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17.09.2010 | 13:31 Uhr
Rennbericht
Red Bull hat bei den verbleibenden fünf Saisonrennen Vorteile. Diese Ansicht war in den vergangenen Wochen von vielen Seiten zu vernehmen. Nach dem Highspeedkurs in Monza folgen nun fünf Strecken, auf denen viel Abtrieb gefragt ist - die Paradedisziplin des schnellen RB6. "Ich mag Singapur, es ist ein einzigartiges Rennen bei Nacht", sagt Mark Webber, der in der Formel-1-Gesamtwertung führt.
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"Man hat in vielen Streckenabschnitten den Eindruck, dass die Zuschauer ganz nahe sind. Das macht es schnuckelig", lacht Webber vor dem spektakulären Grand Prix in der asiatischen Metropole. "Ich hoffe, dass ich besser abschneiden kann als im Vorjahr." 2009 war Webber in Singapur nicht gerade vom Glück verfolgt. Er musste eine Nullrunde hinnehmen.
"Diese Strecke erfordert viel Downforce, daher sollte sie unserem Auto gut liegen. Es hat Ähnlichkeiten mit Monaco und Budapest, wo wir ganz gut dabei waren", sagt der Australier, der die beiden genannten Referenzrennen gewinnen konnte. "Ich hoffe daher auf ein gutes Resultat. Bisher sind wir noch nie bei Flutlicht im Nassen gefahren. Es wird interessant, wenn es nun mal so kommt."
Sebastian Vettel will die verbleibenden fünf Rennen kämpferisch angehen. Der Heppenheimer ist in der Fahrerwertung 24 Punkte hinter seinem Teamrivalen auf Rang fünf. "Dadurch, dass es ein Nachtrennen ist, ist Singapur immer ein unvergesslicher Event. Es ist wichtig, dass man mit der Zeitumstellung gut zurecht kommt. Ich schlafe immer bis nachmittags, damit mein Körper im Europa-Zeitschema bleibt."
"Die Strecke hat 23 Kurven. Es ist also aus Fahrersicht sehr wichtig, einen guten Rhythmus zu finden, ohne dabei die Leitplanken zu berühren", erklärt Vettel. "Außerdem ist die Strecke für die Bremsen hart und es gibt viele Randsteine. Auf diesen Buckeln muss man sich voll konzentrieren. Singapur ist immer eine große Show für die Fans. Die Autos sehen im TV immer aus wie im Computerspiel und die Anlage ist toll", so der Deutsche auf 'formula1.com'.
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