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27.05.  14:00

 

 02.08.2011 | 10:02 Uhr

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Stallorder für McLaren kein Thema

Lewis Hamilton und Jenson Button dürfen weiterhin frei gegeneinander fahren: "Haben nicht vor, dazwischen zu gehen", sagt Jonathan Neale

Obwohl der Puls von Teamchef Martin Whitmarsh jedes Mal zu explodieren droht, wenn Lewis Hamilton und Jenson Button Rad an Rad miteinander fighten, hat McLaren nicht vor, von außen in das Stallduell der beiden einzugreifen. "Wir werden hinsichtlich unserer Werte bei McLaren keine Kompromisse eingehen", stellt Jonathan Neale klar.

Lewis Hamilton und Jenson Button dürfen weiter frei gegeneinander fahren
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Dass das im schlimmsten Fall Punkte und sogar WM-Titel kosten kann, ist ihm bewusst: "Andere Teams haben die Beobachtung gemacht, dass wir uns die Meisterschaften selbst schwieriger machen, aber uns geht es in erster Linie darum, Rennen zu gewinnen", wird der McLaren-Geschäftsführer vom 'Telegraph' zitiert. "Ich glaube, dass Lewis und Jenson als Ergebnis dessen, dass sie einander im Team haben und gegeneinander kämpfen dürfen, besser fahren."

Hamilton und Button haben schon mehrmals hart gegeneinander gefightet: 2010 und 2011 in Istanbul, dann diese Saison in Montreal, wo es sogar zur Kollision kam, und zuletzt auf dem Hungaroring. "In Kanada haben wir sie gelassen und sie sind kollidiert", bedauert Neale. "So etwas ist riskant, aber wenn du zwei Fahrer hast, die hintereinander Weltmeister waren, dann musst du respektieren, dass du keinen von ihnen bevorzugen solltest."

"Jeder leitet sein Team nach seinen eigenen Regeln, aber wenn du unsere Geschichte studierst, dann ist das die Art und Weise, wie wir racen lassen. Wir machen Entertainment und es ist wichtig, dass wir das für die Fans tun", hält er fest und ergänzt: "Budapest war auf der Boxenmauer extrem stressig. Die Mechaniker sind zusammengezuckt, als sie es sich angeschaut haben, aber wir müssen unseren Fahrern vertrauen. Wir haben nicht vor, dazwischen zu gehen."


 

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