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27.05.  14:00

 

 11.12.2011 | 19:13 Uhr

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Vettel: "Wir sind bereits auf die nächste Saison fokussiert"

Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel blickt mit stolz auf die vergangene Saison zurück - Kein Motivationsproblem für 2012

Sebastian Vettel hat im Alter von nur 24 Jahren bereits mehr erreicht, als es den meisten Formel-1-Piloten in ihrer gesamten Karriere vergönnt ist. Zwei Weltmeistertitel in Folge, 21 Grand-Prix-Siege und 30 Pole-Positions bei lediglich 81 Starts sind eine äußerst beeindruckende Bilanz. Doch wer geglaubt hat, dass Vettel nach einer Saison, die er und sein Team von Anfang bis Ende dominierten, womöglich Motivationsprobleme bekommen könnte, sieht sich getäuscht.

Sebastian Vettel fuhr in der Saison 2011 teilweise Kreise um seine Gegner
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"In professioneller Hinsicht waren die vergangenen paar Jahre sehr erfolgreich, aber wir neigen dazu, nach vorne zu blicken", wird der Red-Bull-Pilot von 'Autosport' zitiert. "Ich denke nicht, dass es irgendeinem an Motivation fehlt." Es sei ohnehin ein trauriger Gedanke, wenn man mit 24 schon sagen müsste, dass der Höhepunkt der eigenen Karriere bereits hinter einem liege und es ab jetzt nur noch bergab gehen könne.

Dass die abgelaufene Saison außergewöhnlich war, ist aber auch Vettel klar. "Diese Art Saison passiert nicht jedes Jahr. ", weiß der Weltmeister. "Aber wir sind bereits auf die nächste Saison fokussiert." Red Bull stellte mit dem RB7 nicht nur das schnellste Auto, sondern auch das Zuverlässigste. Die Ausfallquote des Weltmeisterteams lag 2011 nur bei rund 5,6 Prozent.

"Man muss sagen, dass es dieses Jahr ziemlich rund gelaufen ist - vielleicht sogar fehlerlos, denn wir hatten keine Probleme mit der Zuverlässigkeit. Außer in Brasilien, wo wir immer noch auf dem zweiten Platz ins Ziel fahren konnten", erinnert sich Vettel. Davon abgesehen sei am Auto selbst nichts kaputtgegangen. Vettels Ausfall in Abu Dhabi kam durch einen Reifenschaden zustande, Teamkollege Mark Webber schied in Monza durch einen Unfall aus.

Will Vettel im kommenden Jahr zum dritten Mal in Folge Weltmeister werden, braucht er erneut ein ähnliches zuverlässiges Dienstfahrzeug. Doch ein Faktor sei noch wichtiger als Zuverlässigkeit: Geschwindigkeit. "Es ist leichter, ein schnelles Auto zuverlässig zu machen als ein zuverlässiges Auto schnell."


 


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