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27.05.  14:00

 

 02.03.2010 | 23:17 Uhr

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US F1: Anderson hofft nun auf 2011

Teamchef Ken Anderson gibt trotz des eingestellten Betriebs in der US-F1-Fabrik in Charlotte nicht auf - 2011 soll ein neuer Anlauf erfolgen

Trotz der jüngsten Hiobsbotschaften aus Charlotte gibt Ken Anderson sein US-F1-Team nicht auf. Obwohl die Fabrik heute vorübergehend geschlossen werden musste und die rund 60 Mitarbeiter wie berichtet in unbezahlten Urlaub geschickt wurden, glaubt der Amerikaner nach wie vor daran, ein funktionierendes Formel-1-Team auf die Beine stellen zu können.

Hartnäckig: Teamchef Ken Anderson wartet derzeit auf Antwort von der FIA
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"Wir haben den Betrieb nicht eingestellt", richtet Anderson als Reaktion auf unseren Bericht schriftlich aus. "Wir haben bei der FIA darum gebeten, unseren Startplatz bis 2011 zu reservieren. Wir warten nun auf Antwort von der FIA und wir kooperieren mit ihnen. In der Zwischenzeit gibt es für die Mitarbeiter nichts zu tun, also haben wir ihnen gesagt, nicht mehr am Auto zu arbeiten, bis wir eine Entscheidung haben."

Mehrere voneinander unabhängige Quellen bestätigen uns aber weiterhin: Produktionsleiter Dave Skog trat heute Mittag (Ortszeit in Charlotte) vor die Belegschaft und informierte diese über die zumindest temporäre Einstellung des Betriebs. Bereits zuvor hatte es immer wieder Gerüchte über zu spät oder gar nicht ausbezahlte Mitarbeitergehälter gegeben. So sollen zum Beispiel noch keine Februar-Gehälter überwiesen worden sein.

Die Verantwortlichen mauerten zu diesem Thema. Telefonanrufe von 'Motorsport-Total.com' bei Anderson, dessen Partner Peter Windsor und Hauptinvestor Chad Hurley blieben zuletzt meist unbeantwortet. Anderson erklärt nun, er habe die Öffentlichkeit über die Gespräche mit der FIA nicht informieren können, weil diese "vertraulich" seien. Außerdem habe sich die "delikate" Lage fast täglich geändert.

Fakt ist, dass der Betrieb in Charlotte derzeit stillsteht. Eine Teilnahme an der Saison 2010 hat US F1 offenbar ebenfalls abgeschrieben. Unbestätigten Gerüchten zufolge wurde daher der FIA das Angebot unterbreitet, eine achtstellige Summe als Sicherheit zu deponieren; im Gegenzug soll der Startplatz ein Jahr lang reserviert werden. Doch nach dem jüngsten Fiasko glaubt kaum noch jemand, dass US F1 im zweiten Anlauf erfolgreicher wäre...


 

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