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27.05.  14:00

 

 02.12.2010 | 20:54 Uhr

Testbericht

Nachwuchs-Chance bei Ferrari: Formel-3-Fahrer testen

Die drei bestplatzierten Piloten der italienischen Formel 3 durften am Donnerstag in Vallelunga einen Ferrari bewegen - "Eine unvergessliche Erfahrung"

Ferrari bemüht sich um den Motorsport-Nachwuchs und greift aufstrebenden Talenten unter die Arme: Bereits zum dritten Mal ermöglichte die Scuderia den drei bestplatzierten der italienischen Formel-3-Meisterschaft einen Testtag in einem ihrer Formel-1-Rennwagen und ließ Cesar Ramos, Stephane Richelmi und Andrea Caldarelli am Donnerstag in einem F2008 ihre Runden in Vallelunga drehen.

Andrea Caldarelli und seine Konkurrenten testeten den Ferrari F2008 in Vallelunga
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Bei der von Ferrari in Zusammenarbeit mit dem italienischen Motorsport-Verband und den F1 Clienti organisierten Probefahrt war auch Luca Baldisserri zugegen, der die Fahrerakademie der Roten leitet. Interessiert verfolgte der Italiener, wie die drei Jungfahrer in der Reihenfolge ihres Abschneidens im ehemaligen Rennwagen von Felipe Massa und Kimi Räikkönen Platz nahmen und hinausfuhren.

Gesamtsieger Ramos durfte in seiner Eigenschaft als Gesamtsieger der italienischen Formel 3 am Morgen als Erster testen - und zeigt sich restlos begeistert: "Mit einem Formel-1-Ferrari auf die Strecke zu gehen, war eine unglaubliche Erfahrung. Ich versuchte, diese Geschichte bestmöglich zu genießen, denn für mich wurde dadurch ein Traum wahr", gibt der Brasilianer zu Protokoll.

"Während der Session wurde ich von einer professionellen Mannschaft betreut und fühlte mich daher sehr wohl. Das hat mit dazu beigetragen, dass dieser Test eine unvergessliche Erfahrung war", meint Ramos. Als nächstes war Monegasse Richelmi an der Reihe. "Ich erkannte, dass es harte Arbeit ist, ein Formel-1-Auto zu bewegen. Dafür braucht es viel Training und eine sorgfältige Vorbereitung."

"Ich bin stolz darauf, dass man mir diese Möglichkeit gegeben hat", sagt der 21-Jährige. Der einzige Italiener im Fahrertrio, Caldarelli, bildete den Schluss. "Einen Ferrari zu fahren ist ein Traum - für jeden Piloten", erklärt der Drittplatzierte. "Ich wollte keinen einzigen Augenblick verpassen und probierte daher, nicht zu ehrfürchtig zu sein. Es war ein Tag, den ich niemals vergessen werde."


 

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