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11.12.2011 | 11:45 Uhr
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Die Formel-1-Saison 2012 beginnt im Grunde genommen am 7. Februar. Dann finden in Jerez die ersten Testfahrten statt. Auch Mercedes wird daran teilnehmen, allerdings noch mit dem W02 aus dem Jahr 2011. Das neue Fahrzeug soll sein Debüt auf der Rennstrecke erst bei den zweiten Testfahrten geben, die ab dem 21. Februar in Barcelona stattfinden. Somit stehen dem Team vor dem ersten Rennen in Melbourne nur acht Testtage zur Verfügung, um den W03 zu entwickeln und abzustimmen.
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Dies ist aus Sicht von Geschäftsführer Nick Fry jedoch kein Nachteil: "Die Zeit in die Entwicklung des Autos ist besser investiert als in die Rennstrecke", sagt der Brite zu 'Auto, Motor und Sport'. Durch die immer ausgereiftere Simulatortechnik könnten viele Tests, die früher auf der Rennstrecke durchgeführt wurden, nun in der Fabrik erledigt werden. Das gelte auch für die Piloten, die im Simulator bereits das neue Auto kennenlernen können.
Darüber hinaus erklärte Fry, dass die zusätzliche Zeit dabei helfe, die vorgeschriebenen Crashtests zu absolvieren. Diese müssen im kommenden Jahr bereits vor den ersten Tests und nicht wie bisher vor dem ersten Rennen erfolgreich durchgeführt werden. Auch Motorsport-Chef Norbert Haug ist der Meinung, dass die zwei Wochen zusätzliche Entwicklungszeit gut investiert sind. Darüber hinaus rechnet er damit, dass auch andere Teams diesen Weg gehen werden: "Ich bin mir sicher, dass wir nicht die Einzigen sind, die es so machen werden", so Haug ebenfalls gegenüber 'Auto, Motor und Sport'.
Ob die Rechnung des Teams aufgeht, bleibt abzuwarten. Im vergangenen Jahr verfolgte McLaren eine ähnliche Strategie. Durch Probleme im Bereich des Auspuffs war das Team dann jedoch nicht in der Lage, das Testprogramm nicht wie geplant durchziehen und reiste mit einem Entwicklungsrückstand zum Rennen nach Australien. Rückblickend machte Jenson Button den verspäteten Testeinsteig für den schwierigen Saisonstart seiner Mannschaft verantwortlich und mahnte an, dass sich dies 2012 ändern müsse.
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