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30.01.2012 | 12:00 Uhr
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Jean-Eric Vergne ist der festen Überzeugung, dass er seine Chance bei Toro Rosso nutzen kann und wird, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Der 21-jährige Franzose bestreitet im B-Team von Red Bull in diesem Jahr seine erste Formel-1-Saison und richtet den Blick bereits in die Zukunft.
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"Ich habe diese Chance dank meiner Erfolge in einem schwierigen Jahr verdient", gibt sich Vergne im Hinblick auf die Toro-Rosso-Verpflichtung gegenüber dem französischen Radiosender 'RMC' überzeugt. Die Saison 2011 beendete der Red-Bull-Junior als Vizemeister der Renault-World-Series (WSbR) und trat zudem ab dem Grand Prix von Südkorea als dritter Fahrer bei Toro Rosso in Erscheinung. Speziell seine Leistungen beim Young-Driver-Test in Abu Dhabi am Steuer des Red Bull RB7 haben nachhaltig für Eindruck gesorgt.
Vergne ist sich bewusst, dass er im Toro-Rosso-Cockpit ab sofort unter besonderer Beobachtung steht. Schließlich hat sich das Team rund um Franz Tost im Winter gleich von beiden Stammfahrern Jaime Alguersuari und Sebastien Buemi getrennt und in Person von Vergne und Daniel Ricciardo stattdessen auf die nachfolgende Riege aus dem eigenen Förderprogramm gesetzt. "Wenn ich meine Leistung nicht bringe und keine Ergebnisse vorweisen kann, könnte auch ich fliegen", gibt sich der Franzose keiner Illusion hin.
Wenngleich Sebastian Vettel seinerzeit in Monza 2008 das Gegenteil bewies, sieht Vergne Toro Rosso "nicht als das Team, mit dem man einen Grand Prix gewinnen kann". Von einer Weltmeisterschaft ganz zu schweigen. Der 21-Jährige betrachtet seine Debütsaison vielmehr als Durchgangsstation auf dem Weg zu seinem großen Ziel: ein Cockpit im Nummer-eins-Team von Red Bull.
"Unterm Strich ist Toro Rosso immer noch das Team, mit dem auch Sebastian Vettel angefangen hat. Warum sollte ich mich nicht an ihm orientieren und hoffen, in das Weltmeisterteam von Red Bull berufen zu werden?", hält er fest und fügt abschließend hinzu: "Wir sind noch nicht in der Saison 2013..."
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