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Ungarn GP

01.08.  14:00

 

 07.03.2010 | 14:12 Uhr

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Massa: Schumacher hatte Glück

Ferrari-Pilot Felipe Massa glaubt, dass sich Michael Schumacher mit einem Formel-1-Comeback im Sommer 2009 keinen Gefallen getan hätte

In wenigen Tagen kehrt Michael Schumacher in die Formel 1 zurück - doch eigentlich hätte der 41-Jährige schon im August 2009 sein Comeback geben sollen: Nachdem sich Ferrari-Pilot Felipe Massa in der Qualifikation von Ungarn eine schwere Kopfverletzung zugezogen hatte, aktivierte die Scuderia ihren einstigen Starfahrer. Schumacher musste allerdings aus gesundheitlichen Gründen passen.

Felipe Massa ist noch immer ein großer
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Dadurch hat sich der Deutsche ein schwierig zu fahrendes Rennauto erspart, gibt Massa im 'Independent' zu Protokoll. "Ich war mir nicht sicher, ob es die richtige Zeit für Michael gewesen wäre. Unser Auto war einfach nicht so schnell, wie er es von der Vergangenheit gewohnt war", meint der brasilianische Rennfahrer. Schumacher dürfe sich glücklich schätzen, nicht eingestiegen zu sein.

Ein halbes Jahr später kehrt "Schumi" dennoch zurück in die Formel 1 - bei Mercedes. Und Massa bewundert seinen früheren Teamkollegen noch immer: "Er hat ein unglaubliches Talent bei der Analyse und ich habe ihn damals genau beobachtet. Er war der komplette Fahrer: aggressiv, schnell und konstant. Er hatte auch sehr viel Glück - aber wenn du gut bist, dann hast du eben auch Glück."

"Außerdem war er ein guter Stallgefährte", findet der 28-Jährige. "Es wird eine tolle Erfahrung sein, wieder gegen ihn anzutreten. Er ist ein großartiger Fahrer - einer von vielleicht vier oder fünf herausragenden Piloten da draußen", so Massa, der 2010 an der Seite von Ex-Champion Fernando Alonso ins Lenkrad greifen wird. Der Brasilianer rechnet aber nicht mit teaminternen Querelen.

"Wir haben viele Dinge gemeinsam: unseren Lebensstil und beispielsweise unsere Mentalität. Das ist prima für das Team, denn Ferrari teilt diese Einstellung", sagt Massa im 'Corriere della Sera'. Der Formel-1-Routinier ist darüber hinaus fest davon überzeugt, dass die zahlreichen Fans bei den Tests im Februar nicht alleine wegen des schnellen Spaniers an die Rennstrecke gepilgert sind.

"Ich denke, dass genauso viele Leute gekommen wären, wenn die Tests in Italien oder Brasilien stattgefunden hätten - unter der Voraussetzung, dass der Preis gestimmt hätte", hält Massa fest. Nichtsdestotrotz freut sich der brasilianische Rennfahrer sehr über die Aufmerksamkeit, die der Formel 1 schon bei den Probefahrten zuteil geworden ist: "Das war richtig klasse", so Massa.


 


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