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27.05.  14:00

 

 05.01.2012 | 21:06 Uhr

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Räikkönen: "Habe mit Lotus gute Möglichkeiten"

Kimi Räikkönen hat der Lotus-Renault-Fabrik in Enstone einen Besuch abgestattet und sich den Sitz anpassen lassen - Der "Iceman" spürt die Motivation im Team

In den Formel-1-Fabriken gehen derzeit die Lichter kaum aus, denn die Autos bekommen den letzten Feinschliff, bevor Anfang Februar die Testfahrten beginnen. Am Donnerstag stattete Kimi Räikkönen der Lotus-Renault-Fabrik in Enstone einen Besuch ab. Der Finne bereitet sich akribisch auf sein Comeback in der Königsklasse vor. In der Teamzentrale ließ sich der "Iceman" den Sitz anpassen. Eine wichtig und langwierige Prozedur, denn der Sitz wird exakt an den Körper des Piloten angepasst. Nur wer richtig im Auto sitzt, kann am Steuer Höchstleistungen vollbringen.

Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen ist für sein Formel-1-Comeback topmotiviert
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"Als ich das letzte Mal in Enstone war, hatte ich mich kurz hinter das Steuer gesetzt, aber jetzt war es das erste Mal seit meinem letzten Rennen 2009, dass ich richtig in einem Formel-1-Auto gesessen habe. Es fühlte sich zunächst etwas merkwürdig an, weil das Cockpit etwas klein erscheint", schildert Räikkönen. "Das ist aber ganz normal. Es war genau wie in der Vergangenheit. Zuerst fühlt es sich merkwürdig an, wenn man das erste Mal ins Auto steigt, aber man gewöhnt sich rasch daran. Es wird schön sein, wieder Rennen zu fahren."

Um in der Formel 1 erfolgreich zu sein, muss jedes Detail passen. Der Grundstein dafür wurde schon vor vielen Monaten gelegt, als die ersten Skizzen des Autos angefertigt wurden. Bis zum Saisonauftakt in Melbourne gibt es noch viel zu erledigen. Lotus-Renault will sich nach einer schwierigen Saison 2011 in der Hackordnung weiter vorne platzieren. Räikkönen ist ein wichtiger Bestandteil dieser Pläne.

Er muss sich im Cockpit wohl fühlen, weshalb die Sitzanpassung "einer der wichtigsten Jobs ist. Man verbringt soviel Zeit im Auto, weshalb die Position entscheidend ist. Sie muss zu 100 Prozent passen", stellt der 32-Jährige klar. "Ich wende lieber jetzt viel Zeit dafür auf, damit es passt. Es jetzt richtig zu machen ist zwingend notwendig."

Spätestens bis Melbourne sollte die Sitzposition passen. Mit Spannung wird das Comeback des Weltmeisters von 2007 erwartet. Die Ankündigung hat weltweit ein großes Echo ausgelöst. "In der Presse ab es viel Lärm um mein Comeback. Es gab auch viele Gerüchte. Für mich ist es eine gute Sache, wieder in die Formel 1 zurückzukehren", sagt der 18-fache Grand-Prix-Sieger. "Hoffentlich ist es für das Team und die Fans auch der Fall."

Noch weiß niemand, wie sich Räikkönen nach zweijähriger Pause im Auto schlagen wird. Die Winterpause ist immer ein Anlass für solche Spekulationen. Es gibt Stimmen, die das Comeback positiv sehen, andere hätten nicht auf den Finnen zurückgegriffen. Den "Iceman" lässt das in gewohnter Manier kalt: "Das beeinflusst mich nicht. Manchmal hört man Blödsinn, und dann wieder nette Dinge. Die Hauptsache ist, dass ich zurückkommen wollte. Ich habe mit diesem Team eine gute Möglichkeit, also bin ich glücklich."

"Ich habe nie darauf geachtet, was andere Leute sagen oder denken. Ich mache immer mein eigenes Ding und solange ich damit glücklich bin, ist das die Hauptsache für mich." Bei Lotus-Renault hat Räikkönen eine neue Heimat gefunden. In den ersten Wochen läuft die Zusammenarbeit positiv. "Ich liebe es, zu dieser Zeit in der Fabrik zu sein. Es herrscht viel Begeisterung um das neue Auto. Jede Abteilung arbeitet auf Hochtouren, damit alles bereit ist. Man kann die Begeisterung der Menschen fühlen und es ist schön, ein Teil davon zu sein."


 


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