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09.08.2011 | 11:02 Uhr
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Mercedes kommt auch diese Saison nicht vom Fleck. Der MGP W02 hat einen zu kurzen Radstand - stellt man das Auto wie Red Bull hinten an, geht der Schwerpunkt nach oben und ein hoher Reifenverschleiß ist die Folge - die Achillesferse des Boliden. In Ungarn funktionierte sogar der Force-India-Bolide besser - eine bittere Pille, zumal man beim derzeitigen Kräfteverhältnis schlechtestes Team mit Mercedes-Motoren ist.
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Nico Rosberg weiß, dass er mit dem aktuellen Auto im Kampf um den Sieg chancenlos ist. "Niemand könnte mit meinem Auto gewinnen", gibt er sich gegenüber 'El Pais' verständlicherweise frustriert. "Es gibt drei Teams - Red Bull, Ferrari und McLaren -, die vor allen anderen liegen. Ich muss also warten, bis ich ein besseres Auto bekomme. Später in dieser Saison oder am Anfang des nächsten Jahres werde ich über das Gewinnen nachdenken", übt sich der Deutsche, der in der Formel 1 bisher sieglos ist, in Durchhalte-Parolen.
Angesichts der Dominanz der drei Topteams meint Rosberg: "Ein siebter Platz ist für mich wie ein Sieg." Doch in welchen Bereichen muss sich Mercedes verbessern, damit man endlich siegfähig ist? Der Weltmeister-Spross zuckt mit den Schultern: "Überall. Allgemein geht es um die Aerodynamik, mechanisch gesehen müssen wir das Gewicht reduzieren. Der Motor ist gut, aber beim abgasangeblasenen Diffusor, der für die Aerodynamik sehr wichtig ist, können wir uns deutlich verbessern. Wir arbeiten daran."
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