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05.03.2010 | 09:21 Uhr
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Als Flavio Briatore im Zuge der "Crashgate"-Affäre aus der Formel 1 gejagt wurde, musste sich nicht nur Renault nach neuem Personal umschauen. Der Italiener war - neben seiner Tätigkeit als Renault-Teamchef - gleichzeitig auch Manager einiger Piloten, die sich aufgrund des Berufsverbots von Briatore neue Berater suchen konnten. Viele der betroffenen Fahrer verzichteten jedoch auf neue Managementverträge und nehmen Verhandlungen seither selbst in die Hand.
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"Auch ich habe damals entschieden, alle Verhandlungen selbst zu führen", erklärt Heikki Kovalainen in der finnischen Zeitung 'Turun Sanomat'. Der 28-Jährige wickelte seinen Wechsel von McLaren-Mercedes zum neuen Lotus-Team in Eigenregie ab. "Für mich ist es ohnehin sehr wichtig zu wissen, was ich dort unterschreibe. Ich weiß außerdem, was zu tun ist. Das lässt mich ruhig schlafen", so der Ex-Schützling von Briatore.
Kovalainen hatte angeblich bereits in der Endphase der vergangenen Saison intensive Verhandlungen mit Toyota und Force India geführt. Aus unterschiedlichen Gründen platzten diese Deals jedoch. Der Finne rief daraufhin Lotus-Technikchef Mike Gascoyne an und fragte um Rat. "Ich habe ihn nach der Situation bei Lotus gefragt und habe ihm erklärt, dass ich durchaus Interesse an dem Projekt habe." Kovalainen verriet außerdem, dass er und sein Teamkollege Jarno Trulli mit dem Lotus-Gehalt "sehr zufrieden" seien.
Manager scheinen in der Formel 1 etwas aus der Mode zu kommen. Sebastian Vettel regelt seine Geschäfte seit jeher selbst, Lewis Hamilton hat sich unlängst von seinem Vater gelöst, der jahrelang alle Verhandlungen für den britischen Topstar übernommen hatte. Auch Michael Schumacher hat die Verantwortlichkeiten in seinem Umfeld neu sortiert. Nicht mehr Willi Weber handelt die Verträge aus, sondern zumeist Schumachers langjährige Pressesprecherin Sabine Kehm.
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Noch sind Heikki Kovalainen und das neue Lotus-Team nicht am Ziel: Die Testfahrten in Spanien deckten noch einige große Baustellen auf (01.03.10) |
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