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05.08.2010 | 09:53 Uhr
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In Hockenheim und Budapest konnte Ferrari endlich wieder in den Kampf um die Toppositionen eingreifen, doch nur beim Deutschland-Rennen waren die roten Boliden siegfähig. In Ungarn fegten die beiden Red-Bull-Autos deutlich schneller um den Kurs als ihre Verfolger, weshalb Felipe Massa mit seinem vierten Rang sehr zufrieden ist. Der Brasilianer nimmt viel Positives aus Budapest mit.
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"Das war einer der stressigsten Monate meiner Formel-1-Karriere", gibt Massa zu Beginn der Formel-1-Sommerpause zu Protokoll. "Zum Glück konnten wir diese Phase mit einer Reihe guter Ergebnisse beschließen. Das deutet darauf hin, dass Ferrari wieder zu der Form aufläuft, die wir alle erwarten", so der 29-Jährige. "Für mich persönlich war speziell Budapest ein überaus wichtiges Wochenende."
"Nach einem Jahr wieder an diesen Ort zurückzukehren und die Leute vom Medical Centre zu treffen, war etwas Besonderes", sagt Massa im Hinblick auf seinen Unfall 2009, der ihn für den Rest des Jahres außer Gefecht setzte. "Auf der Strecke habe ich niemals daran gedacht, als ich durch diese Kurve gefahren bin. Sehr gefreut habe ich mich allerdings über die Banner der Fans auf den Tribünen."
"Dort waren Nachrichten wie 'Willkommen zurück, Felipe' zu lesen - eine nette Geste", meint Massa, der im Grand Prix 2010 hinter Mark Webber, Fernando Alonso und Sebastian Vettel abgewinkt wurde. "Dieses Rennergebnis war das Beste, was wir uns erhoffen konnten. Ich ging von Rang vier ins Rennen und wurde Vierter", fasst der brasilianische Rennfahrer seinen Auftritt in Ungarn zusammen.
"Unser Doppelstopp hat perfekt funktioniert, denn als ich an der Garage ankam, war Fernando schon wieder unterwegs. Ich verlor einen Platz gegen Lewis, aber das kann in der Boxengasse durchaus vorkommen. Es war jedenfalls die richtige strategische Entscheidung", findet Massa und fügt in Bezug auf die Reifentaktik des Siegers hinzu: "Was Webber gemacht hat, war vollkommen richtig."
"Er hatte die Geschwindigkeit, um eine ausreichend große Lücke aufzubauen, um Rang eins nicht zu verlieren. Für uns hätte das nicht funktioniert", hält Massa fest. "Red Bull war in Ungarn ohnehin in einer anderen Liga. Vor uns liegt nun aber eine lange Pause: drei Wochen ohne Motorsport. Obwohl Ferrari nun einen tollen Schwung hat, freue ich mich sehr über diese Auszeit", gesteht Massa.
"Für uns Fahrer ist es wichtig, nach einem so stressigen Programm einfach einmal durchzuatmen. Wichtig ist das auch für jeden im Team, denn die Mannschaft hat in letzter Zeit wirklich hart gearbeitet", so der Ferrari-Pilot. "Ich werde etwas Zeit mit meiner Familie in Brasilien verbringen, mich entspannen und bei meinem Sohn sein. Letzteres ist ohnehin eine Ganztages-Beschäftigung!"