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18.08.2010 | 16:12 Uhr
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In der August-Sommerpause ist es ruhig geworden um die umstrittene Ferrari-Stallorder von Hockenheim, die am 8. September am Comer See vom Motorsport-Weltrat der FIA noch einmal untersucht werden soll. Für die Mehrheit der Formel-1-Fans ist aber schon jetzt klar, dass das Team härter als bisher bestraft werden sollte.
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Die Rennkommissare in Hockenheim belegten Ferrari für das Vorbeischleusen von Fernando Alonso am führenden Felipe Massa mit einer Geldstrafe von 100.000 US-Dollar, kündigten aber an, den Fall auch dem Weltrat vorzulegen. Dieser kann nun noch abwarten, wie der Grand Prix von Belgien ausgeht, ehe er vor Ferraris Heim-Grand-Prix in Italien eine Entscheidung treffen muss. Allerdings rechnen Insider nicht mit drastischen Maßnahmen.
Aus gut informierten Kreisen ist zu hören, dass Ferrari keinesfalls mit einem Punkteabzug belegt werden soll, was die beiden Fahrer betrifft. Ein Punkteabzug in der Konstrukteurs-WM gilt als möglich, aber unwahrscheinlich. Fest steht bisher nur, dass nicht Ex-Ferrari-Teamchef und FIA-Präsident Jean Todt die Sitzung des Weltrats leiten wird, sondern sein Stellvertreter Graham Stoker. Todt ("Let Michael pass for the Championship!") beugt damit möglicher Kritik vor.
Unabhängig davon, wie die FIA am 8. September entscheiden wird, wünscht sich die Mehrheit der deutschsprachigen Formel-1-Fans (73,75 Prozent von mehr als 12.000 online abgegebenen Stimmen) eine noch härtere Strafe für das Ferrari-Team; nur 26,25 Prozent sind laut Umfrage auf 'Motorsport-Total.com' der Meinung, dass die Scuderia aus Maranello bereits hart genug oder sogar zu hart sanktioniert wurde.
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