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20.09.2010 | 13:03 Uhr
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Fünf Rennen vor Schluss führt Mark Webber in der Fahrerwertung der Formel 1, doch noch ist im Kampf um den Titel nicht einmal eine Vorentscheidung gefallen. Bei noch 125 zu holenden Punkten haben noch acht Piloten zumindest theoretische Chancen auf den großen Coup, fünf Fahrer zählen zum engeren Favoritenkreis. Red-Bull-Pilot Webber ist einer davon - und gibt sich überaus entspannt.
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Der 34-Jährige ist hochzufrieden mit seiner Ausgangslage und schwärmt regelrecht von den vor ihm liegenden Aufgaben: "Ich denke, es ist sehr befriedigend, gegen Leute um den Titel zu kämpfen, die in der Vergangenheit bereits siegreich waren. Sie schlagen zu können wäre eine tolle Geschichte", gibt Webber gegenüber der 'BBC' zu Protokoll. "Die Motivation ist auf diesem Niveau also kein Problem."
Damit alleine ist es aber freilich nicht getan, wie der Australier im Jahresverlauf mehrfach erfahren musste - Red Bull gelang es nicht immer, die Geschwindigkeit optimal umzusetzen. "Wenn wir alle unsere Startplätze entsprechend umgesetzt hätten, würde es in der Gesamtwertung nun etwas anders aussehen. Meiner Meinung nach ist das aber niemandem gelungen", erklärt Webber vor Singapur.
"Unsere Grands Prix dauern fast zwei Stunden, da können solche Dinge eben passieren. Gleichwohl muss man aber auch festhalten: Wir liegen in beiden WM-Tabellen vorne", so der WM-Spitzenreiter. Um diese Position zu behalten greift Webber auf ein einfaches Rezept zurück: "Konstanz ist sehr wichtig", meint der 34-Jährige und kommt auf das neue Punktesystem der Formel 1 zu sprechen.
"Fernando hat in gewisser Weise ein Achterbahn-Jahr, ist aber noch immer im Geschäft. Das zeigt, dass man trotzdem am Ball bleiben kann. Es ist aber nicht so einfach, Boden gutzumachen, wenn die Leute konstant sind. Ich denke, das alles liegt nicht nur am neuen Punktesystem", erläutert Webber. "Nun sind halt insgesamt mehr Zähler verfügbar, doch 2010 kämpfen auch mehr Leute um den Titel."
Einer davon ist auch Sebastian Vettel, der Teamkollege von Webber bei Red Bull. Sollte Vettel jedoch vorzeitig aus dem WM-Rennen sein, würde sich Webber dann eine Hilfestellung durch den Deutschen wünschen? "In diesem Fall würde es beim Team liegen, den besten Kurs für den Gewinn der beiden Titel auszugeben", sagt der Australier. "Ich kann diese Frage ganz sicher nicht beantworten."
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