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12.08.2011 | 08:37 Uhr
Business
Silverstone befindet sich schon seit geraumer Zeit im Umbruch, doch noch sind die Arbeiten an der berühmten Grand-Prix-Strecke nicht abgeschlossen. Wenige Wochen nach dem Formel-1-Rennen, bei dem erstmals die neue Boxenanlage zur Verwendung gekommen war, reichten die Streckenchefs einen neuen Bauantrag an. Einige neue Gebäude sollen die bestehenden Einrichtungen ergänzen.
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Kernelemente der neuerlichen Bauvorhaben sind ein 120.000 Quadratmeter großer Businesspark, ein 60.000 Quadratmeter großer Technologiepark sowie drei Hotels, die eine Gesamtfläche von 40.000 Quadratmetern in Anspruch nehmen werden. Geplant sind zudem ein neues Willkommencenter und ein Motorsport-Museum, außerdem verschiedene Ausstellungs-Möglichkeiten für die Autoindustrie.
Weitere Gelder sollen in den kontinuierlichen Ausbau der Infrastruktur fließen, um den Zuschauern den Zugang zu Rennstrecke und Tribünen zu erleichtern und sämtliche Abläufe zu glätten. Insgesamt werden dadurch, so die Schätzung der Verantwortlichen, rund 550 permanente Jobs bei den dortigen Baufirmen entstehen, langfristig sollen die neuen Kursbereiche rund neue 4.800 Arbeitsplätze bieten.
"Es handelt sich um die wichtigste Initiative in der 60-jährigen Geschichte von Silverstone", erläutert Streckenchef Richard Phillips nicht ohne Stolz und fügt hinzu: "Seit den Anfängen hat sich hier sehr vieles dramatisch verändert. Die Zustimmung zu diesem Bauantrag wird uns dabei helfen, die Position von Silverstone als weltweit führendes Zentrum für Sport, Ausbildung und Technologie zu stärken."
Stuart Colt, Vorsitzender des Britischen Rennfahrer-Klubs (BRDC), bezeichnet die Einreichung des Bauantrags als "wichtigen Schritt zur Realisierung des kommerziellen Potenzials von Silverstone und der gesamten Anlagen" und merkt an: "Das Timing dieser Maßnahmen steht in Zusammenhang mit unserem Bestreben, Investitionen von Dritten aufzutun, um unsere Pläne noch rascher umzusetzen."
Dafür sollen Richard Cutler und Entwicklungspartner Bloombridge verantwortlich zeichnen. "Unser professionelles Team arbeitete sehr hart daran, einen hochqualitativen Masterplan zu entwerfen, der auf einer solide Analyse der Möglichkeiten und Hemmschuhe basiert. Nun haben wir eine sehr gute Basis. Der nächste Schritt ist, die gewünschten Investitionen aus dem Ausland an Bord zu holen."
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