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01.03.2010 | 10:17 Uhr
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In der vergangenen Saison war Red Bull eines der Überraschungsteams und schrammte letztendlich nur knapp am ganz großen Erfolg vorbei. Diesen will Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz nun in diesem Jahr einfahren und gibt für 2010 die glasklare Zielsetzung aus, den WM-Titel zu erobern. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, so ist Red Bull laut Mateschitz einer der großen Formel-1-Favoriten.
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"Wir haben realistische Erwartungen, die wie jedes Jahr gestiegen sind. In der vergangenen Saison wollten wir unter die ersten Drei, was wir auch schafften. In diesem Jahr müssen wir um den Titel fahren", wird der 65-Jährige von den 'Salzburger Nachrichten' zitiert. Mateschitz fühlt sich durch die jüngsten Testfahrten in Spanien bestätigt: "Wir gehören sicher zu den drei schnellsten Teams."
"Der Rest hängt nicht nur vom Auto ab, sondern auch von der FIA, von Pilotenfehlern, der Zuverlässigkeit, Safety-Car-Phasen und so weiter", meint der österreichische Geschäftsmann und fügt an: Jetzt müssen wir dort anknüpfen, wo wir 2009 aufgehört haben. Es gibt zwar keine Garantie für den Titel, aber eine Zielsetzung", so Mateschitz, der erneut auf sein bewährtes Pilotenduo vertraut.
Der Red-Bull-Chef rechnet auch 2010 mit einem engen Teamduell zwischen Sebastian Vettel und Mark Webber. "Zwei gleich starke Piloten sind kein Problem, sondern das Gegenteil: Sie fördern gegenseitig die Leistungen", sagt Mateschitz. "Sebastian hatte mehr Siege und Pole-Positions als Mark, aber bei den schnellsten Runden war es unentschieden", meint der Österreicher.
"Vettel ist sicher eine Ausnahmeerscheinung, die es nur alle paar Jahre gibt. Aber durch seinen Druck konnte Webber sein Niveau noch deutlich steigern. Und dass Vettel aus unserer Nachwuchsschule kommt, macht die Sache noch schöner", findet das Energydrink-Oberhaupt, dessen Unternehmen auch für den Rallyeeinsatz von Ex-Champion Kimi Räikkönen bei Citroën verantwortlich zeichnet.
Spekulationen um eine Formel-1-Rückkehr des Finnen erteilt Mateschitz aber eine Absage: "Wir wissen nicht, was Kimi in einem Jahr machen will und wird. Jetzt zu sagen, Räikkönen fährt 2011 für uns Formel 1, ist unseriös. Wenn Webber schnell und motiviert genug ist, werden wir ihm Topleistungen nicht damit danken, dass wir Räikkönen sein Cockpit geben", so Mateschitz.
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