo wird von Red Bull entweder erneut bei HRT platziert, oder bekommt die Chance bei Lotus. Wie auch immer es ausgehen wird, das Fahrerkarussell bleibt in der Weihnachtszeit spannend.


 


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