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27.05.  14:00

 

 27.01.2012 | 13:49 Uhr

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Marussia verzichtet auf KERS

Bei Marussia bündelt man die Ressourcen und konzentriert sich komplett auf die Aerodynamik - John Booth erhofft sich große Verbesserungen

Vor wenigen Tagen vermeldete Marussia, dass man auf den ersten Test der Saison verzichtet, um die Ressourcen auf die Entwicklung des neuen Autos zu konzentrieren. Nun vermeldet der Rennstall, dass man 2012 ohne KERS plant. Diese Entscheidung soll der Aerodynamik-Abteilung zugute kommen. Hier erhofft sich das Team um John Booth ein größeres Potenzial.

Marussia hat in Sachen Aerodynamik noch genug Verbesserungpotenzial
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"Mit den Fortschritten, die wir uns für dieses Jahr vorgenommen haben, liegt unser Hauptaugenmerk auf der Aerodynamik - hier werden größere Vorteile erzielt. Wir streben eher nach Sekunden und weniger nach Zehntelsekunden", wird der Marussia-Teamchef von den Kollegen von 'Autosport' zitiert.

"Wir unterstützen das Konzept der Bremsenergierückgewinnung, doch die aktuelle Technologie ist unglaublich teuer. Es stellt einen entscheidenden Teil unserer operativen Kosten dar", erläutert Booth und merkt an: "Das verträgt sich nicht mit unserem Manifest, ein kostenorientiertes Formel-1-Team in einer Ära der Ressourcenbegrenzungen zu sein."

Timo Glock, der ursprünglich mit Teamkollege Charles Pic vom 7. bis zum 10. Februar in Jerez testen sollte, bedauert die Absage. Laut 'dpa' war dem Deutschen aber klar, dass sie "das neue Auto später bekommen und dadurch nur eine kurze Vorbereitung möglich ist. Uns war von vornherein klar, dass wir es im ersten Drittel schwer haben werden."


 


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