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08.08.2011 | 14:54 Uhr
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Während sich Sebastian Vettel zurücklehnt, kämpfen die Verfolger um Verbesserungen, die den Titeltraum am Leben halten. Dass sich Ferrari und McLaren helfen müssen ist klar. Aus eigener Kraft kann keiner von beiden Weltmeister werden. Dafür ist der Vorsprung des Titelverteidigers zu groß. Möglich ist der Titel für die McLaren-Piloten und Fernando Alonso. Dessen Teamkollege liegt schon recht weit zurück.
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Dennoch könnte Felipe Massa die Rolle des Wasserträgers nach wie vor erfüllen. Komischerweise rechnet Alonso nicht damit, was auch Eddie Jordan überrascht: "Ich denke es war etwas seltsam, als Alonso gesagt hat, dass er McLaren im WM-Kampf braucht. Er hat seinen Teamkollegen nicht genannt. Der hätte der erste sein müssen, den er erwähnt."
"Ich wünschte, Fernando wäre etwas liebenswürdiger zu seinem Teamkollegen. Anstatt nur von McLaren zu reden, hätte er seinen Teamkollegen nennen sollen", kritisiert Jordan gegenüber 'GPupdate.net'. In seiner Zeit als Teamchef konnte den Menschentyp Rennfahrer genau beobachten und erkennt: "Jeder Rennfahrer ist sehr egoistisch. Das ist typisch für Rennfahrer. Sie denken nur an sich selbst. Ich denke, das ist bei allen hoch talentierten Athleten so."
"Nachdem ich einige kennenlernen durfte, habe ich erfahren, dass sie auch freundlich sein können", ergänzt der Ire. Dennoch sind die Vorzüge der Nummer-Eins-Piloten klar: "Sie haben die besten Ingenieure, Designer und all das andere", erkennt Jordan, der den Kampf um diesen Status im Team als natürlich ansieht: "So ist das in der Natur. Das ist nichts Schlimmes. So ist das Leben."
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