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Monaco GP

27.05.  14:00

 

 04.04.2010 | 14:12 Uhr

Rennbericht

Vettel entgeht Bestrafung durch Rennleitung

Aufatmen im Lager von Red Bull Racing: Wegen einer strittigen Szene stand der Sieg von Sebastian Vettel auf der Kippe

Sebastian Vettel kann aufatmen. Der Deutsche darf seinen ersten Saisonsieg beim Großen Preis von Malaysia in Sepang behalten. Der Red Bull Racing-Pilot hatte nach dem Überfahren der Ziellinie noch zittern müssen, weil gegen ihn einer Untersuchung lief.

Sebastian Vettel kann aufatmen: Er kassiert keine Strafe
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Rennleiter Charlie Whiting hatte den vier Rennkommissaren Garry Connelly, Radovan Novak, Johnny Herbert und Abdul Malik gemeldet, dass Sebastian Vettel im Rennen Jarno Trulli überholte, während gleichzeitig in der vierten Kurve gelbe Flaggen gezeigt worden waren. Damit verstieß der Red Bull Racing-Pilot gegen Artikel 2.4.5.1 b) aus Anhang H des Internationalen Sportkodex.

Nachdem die Rennleitung sich Videoaufnahmen des Vorfalls und Telemetrie-Daten der Situation angeschaut und Sebastian Vettel und einen Vertreter des Teams zu dem Vorfall angehört hatte, kamen sie zu dem Urteil, dass tatsächlich ein Verstoß gegen entsprechenden Passus' des Reglements vorliegt.

Die vier Stewards entschieden sich dennoch dagegen, eine Strafe auszusprechen: "Die Stewards nahmen zur Kenntnis, dass der Fahrer seine Geschwindigkeit in der Gelbe-Flagge-Zone sehr stark reduziert hat, und dass er annahm, dass das Auto Nummer 18 mit einem offensichtlichen Problem langsamer machte, und entschieden sich aus diesem Grund, in Übereinstimmung mit Artikel 16.2 des Sportlichen Reglements der Formel 1 keine Strafe auszusprechen", heißt es in einer um 19:25 Uhr veröffentlichten Mitteilung der Rennleitung.

Die Rennleitung kam also zur Erkenntnis, dass Vettel die gelbe Flaggen gesehen und sein Tempo reduziert hat, wie das Reglement dies erfordert. Wenn ein anderes Fahrzeug Probleme hat, ist es auch in einer solchen Situation erlaubt zu überholen, wovon Vettel in dieser Situation ausgegangen war.

Wäre gegen Vettel eine Strafe ausgesprochen worden, so hätte man nachträglich wohl 25 Sekunden auf die Rennzeit des Red Bull Racing-Piloten addiert, der damit hinter Lewis Hamilton auf die sechste Position zurückgefallen wäre.


 

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