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13.08.2010 | 12:26 Uhr
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Mit dem Rennen in Austin 2012 darf Bernie Ecclestone seine Formel-1-Flagge endlich auch wieder in den USA hissen. Die Amerikaner haben das Land, das Geld, einen Promoter - also ist der Schritt zurück ins "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" nur logisch. In den vergangenen Jahren hatten allerdings auch die in der Königsklasse involvierten Hersteller und Teams immer wieder Druck in diese Richtung gemacht.
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Austin soll eine Erfolgsgeschichte schreiben. Nach Aussage der örtlichen Verantwortlichen sind alle Voraussetzungen dafür vorhanden. Doch aus Sicht von Formel-1-Boss Ecclestone fehlt mindestens ein entscheidender Faktor: Ein us-amerikanischer Pilot. "Eine Frau wie Danica Patrick in der Formel 1 wäre ein Traum", sagte der 79-jährige Brite unlängst.
Die prominente IndyCar-Pilotin war immer mal wieder im Zentrum von Sekulationen um einen möglichen Wechsel in die Formel 1, auch ein Test mit Honda war ursprünglich angedacht. Doch dazu kam es nie. Patrick wies aller Gerüchte um die Formel 1 weit von sich, sie konzentrierte sich weiter auf die IndyCar-serie und ihre ersten Schritte im NASCAR-Umfeld.
"Ich denke, die Mädels hätten es ziemlich schwer", erklärt Vitantonio Liuzzi gegenüber 'ESPN'. Der italienische Force-India-Pilot spricht Patrick und Co. keinesfalls die sportlichen Fähigkeiten ab. Aber: "Danica wäre für die öffentliche Darstellung toll, aber man muss bedenken, dass die Formel 1 viel anstrengender ist - sowohl physisch als auch psychisch."
"In der Formel 1 vorne zu fahren ist viel schweriger als man denkt", sagt Liuzzi. "Ich bezweifle also, dass so etwas funktionieren würde. Aber Bernie hat immer wieder tolle Ideen. Und er ist der Boss. Man weiß es also nie!" Was Liuzzi meint, aber nich offen ausspricht: Wenn Ecclestone etwas will, dann bekommt er es meist auch. Im Notfall wird das Portemonnaie geöffnet.
"So etwas hat man in der Formel 1 in der Vergangenheit schon oft erlebt. Wundern würde mich das nicht", sagt Liuzzi zur Annahme, dass man für Danica Patrick ein Cockpit kaufen könnte. Die Königsklasse wartet seit 1992 auf eine Frau im Cockpit. Damals scheiterte Giovanna Amati mit einem Brabham stets an der Qualifikation. Lella Lombardi war erfolgreicher: Die Italienerin schaffte es 1975 in Spanien auf Rang sechs.
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