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01.08.  14:00

 

 09.03.2010 | 08:31 Uhr

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Hülkenberg: Ohne Nervosität in die Saison

Williams-Neuling Nico Hülkenberg bleibt vor seinem Debüt in der Formel 1 entspannt: Viele Kilometer "geschrubbt", gutes Niveau mit dem FW32

Wenn am kommenden Sonntag die neue Saison in der Formel 1 startet, beginnt gleichzeitig auch ein neues Kapitel in der Karriere von Nico Hülkenberg. Der junge Deutsche, der sich in den vergangenen Jahren konsequent durch die Nachwuchsklassen arbeitete, wird seinen ersten Grand Prix bestreiten. Der Emmericher geht aufgrund seiner umfassenden Testerfahrungen aus den vergangenen Jahren gut vorbereitet in sein Rookiejahr.

Nico Hülkenberg will sich auch in den Rennen vor Sauber und Co. halten
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"Mit welcher Platzierung ich zufrieden wäre, kann ich kaum sagen. Außer dass jeder Rennfahrer natürlich immer auf Platz eins will", erklärt Hülkenberg auf seiner Homepage. "Für mich zählt momentan nur, mit Williams 2010 so gut wie möglich abzuschneiden. Vor einigen Wochen wurde in der Presse geschrieben, ich würde jetzt schon an andere Teams denken - das ist völliger Quatsch! Ich will mit Williams Rennen gewinnen - so schnell wie möglich."

Ob Williams mit dem neuen FW32 zu den Siegkandidaten gehören kann, ist fraglich. Die vergangenen Jahre brachten eher bescheidene Erfolge, zur neuen Saison stellte man auf Motorenseite auf Cosworth um. Ein Vorteil? "Cosworth war letztes Jahr nicht aktiv dabei und konnte sich demnach voll auf die Entwicklung des 2010er-Motors konzentrieren", sagt Hülkenberg. Optimistisch fügt er hinzu: "Das ist in jedem Fall ein Vorteil."

Bei den Wintertests konnten sich der junge Deutsche und sein erfahrener Teamkollege Rubens Barrichello ab und zu weit vorne zeigen. "Wir haben ordentlich Kilometer geschrubbt, was für mich als Rookie natürlich besonders wichtig war", so der 22-Jährige. "Ich bin mit dem Auto auch immer besser klargekommen, auch vom Handling. Dass das Auto untersteuert, ist ein Problem, das wegen der schmalen Vorderreifen wahrscheinlich alle Teams haben."

Williams wird sich vermutlich im Mittelfeld zeigen. Dort erwartet Hülkenberg und Co. ein harter Kampf. "Sauber macht einen schnellen Eindruck, ebenso Force India und Toro Rosso", sagt der Formel-1-Neueinsteiger. "Bei Renault scheint es noch nicht ganz rund zu laufen, aber die darf man nicht unterschätzen. Trotz allem wollen wir am Ende all diese Teams möglichst weit hinter uns lassen. Ich denke, dass wir bei der Musik sind."

Dass es für Siege kaum reichen wird, ist auch dem Emmericher klar: "Die Ferraris haben bisher bei den Tests einen sehr starken Eindruck hinterlassen und das Auto liegt einfach gut auf der Strecke. Das ist natürlich keine Garantie für den Titel, denn das Auto, das vor dem ersten Rennen das schnellste ist, muss nicht zwingend am Saisonende immer noch das schnellste sein. Aber momentan scheinen sie die Nase vorne zu haben."


 


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