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27.05.  14:00

 

 31.01.2012 | 11:34 Uhr

Boulevard/Sonstiges

Sutil zu Bewährungsstrafe verurteilt

Gefährliche Körperverletzung: Adrian Sutil wird vor dem Münchener Amtsgericht zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten auf Bewährung verurteilt

Die Entschuldigungen haben nicht gewirkt, die Erklärungsversuche nicht ausgereicht. Formel-1-Pilot Adrian Sutil wurde am zweiten Verhandlungstag vor dem Münchener Amtsgericht wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Zusätzlich muss Sutil insgesamt 200.000 Euro an karitative Einrichtungen zahlen. Die Richterin Christiane Thiemann sah es offenbar als erwiesen an, dass Sutil den luxemburger Geschäftsmann Eric Lux mit einem Glas am Hals verletzte.

Gefährliche Körperverletzung: Adrian Sutil wurde für schuldig befunden
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Während der Verhandlung hatte Sutil die Abläufe vom 17. April 2011 aus seiner Sicht geschildert. Der Formel-1-Pilot erklärte, dass er den Lotus-Teilhaber bei der Zusammenkunft in einer Disco in Schanghai nicht mit Absicht verletzt habe. Es seit ein unglücklicher Zwischenfall gewesen, so der Gräfelfinger. An dieser Schilderung hatte jedoch die Staatsanwaltschaft einige Zweifel. Sutil sei "nicht bereit" gewesen, die Vorfälle "plausibel zu erklären", hieß es.

Staatsanwältin Nicole Selzam hatte in ihrem Plädoyer eine Freiheitsstrafe von 21 Monaten sowie eine Geldstrafe in Höhe von 300.000 Euro gefordert. Die Richterin blieb mit ihrem Urteil etwas unterhalb dieser Forderung. Kurz vor dem Urteilsspruch hatten sich beide Parteien womöglich noch außergerichtlich einigen wollen. Dies ist aber offenbar am Veto der Staatsanwältin gescheitert. Wie es nun weitergeht, ist indes noch unklar. "Wir verhandeln gerade noch im Gericht. Ich kann noch nichts sagen", so Sutil-Manager Manfred Zimmermann auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com'.


 


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