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27.05.  14:00

 

 03.08.2011 | 17:02 Uhr

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Red Bull will wieder siegen

Christian Horner möchte nicht, dass sein Team den Vorsprung von Sebastian Vettel verwaltet und fordert Siege, um den Titel zu sichern

Nachdem Sebastian Vettel in den ersten acht Rennen sechs Mal gewinnen konnte, war Red Bull bei den vergangenen drei Rennen nur bedingt siegfähig. Während Fernando Alonso in Silverstone triumphierte, konnte McLaren am Nürburgring und in Budapest den Sieg holen. "Ferrari und McLaren befinden sich in einer wettbewerbsfähigen Phase, aber wir sind immer noch da", berichtet Christian Horner der 'BBC'.

Christian Horner fordert von seinem Team absolute Höchstleistungen
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"Wir arbeiten mit Hochdruck. Die Fahrer brauchen dem Team nicht sagen, dass das Team reagieren muss", merkt Horner an, der für die kommenden Rennen fordert der Teamchef Höchstleistungen: "Wir müssen weiterhin den bestmöglichen Job machen und Entwicklungen ans Auto bringen. Wenn man alle Rennen des Jahres betrachtet, dann gibt es keins, bei dem wir weit weg waren, denke ich."

Gerade zu Saisonbeginn war Red Bull im Qualifiying dominant. In den Rennen war der Abstand aber geringer. "Wenn man zurück nach Melbourne blickt, dann war Hamilton sehr knapp hinter Seb und in Barcelona, selbst in Valencia war Alonso sehr nah an uns dran", so Horner. "Bei den Rennen waren wir immer sehr scharfsinnig und haben das Maximum aus dem Auto herausgeholt. Das ist etwas, bei dem das Team dieses Jahr sehr stark ist."

Vor allem in den ersten Rennen spielten die Reifen das Zünglein an der Waage. Mittlerweile haben die Teams mehr Erfahrungen mit den Pirelli-Reifen. "Die Reifen sind sehr kompliziert, aber Red Bull war konstant an der Spitze", erläutert der Red-Bull-Teamchef, der weiterhin um Siege kämpfen will: "Nichts ändert unsere Philosophie. Wir werden weiterhin bei jedem Grand Prix Druck machen und attackieren, weil wir uns nicht zurücklehnen können."

"Sobald man anfängt zu erstarren, macht man Fehler. Es ist unser Ziel, bei jedem einzelnen Rennen bis zum Ende des Jahres zu gewinnen. Das wird in der Realität unmöglich, aber wir versuchen bei den Rennen, die wir nicht gewinnen können, immerhin Zweiter zu werden. Und wenn wir nicht Zweiter werden können, wollen wir zumindest ein Podium", so Horner.

"Wenn es uns gelingt, bei jedem Wochenende das Maximum herauszuholen, dann sollte das bis zum Saisonende reichen." Schwierig könnten die zwei anstehenden Rennen in Spa-Francorchamps und Monza werden, wo im Vorjahr andere gewinnen konnten: "Monza war noch in der Vergangenheit nie unsere stärkste Strecke. In Spa kamen wir vergangenes Jahr als Zweiter ins Ziel. Es wäre also fantastisch, das Rennen zu gewinnen. Wir müssen jedes Wochenende so nehmen, wie es kommt", erklärt Horner.


 


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