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08.03.2010 | 10:02 Uhr
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In der Formel 1 zählt jeder Sekundenbruchteil, auch an der Box. Und auch dort wird sich nun mit dem Nachtankverbot einiges ändern. Während die Boliden bisher - je nachdem, wieviel nachgetankt wurde - fünf bis sieben Sekunden standen, wird ein Fahrer künftig nur noch einmal tief durchatmen, bevor er schon wieder weiterfahren kann.
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Ab dieser Saison werden beim Stopp nur noch die Reifen gewechselt - und das in rasender Geschwindigkeit. Red-Bull-Teamchef Christian Horner geht davon aus, dass die durchschnittlichen Standzeiten künftig unter zwei Sekunden liegen werden. Allgemein wurde bisher angenommen, dass ein Stopp nun weniger als drei Sekunden dauert, doch schon bei den Wintertests im Februar ging es schneller.
Sebastian Vettels Red-Bull-Team hat sich dabei sogar richtige "Blitzstopps" antrainiert. Der inoffizielle Teamrekord liegt laut Horner bei 1,8 Sekunden. "Wir haben Stopps unter zwei Sekunden gemacht. Das geht wirklich wie der Blitz", berichtet Horner dem britischen 'Mirror'.
Die 18-köpfige Boxencrew habe sich auch intensiv auf die neue Herausforderung vorbereitet, so Horner weiter: "Die Jungs haben im Winter wie die Hölle trainiert. Alle haben an Gewicht verloren und sind im Lauf der Zeit fitter geworden." Seit November treffe sich die Boxencrew auch zweimal täglich im Kraftraum. "Wir waren immer schon schnell, aber jetzt muss man die ganze Sache wesentlich wissenschaftlicher angehen", so Horner. Denn jede Zehntelsekunde kann über Sieg oder Niederlage entscheiden.
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