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31.01.2012 | 11:14 Uhr
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Nach dem F-Schacht, dem Doppeldiffusor und dem angeblasenen Diffusor deutete sich auch für die Saison 2012 ein neues technisches Element mit Streitpotenzial an. Lotus hatte die Entwicklung eines reaktiven Aufhängungssystems an der Vorderachse vorangetrieben, welches den Bodenabstand der Front beim Bremsen konstant halten sollte. Auch Ferrari und Mercedes arbeiteten an entsprechenden Elementen, bis die FIA das System für nicht reglementskonform erklärte.
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Die Entscheidung des Automobil-Weltverbandes sorgte für einen Aufschrei, denn kurz zuvor hatte man offenbar noch grünes Licht signalisiert. Der Sinneswandel kam plötzlich. Die FIA argumentierte unter anderem damit, dass Bauteile nicht zweckentfremdet eingesetzt werden dürften. Die Aufhängungslemente am Lotus dienten allerdings nicht nur dem mechnsichen Zusammenspiel von Fahrzeug, Reifen und Fahrbahn, sondern vor allem auch der aerodynamischen Stabilität des Autos.
Wie viel Geld Lotus, Mercedes und Ferrari bereits in die Erforschung eines solchen Systems gepumpt hatten, ist unklar. Sicher ist, dass die drei Teams die Entwicklung in diesem Bereich nach der FIA-Entscheidung wohl auf Eis gelegt haben. Für Lotus ist dieses kein Rückschlag. Laut der finnischen Zeitung 'Turun Sanomat' heißt es aus Teamkreisen, dass das System ohnehin nicht zum Einsatz gekommen wäre, weil es "noch nicht richtig funktioniert".
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Charlie Whiting hat die Formel-1-Teams darüber informiert, dass die von Lotus getestete reaktive Radaufhängung von der FIA nicht zugelassen wird (21.01.12) |
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Laut Mark Gillan hat die FIA die Teams darüber informiert, dass die von Lotus bereits getestete reaktive Radaufhängung in der Saison 2012 verboten ist (21.01.12) |
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Beim Weltmeisterteam Red Bull hat man keine Eile, die innovative Radaufhängung von Lotus zu kopieren - Mercedes hingegen plant mit dem System (20.01.12) |
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