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14.10.2010 | 13:17 Uhr
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Als der Regen von Suzuka am vergangenen Samstag zur Absage des Qualifikationstrainings beim Großen Preis von Japan führte, waren die Veranstalter gezwungen, das Qualifying für den Sonntagvormittag anzusetzen, wenige Stunden vor dem Start des Rennens. Was in Japan notgedrungen funktionierte, könnte unter Umständen bald Schule machen - wenn auch in etwas anderer Form.
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"Ich denke es hat unter den schwierigen Bedingungen in Japan gut funktioniert, aber was man sich vielleicht ansehen könnte, wäre es, den Freitag zu komprimieren", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner nach einer Sitzung der Teamvereinigung FOTA. "Vielleicht führen wir das Scrutineering am Freitag ein", wird Horner von 'Autosport' zitiert.
Der Teamchef möchte zwar gerne weiterhin die Qualifkationstrainings samstags und die Rennen sonntags ausfahren, aber aus den Freitagen könne man mehr machen. Zudem sei es sinnlos, dass die Teams immer schon mittwochs an den Rennstrecken sein müssten. "Das sind alles Dinge, die wir uns gemeinsam mit dem Inhaber der Vermarktungsrechte und der FIA ansehen sollten", meint Horner.
Dass die Rennwochenenden für die Zuschauer attraktiver gestaltet werden sollten, findet auch Sauber-Geschäftsführerin Monisha Kaltenborn. Sie sei aber dagegen, die Anzahl der Rennen pro Saison auf über 20 zu erhöhen. "Denn das hat Auswirkungen auf das Personal", so Kaltenborn. Schließlich müsse man den Mitarbeiterstamm weiter reduzieren.
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