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 03.07.2011 | 11:35 Uhr

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Sutil: "NASCAR finde ich reizvoll"

Adrian Sutil spricht über sein Stallduell mit Paul di Resta und träumt vom Formel-1-Topcockpit, könnte sich aber auch eine NASCAR-Karriere vorstellen

Adrian Sutil bestreitet 2011 seine fünfte Saison in der Formel 1. Sein bestes Ergebnis in 78 Grands Prix war Platz vier in Monza 2009 - nach Start aus der ersten Reihe. Bisher war das aber das einzige zählbare Highlight in der Karriere des inzwischen schon 28-jährigen Deutschen, dessen Karriere wegen ausbleibender Fortschritte des Teams bei Force India zu stagnieren droht.

Adrian Sutil hat mit der Formel 1 noch die eine oder andere Rechnung offen
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Obwohl er momentan mit keinem der Topteams in Verbindung gebracht wird, träumt er weiterhin von einer großen Zukunft: "Natürlich besteht immer noch der Wunsch, irgendwann mal für eines der großen Teams zu fahren und um die WM zu kämpfen", wird Sutil von 'auto motor und sport' zitiert. "Man muss immer das Ziel haben, Rennen zu gewinnen und Weltmeister zu werden. Wenn man daran nicht mehr denkt, kann man auch gleich aufhören."

Stand jetzt plant der Force-India-Pilot noch "einige Jahre" in der Formel 1. Sollte er sich aber eines Tages aus der Königsklasse verabschieden, "dann vielleicht nach Amerika. Die NASCAR finde ich ganz reizvoll - zu den harten Jungs", so Sutil, der schon Auslandserfahrung hat: 2006 wurde er Meister in der Japanischen Formel 3. "Zu meiner Zeit in Japan hatte ich auch Spaß", erinnert er sich, "aber das kenne ich ja nun schon."

Möglicherweise entscheidend für seine Zukunft in der Formel 1 ist das Stallduell mit Paul di Resta. Sutil liegt im Qualifying-Duell gegen den Rookie mit 2:6 im Rückstand, nach Punkten führt er allerdings mit 10:2. Doch di Resta, amtierender Champion der DTM, hat mit seinem Speed viele beeindruckt. Es heißt, dass er als Anwärter auf ein Mercedes-Cockpit gilt, sollte Michael Schumacher eines Tages aufhören. Das wäre auch für Sutil eine mögliche Variante gewesen.

Angst davor, dass sein Teamkollege mit mehr Erfahrung noch schneller wird, hat der Deutsche momentan nicht: "Ob di Resta noch schneller wird, ist schwer zu sagen. Ich weiß gar nicht, ob er sich groß gesteigert hat. Der war vom ersten Rennen schon schnell, sehr konstant und hat wenig Fehler gemacht. Das war wie bei Lewis, dass er direkt in der ersten Saison voll da war", zieht er eine Parallele zu seinem Freund Lewis Hamilton.

"Die Vorbereitung der jungen Fahrer mit dem Simulator ist extrem gut. Da braucht man nicht mehr lange lernen", erklärt Sutil. "Die Autos sind außerdem relativ einfach zu fahren. Natürlich ist es schwierig, das letzte Bisschen rauszukriegen. Aber es ist nicht mehr wie in den 80er-Jahren, wo man noch erst mit Zwischengas lernen musste, das Auto zu kontrollieren. Das geht heute alles ziemlich schnell. Er wird sich bestimmt noch steigern, aber ich kann nicht sagen, in welchem Bereich."


 

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