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Monaco GP

27.05.  14:00

 

 04.01.2012 | 08:03 Uhr

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Newey: Vettel lernt auch aus kleinen Fehlern

Adrian Newey glaubt, dass Sebastian Vettel aus den wenigen Fehlern des Jahres 2011 dazugelernt hat - Er und das Team sind hungrig auf weitere Erfolge

Im Vergleich zu 2010 hat Sebastian Vettel im vergangenen Jahr seine Fehlerquote deutlich reduziert. Der einzige Ausfall in Abu Dhabi ging nicht auf seine Kappe, Unfälle wie in der Türkei, in Monaco oder Belgien 2010 passierten ihm 2011 während der Rennen nicht mehr. Und auch in den Trainings konnte man die Ausrutscher des Deutschen mit Materialschaden fast an einer Hand abzählen. Doch auch aus diesen wenigen Fehlern hat Vettel dazugelernt. Das ist zumindest die Meinung von Adrian Newey.

Neweys und Vettels Durst auf den Siegerchampagner ist noch nicht gestillt
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"Seb ist ein intelligenter junger Mann, der sehr zielstrebig und wissbegierig ist und alles rund um das Auto und seine eigene Leistung verstehen will. Und wenn er einen Fehler macht, was menschlich ist, versucht der daraus zu lernen", sagt der Red-Bull-Designer zu 'Autosport'. "Er wird alles, was er in diesem Jahr gemacht hat, sehr sorgfältig analysieren und versuchen sich zu verbessern."

Einer der folgenreichsten Fehler unterlief dem Deutschen in Montreal. Nachdem Vettel das Rennen unter schwierigen Bedingungen dominiert hatte, kam er in der letzten Runde von der Ideallinie ab. Jenson Button überholte ihn und schnappte ihm drei Kilometer vor dem Ziel den sicher geglaubten Rennsieg vor der Nase weg. "Da war er nach dem Rennen verzweifelt", erinnert sich Newey. "Um ehrlich zu sein, ging es uns allen so."

Das gesamte Team habe bei diesem Grand Prix eine Lektion gelernt. "Ich persönlich ärgere mich darüber, dass wir an den kritischen Stellen nicht aktiv genug waren", sagt Newey. So hätte man seiner Meinung nach während der roten Flagge mehr am Auto arbeiten müssen. Auch hätte man Vettel in der Endphase über die Aufholjagd Buttons intensiver informieren müssen. "Es sind diese kleinen Dinge, aus denen man lernen muss."

Nach dem vorzeitigen Gewinn beider Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr wird Newey mit Red Bull auch 2012 weiter nach Erfolgen streben. "Es gibt großes Verlangen und Hunger", sagt der Brite, der diesen Ehrgeiz nicht von der Position abhängig macht. Egal, auf welchem Rang man sich befinde, das Ziel sei immer, besser zu werden. "Und das Lustige ist: Wenn man seine Sache gut macht, fühlt man sich nach meiner Erfahrung nicht anders, als wenn es nicht so gut läuft."


 


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