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07.08.2011 | 20:13 Uhr
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Nachdem Pirelli die Reifenmischungen für die kommenden drei Rennen bekannt gegeben hat, ist weiterhin offen, welche Sorten beim Saisonendspurt zur Verfügung stehen werden. Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery hat nun verraten, dass sehr wahrscheinlich nicht mehr mit der härtesten Mischung gefahren wird, die Ferrari in Barcelona so viele Probleme bereitet hatte. Aller Voraussicht nach wird diese Mischung auch im kommenden Jahr nicht zum Einsatz kommen und ins Museum wandern. Dafür möchte Pirelli den aktuellen Medium-Reifen als härtere Variante nominieren und zwischen dieser und der weichen Mischung einen neuen Pneu einführen.
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"Ich glaube nicht, dass wir den harten Reifen wieder sehen werden. Wahrscheinlich ist er zu hart. Die mittlere Mischung ist für die kommenden aggressiven Kurse robust genug", wird Hembery von 'Autosport' zitiert. "Ich glaube also nicht, dass wir die härtere Route wählen werden." In der kommenden Saison wird es einen veränderten Hinterreifen geben, der mehr Auflagefläche und somit eine bessere Traktion bieten soll.
Auch bei den Mischungen wird es eine Veränderung geben. "Wahrscheinlich wird die mittlere Mischung im kommenden Jahr die harte werden. Vielleicht bauen wir etwas zwischen den Mischungen weich und mittel. Wir wollen zwischen den Reifen einen Unterschied von einer Sekunde haben. Der Abstand zwischen den superweichen und weichen Reifen ist perfekt, weil man einen Zeitgewinn von einer Sekunde hat, aber man einen klaren Verschleiß und ein Limit beim Einsatz hat", findet Hembery. Diese beiden Varianten sind zuletzt auf dem Hungaroring gefahren worden.
"Wenn wir das beim neuen mittleren und beim neuen harten Reifen kopieren könnten, dann sind wir gut aufgestellt." Auch in Zukunft will Pirelli nicht zwingenderweise zwei benachbarte Mischungen liefern, sondern eine größere Bandbreite auswählen. "Wir müssen das tun, weil die kommenden Kurse sehr unterschiedlich sind. In Singapur gibt es noch zusätzlich das Fragezeichen nach dem Wetter. In der Nacht ist es dort noch sehr heiß. Es ist eine bizarre Situation und wird faszinierend."
Unter dem Strich ist Hembery mit der bisherigen Saison aus Pirelli-Sicht zufrieden. "Pirelli muss erfreut sein, denn das Team hat einen tolle Job gemacht. Wir hatten eine kurze Vorbereitungszeit und limitierte Testmöglichkeiten. Wenn man all das bedenkt, dann haben wir ein tolles Produkt zur Verfügung gestellt und für etwas mehr Spektakel an den Wochenenden gesorgt."
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