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16.12.2011 | 10:09 Uhr
Boulevard/Sonstiges
Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel ist bekannt dafür, großen Wert auf Statistiken und Pokale zu legen. Dementsprechend freut er sich über die WM-Trophäe, die er vergangenes Wochenende in Neu-Delhi entgegengenommen hat: "Auf die bin ich ganz besonders stolz, denn dort stehen die Namen aller Weltmeister drauf", wird der Red-Bull-Pilot von der 'Sport Bild' zitiert.
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"Mit so berühmten Fahrern auf einem Pokal verewigt zu sein, ist für mich etwas ganz Besonderes", erklärt er. Dabei hat er die Trophäe nach dem ersten WM-Gewinn 2010 zunächst etwas stiefmütterlich behandelt: "Im letzten Jahr stand sie lange auf dem Küchentisch." Bis Vettel sie zurückgeben musste, denn die silberne Trophäe ist ein Wanderpokal, der von Weltmeister zu Weltmeister gereicht wird.
Gepflegt wird der Pokal mit "ein bisschen Hauch, ein bisschen Spucke", lächelt der 24-Jährige, der zugibt, dass er sich manchmal sogar spezielle Polituren für Silber oder Gold besorgt - und sich dann selbst um die Reinigung kümmert. Dabei steht in den Red-Bull-Verträgen standardmäßig, dass das Team die Pokale behalten darf und an den Fahrer nur Kopien gehen - ähnlich wie das Ron Dennis einst bei McLaren eingeführt hat.
"Ich fahre für die Ehre und könnte auf alles andere verzichten, aber nicht auf den Moment, wenn ich am Ende eines Rennens den Pokal in die Höhe stemmen darf", so Vettel, dem die Anerkennung für seine Leistungen wichtiger ist als das Geld, das er damit verdient: "Ob es dann einen großen oder einen kleinen Scheck gibt, ist eigentlich egal. Aber ein schöner Pokal macht den Unterschied."
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