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28.07.2010 | 18:51 Uhr
Business
Die Formel 1 bleibt weiter in Monte Carlo: Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und der Präsident des Automobile Club de Monaco haben heute in London einen Zehn-Jahres-Vertrag unterschrieben. Damit wird der berühmte Glamour-Grand-Prix in den Straßen des Fürstentums bis einschließlich 2020 ausgetragen. Der Monaco-Grand-Prix bekommt auch seinen alten Termin Ende Mai zurück. Das Rennen 2011 wird am 29. Mai ausgetragen. In diesem Jahr fand es Mitte des Monats statt.
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Damit ist auch Ecclestones Drohung vom Tisch, den Klassiker, der erstmals 1929 ausgetragen wurde, notfalls aus dem Kalender zu streichen. Der Formel-1-Boss hatte mit Blick auf die vielen neuen Bewerber und die Beschränkung der künftigen Kalender angedeutet, "es ginge auch ohne Monaco". Beobachter vermuteten, dass der Brite damit nur in den Verhandlungen mit dem ACM Druck ausüben wollte, um mehr Geld herauszuholen.
Denn es wurde gemunkelt, dass der Klassiker im Fürstentum einen Sonderstatus hat und der ACM bisher keine oder nur sehr geringe Lizenzgebühren an Ecclestone bezahlt hat. Andere Veranstalter müssen dagegen tief in die Tasche greifen, wenn sie einen Grand Prix ausrichten wollen. Ecclestone hatte auch angedeutet, dass die europäischen Veranstalter künftig möglicherweise mehr bezahlen müssen, wenn sie noch ein Rennen haben wollen.
Nähere Details über den neuen Vertrag zwischen dem ACM und Ecclestone wurden jedoch nicht bekannt.