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18.03.  07:06

 

 29.01.2012 | 12:49 Uhr

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Kubica: Comeback am Steuer

Knapp ein Jahr nach seinem schweren Rallye-Unfall saß Robert Kubica wieder hinter dem Lenkrad: Der Pole fuhr einen Renault Megane mit Automatikgetriebe

Robert Kubica ist zurück hinter Lenkrad - wenn auch nur hinter dem eines PKWs. Der am 6. Februar 2011 bei der Rallye Ronde di Andora in Italien schwer verunglückte Formel-1-Pilot fuhr nach Informationen von 'omnicorse.it' vor wenigen Tagen einen Renault Megane im Straßenverkehr.

Robert Kubica arbeitet weiter hart an seinem Comeback
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Demnach bereitete dem Polen die Fahrt in dem mit einem Automatikgetriebe ausgerüsteten Renault keine größeren Schwierigkeiten. Die Heilung der beim Unfall vor knapp einem Jahr schwer verletzten rechten Hand schreitet weiter voran, wird aber noch Zeit brauchen. Kubica und Manager Daniele Morelli, der den Ex-Renault-Piloten auf Schritt und Tritt begleitet, gehen von einer weiteren Genesungsphase von 90 Tagen aus.

Dieser Zeitraum soll auch angesichts des vor wenigen Wochen vorgefallenen Sturzes im italienischen Viareggio eingehalten werden können. Im Anschluss an den neuerlichen Rückschlag musste sich Kubica einer Operation am rechten Knöchel unterziehen, hat sich dem Vernehmen nach inzwischen aber gut davon erholt.

Ferrari will bei Comeback unterstützen

Derweil lässt der für seinen eisernen Willen bekannte Kubica nichts unversucht, ein mögliches Comeback im Rennwagen einzuläuten. Derzeit verbringt der Pole rund fünf Stunden am Tag mit Physiotherapie. Ende April, so der Plan von Kubica und Morelli, werde sich ein klareres Bild ergeben, wie es um eine mögliche Fortsetzung der Rennfahrerkarriere des Kanada-Siegers 2008 bestellt ist. Seinen großen Traum hat Kubica jedenfalls nicht aufgegeben.

In Italien wollen die Gerüchte über eine künftige Verbindung Kubica und Ferrari nicht verstummen. Im Gegenteil: Die Scuderia hat offenbar großes Interesse daran, dem 27-Jährigen bei seinen Comeback-Bemühungen unter die Arme zu greifen.

Vorausgesetzt, die weitere Genesung Kubicas verläuft nach Plan, dann könnte der Pole nach Informationen von 'omnicorse.it' bereits im Juni einen zwei Jahre alten Ferrari F10 testen. Da ein solcher Test - genau wie der kürzlich vom Lotus-Team in Valencia durchgeführte Privattest für Formel-1-Rückkehrer Kimi Räikkönen - nicht gegen das geltende Testverbot verstößt, plant Ferrari in diesem Zusammenhang bereits erste Kilometer mit dem neuen V6-Turbo-Motor, der ab der Saison 2014 zum Einsatz kommen wird.


 


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