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 05.09.2010 | 09:43 Uhr

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Südkorea: Ecclestone bleibt zuversichtlich

Nach dem Showrun in Südkorea sind einige Zweifel an der Fertigstellung der Strecke verflogen: Strom- und Wasserversorgung sind das Problem

Die neue Formel-1-Strecke von Südkorea hat eine erste Feuertaufe hinter sich. HRT-Pilot Karun Chandhok absolvierte am Samstag in Yeongam 14 Runden mit einem Showcar von Red Bull. Der Inder zeigte sich bezüglich des Streckenverlaufs begeistert. Die 5,6 Kilometer lange Piste biete schnelle Mutkurven und einige Überholstellen, allerdings biete der frische Asphalt kaum Grip, so Chandhok nach seiner Fahrt.

Auf der großen Haupttribüne durften am Samstag bereits viele Fans sitzen
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"Beim Asphalt und bei den Randsteinen muss noch etwas gearbeitet werden", so der Formel-1-Pilot, der bei seinem Team HRT derzeit auf dem Abstellgleis steht. "Die Organisatoren sind sich aber sicher, dass sie innerhalb des Zeitplans sind und sie rechtzeitig fertig werden. Der Ort ist sehr schön, man kann sogar auf das Meer blicken." Die modernen und großzügigen Boxengebäude und Teamunterkünfte sind bereits fast fertig, ebenso die Tribünen.

Aber dennoch haben die Verantwortlichen in Südkorea noch viel Arbeit, bevor Ende Oktober an jener Stelle der erste Formel-1-Grand-Prix in der Geschichte des asiatischen Landes stattfinden kann. Wie die 'Bild am Sonntag' berichtet, gibt es offenbar erhebliche Probleme mit der Strom- und Wasserversorgung vor Ort. "Es gibt Probleme, aber wir gehen davon aus, dass das Rennen stattfinden kann", wird Formel-1-Boss Bernie Ecclestone in der Zeitung zitiert.

"Die Strecke wird sicherlich fertig, aber vielleicht nicht alle Gebäude", meint der 79-jährige Promoter, der angeblich von Südkorea 160 Millionen Euro für einen Formel-1-Vertrag über sieben Jahre bekommt. Angesichts einer solch hohen Antrittsprämie sieht Ecclestone wohl gern über einige etwaige Unzulänglichkeiten hinweg. "Dann stellen wir eben ein paar Zelte auf", lacht der Brite beim Blick auf die noch ausstehenden Bauarbeiten.


 

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