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14.08.2011 | 10:42 Uhr
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"Wir wollen den nächsten Fisichella, Liuzzi oder Trulli finden", sagt Giancarlo Minardi. Dieses Motto ist Programm für den ehemaligen Formel-1-Teamchef und das Ferrari-Team, denn beide Parteien haben sich der Nachwuchs-Arbeit verschrieben. Minardi und Ferrari engagieren sich in Italien auf diversen sportlichen Ebenen, um einigen jungen Talenten den Aufstieg in höhere Rennklassen zu ermöglichen.
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"Mein Job ist, die jungen Nachwuchspiloten im Kart zu beobachten. Wir scheuen keinen Aufwand, um den Kids eine Chance zu bieten, Fortschritte zu machen", erläutert Minardi. "Am Saisonende wählen wir dann zwölf Fahrer aus, die zu weiteren Tests nach Maranello eingeladen werden." Drei dieser Jungtalente kommen schließlich in den Genuss, erste Gehversuche im Formelauto zu absolvieren.
Darüber hinaus gibt es laut dem 64-Jährigen bereits erste Bestrebungen, die italienische Formel 3 weiter zu stärken. "Es ist schon jetzt eine konkurrenzfähige Rennserie, was wir beim jüngsten Test in Adria einmal mehr erkennen konnten. Dort lagen drei Fahrer in drei Zehnteln und zwölf Autos in nur einer Sekunde", meint Minardi. 2012 soll die italienische Formel 3 auch im benachbarten Ausland fahren.
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