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03.03.2010 | 14:58 Uhr
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Nachdem Adrian Campos mit seinem Formel-1-Projekt kläglich gescheitert ist, spielen nun deutsche Akteure eine wichtige Rolle bei der Rettung des Teams. Allem Anschein nach scheint es "Feuerwehrmann" Colin Kolles tatsächlich zu gelingen, das Dallara-Cosworth-Paket gerade noch rechtzeitig für den Saisonauftakt am 14. März in Bahrain flott zu machen.
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Doch Kolles könnte eine derart schwierige Last-Minute-Mission nicht alleine stemmen. Aus diesem Grund arbeitet er nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' schon seit einigen Wochen mit der deutschen Holzer-Gruppe aus Bobingen zusammen, die unter seiner Leitung die Unterstützung bei der Personalakquise mit ihrem Geschäftsbereich namens RaceScout für den Formel-1-Rennstall übernommen hat.
Im Auftrag von Kolles wurden neben seinen eigenen Leuten mehrere neue Mitarbeiter angeworben. Diese wurden binnen kürzester Zeit zu Dallara nach Parma geschickt, wo die verschiedenen Komponenten (Chassis, Motor von Cosworth, Getriebe von Xtrac) unter Hochdruck für Bahrain zusammengeschraubt werden. Noch diese Woche muss das Material verschifft werden. Allerdings handelt es sich bei der Niederlassung in Parma nur um eine vorübergehende Lösung.
Zur "Feuerwehrmannschaft", die im Laufe der Zeit natürlich aufgestockt werden soll, gehört dem Vernehmen nach auch ein alter Bekannter aus Sauber-Tagen an: Jacky Eeckelaert. Dass das Projekt mit dieser Struktur eine Chance hat, kann sich 'Motorsport-Total.com'-Experte Marc Surer gut vorstellen: "Wenn es darum geht, mit wenig Geld ohne viel Zeit etwas auf die Beine zu stellen, ist Colin Kolles wahrscheinlich der richtige Mann."
Im nächsten Schritt könnten die Autos von Süddeutschland aus (bei Kolles in Greding oder bei Holzer in Bobingen) gewartet werden; auch eine feste Stationierung des Teams im süddeutschen Raum ist geplant. Der Eigentümer José Ramón Carabante hat sich nach dem Ausscheiden von Campos inzwischen auch einen neuen Namen für das Team ausgedacht, das in Bahrain als Hispania an den Start gehen könnte.
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