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15.10.2010 | 12:14 Uhr
Rennbericht
Beim Grand Prix von Südkorea gastiert die Formel 1 erstmals in diesem asiatischen Land. Der Korean International Circuit liegt in der Region South Jeolla, rund 400 Kilometer entfernt von Koreas Hauptstadt Seoul. Der 5,621 Kilometer lange Kurs wurde von Rennstreckenarchitekt Hermann Tilke aus Aachen entworfen und gilt mit einem Fassungsvermögen von 130.000 Zuschauern als größte Sportstätte des Landes. Der Grand Prix von Korea 2010 ist das 300. Formel-1-Rennen für Mercedes seit 1954.
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"Das Rennen auf dem neuen Kurs in Korea wird eine spannende Herausforderung", sagt Nico Rosberg. "Die Bilder von der Anlage sind beeindruckend und ich hoffe nur, dass der erst kürzlich verlegte Asphalt hält. Es ist immer interessant, eine neue Strecke kennenzulernen, und meistens finden wir rasch einen guten Speed. Ich freue mich auf das Wochenende."
"Erstmals in diesem Jahr fahren wir auf einer Strecke, die nicht nur für mich, sondern für alle Fahrer Neuland ist", freut sich Teamkollege Michael Schumacher. "Südkorea ist ein interessantes Land und auch wenn die Rennstrecke erst kürzlich fertig gestellt wurde bin ich sicher, dass dort alles in Ordnung sein wird. Ich finde neue Rennen gut; wir und unser Sport profitieren davon. Es sollte nicht allzu kompliziert sein, die Streckenführung zu lernen, zumal wir daran gewöhnt sind, uns schnell auf neue Bedingungen einzustellen. Wir hatten am letzten Wochenende in Japan ein gutes Rennen und ich hoffe, es geht so weiter und wir können beim ersten Rennen in Südkorea eine gute Show bieten.""
"Wir freuen uns auf den Besuch in Südkorea und das Rennen in einem für die Formel 1 neuen Land", so Teamchef Ross Brawn. "Für unseren Sport ist es wichtig, dass wir die Zahl unserer weltweiten Fans weiter vergrößern und deshalb ist es erfreulich, dass die Rennstrecke nun doch rechtzeitig fertig gestellt wurde. Am Simulator in unserem Werk haben wir uns auf den neuen Kurs in Südkorea vorbereitet und haben deshalb eine gute Vorstellung davon, was uns erwartet. Aber wie immer bei einer neuen Strecke wird es eine interessante Herausforderung."
"Der erste Grand Prix von Südkorea wird für jeden in der Formel 1 eine vollkommen neue Erfahrung und unser Team begrüßt dieses neue Rennen im Kalender", stimmt Norbert Haug zu. "Die Veranstalter erlebten eine schwierige Zeit, um die Anlagen gemäß des ursprünglichen Plans fertig zu stellen, doch nun gibt es grünes Licht. Wir freuen uns auf ein spannendes erstes Rennen auf diesem neuen Kurs in Yeongam. Unser Team kann dort hoffentlich, wie bei den letzen Rennen, erneut das Beste aus unserem derzeitigen technischen Paket herausholen und weitere Punkte sammeln."
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